Zitat von Minion84:denn ich war 7 Jahre mit ihm befreundet bevor wir ein Paar wurden. Da hatte ich keine Brille und nach 4 Jahren Beziehung
Ach Herzblatt
ich hatte 26 Jahre und dann kam "Sie"
Zitat von stillsad:indem du jeden Beitrag in seine Einzelteile zerlegst, anstatt mal tief durchzuatmen und das große Ganze zu sehen
Schmunzel, das macht doch unsere Minion aus, ich kenn sie nicht mit einem Zweizeiler - das wäre nicht ihr Stil.
Zitat von Hitachi:so oder so du hast deinen Freund verloren.
Selbst wenn es, angenommen, nur eine Beziehungspause ist, ist die schon zulange. Meisten sind Pausen, das Ende auf Raten. Schmerzhafter und zerstörerischer als ein direkter Cut.
Perfide und extrem unfair.
Weil du auf der Welle der Hoffnung ganz langsam in Zeitlupe an den Strand gespült wirst.
Und dann ist das Jammern wirklich schlimm. Und auch nachvollziehbar.
Wenn du jetzt also, ihn nicht mehr als Held in strahlender Rüstung auf weißen Pferd, siehst. Ihn nicht mehr verklärt anhimmelst, sondern die Fakten, die er geschaffen hat, genauer unter die Lupe nimmst, erkennst, das er zu feige war, es richtig zu beenden, dann kannst du zwar trotzdem Hoffnung hegen, aber weniger
enthusiastisch.
Daraus folgend, kann man seine Taten dann auch ohne Lupe erkennen.
Sie hat ihn bequatscht, ok. Nehmen wir mal als Tatsache hin.
Aber
ER hat Dich bei halb und halb verlassen, wollte ne Pause, wollte sehen, was er will, ob er je genau weiß was er will - ist fraglich, er setzt sich mit dem Zustand nicht auseinander!
Nein bitte, nimm ihn jetzt nicht schon wieder in Schutz, das hat er nicht verdient. Schau ihn genau an, genauer - bitte.
Er lässt Dich seit Monaten in diesen halbgaren Schwebezustand, das ist Tatsache. Du leidest wie ein Hund!
Es ist ihm vielleicht nicht egal, aber ändern tut er es auch nicht, weder so noch so.
Er kommt nicht zurück, das ihr wieder als Paar fungiert, noch beendet er es richtig, damit du mit der Arbeit des Trauerns beginnen kannst.
Er ist kein Held, kein Ritter in strahlender Rüstung.
Er ist feige!
Und ja deine nächstes Argument vorne weg nehme, er war nicht immer so. Mag ja sein,
aber er ist jetzt so!
Bitte Minion
ich will dir nichts böses, ich möchte dir nur helfen, ihn zu sehen, wie er jetzt ist. Und das ist kein schönes Bild. Er wird nicht Weihnachten mit dir feiern, nicht an Silvester dir ein Küsschen aufdrücken und dir alles Liebe zum neuen Jahr wünschen, weil er nicht mit dir feiert. Vielleicht kommt ne Whatapp oder ne SMS, wenn der Funkraum wieder frei. Aber deswegen ist er nicht körperlich an deiner Seite!
Bitte, du darfst hoffen, auch wenn dich dieses komplett zerstört, er der Mann deine Träume ist, und das bleibt er auch - ein TRAUM Mann, realistisch gesehen, ist er ein Alptraum. Weil er nicht zu dir steht. Weil er Dich, in einer deiner dunklen Stunden, verlassen hat. Da wo du Beistand gebraucht hättest.
Ging er.
Sieh genau hin!
Schreib ihn uns nicht schön, weil das ist er nicht. Nimm die Brille ab, schau ihn an, schau genau hin. Egal ob sie ihre Finger im Spiel hat, wenn er der Mann wäre, den du uns so liebevoll und warmherzig beschreibst, immer und immer wieder, mit 10.000 Wörtern - ja es ist aufgefallen

, dann hätte sie sonst was reden können und er wäre da, wo er deiner Meinung nach hin gehört: An deiner Seite!
Er hat sich so entschieden, ganz alleine.
Er ändert nichts daran.
Er vertröstet dich immer und immer wieder, mit Plattitüden, mit leerem Blabla, Worthülsen, Wortblasen.
Achte auf seine Taten: - er ist nicht da bei dir.
Er labbert rum, er ändert nichts, lässt es laufen, irgendwann wird es entschieden sein, ohne sein zielstrebiges Handeln - wärend du dabei vor die Hunde gehst.
Das kann nicht dein Ziel sein, ihm aktiv zu helfen, das du leidest.
Ich kann ihn dir nicht ausreden, das ist auch gar nicht mein Ziel. Ich möchte, das du die Augen bewusst öffnest und du mit klarem Verstand siehst, was er zulässt. Was er (nicht) macht. Er teilt nicht seinen Tagesablauf mit dir, du wirst auf Wochen vertröstet, wenn er denn mal Zeit hat, mit dir was zu unternehmen - das ist keinen Traum, das ist
Realität.
Du leidest, auch
Realität. Du träumst dir einen Mann aufs Kissen, den es nicht (mehr) gibt, auch
Realität. Du gibt's jedem die Schuld, nur nicht ihm, dem Verursacher, auch
Realität. Schau genau hin!
Lass dir dies durch den Kopf kreisen, bevor du antwortest, bitte in Zweizeiler
.