kaempfer08
Gast
ich weiß der Titel klingt sehr drastisch..
Aber ich sitze zuhause..bin Mitte dreißig..seit 3 Monaten getrennt nach 3 jähriger Beziehung..heute ist Sonntag..es regnet..kein Mensch bei mir..ich stehe früh auf weil ich auf Arbeit muss..ich mache meinen Job..den ich vor einem Jahr neu begonnen habe um zu ihr ziehen zu können..um in ihrer Stadt zu sein..ich gehe meiner Freizeit nach..um mich abzulenken..Freundschaften zu pflegen..ich lache auch mal..teilweise auch wieder richtig wie ich früher gelacht hab..aber ich denke parallel dazu immer an sie..sie ist von früh bis abends in meinem Kopf..jeder grashalm erinnert mich an sie..an unsere zeit..an gute und an schlechte Momente..ich habe fast nur noch die positiven Seiten an ihr im Kopf..die negativen werden von tag zu tag schwächer in meiner Wertung..ich habe viel aufgegeben für uns..für sie..es hat nicht sollen sein..oder habe ich zuviel erwartet?
Ich wünsche mir eine Familie..geborgenheit..gemeinsame ziele..gemeinsame aufgaben..füreinander da zu sein..
Das schlimme..ich habe die Hoffnung daran fast aufgegeben..habe ich meine Chancen einfach nicht genutzt?
Jetzt frage ich mich..was wäre wenn Schluss wäre? Dann würden meine Freunde trauern..meine Familie.. es wäre egoistisch dies zu tun.. aber auch kein mensch kann nachvollziehen wie es in einem aussieht.. wie sehr man trauert und leidet..
Nein - ich bin nicht suizid-gefährdet.. ich denke und frage mich nur wieso man weitermachen soll wenn man doch irgendwie keine hoffnung mehr hat das große ziel im leben zu erreichen..
Ich möchte jetzt nicht hören - begib dich in Behandlung..du musst erstmal allein glücklich werden..nein ich würde gerne hören wie ihr euch Mut gemacht habt..welche Gedanken ihr genommen habt um diesen negativen entgegen zu steuern.. woher die hoffnung nehmen das man sich wieder verliebt? Das man wieder sein glück findet? In einem Partner? Wartet da draußen wirklich noch jemand?