Superdropsi
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mich beschäftigt momentan eine Frage / Überlegung und ich wollte mal fragen, wie da so eure Erfahrungen sind?
Also kurz zu mir, das erste Mal bin ich hier gelandet als meine Ehe vor 5 Jahren geendet hat und da hat es mir schon sehr geholfen zu sehen, ich bin nicht alleine mit diesem Thema. Irgendwie macht es das ja immer ein wenig besser.
Dann war ich letztes Jahr noch einmal hier unterwegs, nach dem Ende einer 7 monatigen „Beziehung“, ich setze bewusst Anführungszeichen, weil ich rückblickend sehe, ich hätte die Red Flags erkennen können, wenn ich nicht immer noch in meinen alten Mustern gewesen wäre. Daraufhin habe ich hier letztes Jahre eine für mich wirklich lebensverändernden Tipp bekommen, mir den richtigen Therapieansatz gesucht und mein Verhältnis zu mir selbst auf den Kopf gestellt.
Was soll ich sagen? Mir geht es fantastisch seither, unglaublich was einem der professionelle Blick von außen so bringen kann.
Ich hätte das wirklich nicht geglaubt, ich war fest davon überzeugt für den Rest meines Lebens damit zu leben, dass ich mich eben ablehne und mich minderwertig fühle. Und was hätte ich alles Schönes an Leben verpasst! Wahnsinn und an dieser Stelle einmal ein fettes Dankeschön in die Community und an ein bestimmtes Mitglied, ich weiß nur nicht, ob ich hier den Forumsnamen erwähnen darf? Aber derjenige weiß wer gemeint ist.
Jetzt aber zu den Fragen die mich momentan umtreiben.
Ich habe hier im Forum schon mitgelesen, dass wir uns einig sind, Dating mit Ende 30 / Anfang 40 ist nicht mehr das, was es mit 20 war. Im Grunde genommen ist das ja auch gut so, sonst würde die 3fache alleinerziehende Mutter einfach mal 2 Wochen mit dem neuen Partner nach Malle fliegen und die Teenies daheim allein lassen, überspitzt gesagt. Wir haben halt alle Pflichten, Altlasten und Themen bei denen wir wissen, da gibt es keinen Kompromiss für mich, weil das für mich nicht funktioniert.
Aber seid ihr auch ein bisschen enttäuscht / traurig darüber? Fehlt euch die Aufregung und das Prickeln beim Daten / am Anfang einer Beziehung? Oder ist das durchaus noch da, wenn mal jemand besonderes auf der Tanzfläche erscheint?
Andererseits, ist denn dieses unglaubliche Verliebt sein, dass wir in unseren 20ern hatten wirklich erstrebenswert? Bisher hat es uns ja nicht dahin geführt wo wir uns hin sehnen, sonst wären wir wohl kaum im Forum Trennungsschmerzen unterwegs.
Also ist eine gesetztere, unaufgeregte aber eben auch realistischere Verliebtheit in diesem Alter normal, oder bedeutet es eher, dass etwas in uns weiß die Person gegenüber ist nicht der oder die Richtige?
Bin gespannt, was ihr darüber zu berichten habt.
Viele Grüße
Superdropsi