AlexW
Mitglied
- Beiträge:
- 701
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 97
- Mitglied seit:
heute fühlte ich mich leer, ausgelaugt, emotionslos. Vielleicht kam da am Wochenende zuviel an Erinnerungen und ich muss nun erst einmal zur Ruhe kommen? Konnte den Tag einigermaßen auf der Arbeit überstehen, die nächsten Tage wird es dann hoffentlich einfacher.
Hatte gestern Abend noch diesen alten Threat gelesen: https://www.trennungsschmerzen.de/wie-be ... t2480.html Jonas' Beschreibung scheint mir die Gefühle meiner Ex zu beschreiben. Es tut mir so weh, wenn ich das lese. Sie hielt so lange aus, über 2 Jahre wie sie sagte, wartete auf die tiefe Liebe, die sich nicht einstellte. Woran auch immer es liegt, dass bei ihr nicht mehr für mich kam als ein "gerne haben", so lange hat sie sich gewünscht, es mir wieder zurückgeben zu können. Doch alles Warten war vergebens, es änderte sich nichts. Ich denke, es war wie bei Jonas, ab und zu fühlte sie sich plötzlich wohl und dachte, jetzt passiert es. Doch irgendwann landete sie wieder auf dem vorigen Level und trieb sich weiter, um mir nicht weh zu tun. Irgendwie tut es mir jetzt weh, dass sie sich so lange für mich aufopferte. Gerne würde ich ihr sagen, dass ich es so verstehen kann, dass sie nicht mehr konnte. Ich bin ihr so dankbar für jeden Versuch, auch wenn es letzten Endes nur alles verzögerte.
Auch ich hätte es vorher nicht akzeptiert, hätte es gerne immer wieder versucht. Aber wir wären immer an derselben Situation gescheitert. Und wenn sie unglücklich ist, wie kann ich es denn nicht sein? Jetzt wird mir auch der Unterschied in ihrem Verhalten klar. Ab und zu fühlte sie sich wohl, das ließ sie mich dann auch spüren. Wenn sie wieder in ihrem Gedankenkarussel gefangen war, dann war sie auch eher distanziert zu mir. - Ich finde es nur schade, dass wir dies Thema nie besprechen konnten. Offenbar wollte sie mich damit belasten, dachte es ginge vorbei? Vielleicht hätten wir sonst schon eher erkannt, dass es keine Zukunft hat?
Jetzt bin ich wieder traurig, aber ich verstehe die Trennung nun viel besser. Es muss einfach sein, auch wenn sich immer wieder die Hoffnung meldet. Aber wir müssen nun ganz viel Abstand zwischen die beendete Beziehung und uns selber bringen; um unser beider Willen! Ich hoffe, dass mich diese Erkenntnis nun die nächsten Tage vorran bringen kann. Ich hatte ja schon einmal die Erkenntniss, dass ich loslassen muss. Hielt leider auch nur zwei Tage. Aber diesmal fühle ich mich nicht euphorisch, eher niedergeschlagen, ausgebrannt. Vielleicht ist dies ein besseres Zeichen?
ich werde mir jetzt Ziele setzen. Eine Kollegin plant einen regelmäßigen Schwimmbadbesuch mit mir. Außerdem werde ich an freien Tagen wieder viel Fahrrad fahren und zu Hause mit Fitness beginnen; ich hoffe nur es durchzuhalten, bin tendenziell eher faul.
Viele Grüße,
Alex

