KarreImDreck
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Also Die Situation schön reden oder meine Partnerin schlecht reden? Was hätte ich davon? Dann bräuchte ich hier nicht zu schreiben. Ich habe meinen Standpunkt immer wieder durchdacht, und mich immer wieder selbst beobachtet, zu Hause alles beobachtet. Was hätte ich davon meine Ehe kaputtzureden? Wenn der S6 top wäre, wenn meine Frau auf meine unzähligen Andeutungen, auf meine geäußersten Wünsche (und das sind keine grob perversen Dinge) eingehen würde, wäre es gar nicht soweit gekommen. Ich hätte keinen Grund gehabt mich auf eine Affäre einzulassen. Die Wertigkeit für S6 hat sich bei mir in meiner Ehe stark verändert. Früher war es mir nicht so wichtig. Da waren andere Dinge wichtiger. Na klar ist es Betrug. Es ist völlig egoistisch. Es ist moralisch höchst verwerflich. Überhaupt keine Frage.
Soll ich nun also hingehen, die Affäre beenden, meiner Frau beichten: Du, ich hatte eine Affäre weil ich der Versuchung erlegen war. Du konntest mir meine Wünsche nicht erfüllen. Sie ging über sechs Monate, ich habe unglaublich tolle s.uelle Erfahrungen gemacht, die Du mir nicht bieten kannst oder willst. Ich habe mich dabei verliebt, große Gefühle für die AF entwickelt, ich war kurz davor Dich zu verlassen. Nun gebe ich meinem Gewissen nach und habe es beendet. Wollen wir einen Neuanfang starten?
Ich glaube, der Weg ist verbaut. Beenden und nichts sagen, es über andere Wege/Gespräche zu versuchen, das könnte ein Weg sein. Um dann irgendwann wieder zu der Erkenntnis zu gelangen: es klappt hier nicht. Sie ist eine tolle Frau und Mutter, sie ist eine klasse Gesprächspartnerin. Punkt. Eine beste Freundin eben.
Und meine AF wäre von mir verlassen, enttäuscht, und ich weiß nicht ob ich sie jemals wiederbekommen würde....zu Verlangen sie solle auf mich warten geht ja wohl gar nicht.
Im übrigen ist meine AF ebenso ein toller Mensch mit guten Ansichten. Sie ist unglaublich hinreissend, und kämpft wie eine Löwin um mich. Wir waren schön des öfteren kurz davor es zu beenden, weil die Tatsache, uns aktuell nicht haben zu können, uns kaputt macht. Die Tatsache immer noch beim Ehepartner zu sein und neben eben diesen aufzuwachen, den Alltag zu erleben, alles. Was mir echt imponiert: Sie hatte mich über die letzten zehn Jahre immer im Kopf, nie wirklich den Gedanken an mich verloren. Ein Zufall brachte uns wieder zusammen.