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simone88


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Zitat von ThePort:
Ja und das kann ich persönlich verstehen! Beispiel: Wenn die Kommunikation, in der Beziehung, nicht so 1a ist und mir mein Partner nicht mal richtig sagt, was ihm gerade fehlt, dann kann ich dafür doch nichts?! Dazu kommt noch, dass der Partner, meistens Frauen, bei Nachfragen dann sagen: "Alles gut, Schatz!", obwohl eben nicht alles gut ist! Resultat: Sie suchen das "Glück" bei einem anderen Partner.


Ich würde behaupten, dass mein Partner alles weiß was mir fehlt. Ich habe alles bereits angesprochen und versucht mit ihm zu sprechen um gemeinsame Lösungen zu finden. (Ihn auch gefragt wie er das alles sieht und was seine Wünsche sind.)
Er redet nur nicht gerne über Probleme und ignoriert sie lieber.

12.01.2021 12:45 • #121


simone88


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Zitat von DieSeherin:

nicht unbedingt... oft ist es tatsächlichj so, dass der unzufriedene part (ich lös das jetzt mal von den geschlechtern) wünsche äußert, den anderen um etwas bitte... dann kommt ein "ja klar schatz... mache ich" und gemacht wird nichts.

dann kommt die phase, in der der unzufriedene part defizite aufzeigt. oft geht es dann in diese blöde rechtfertigungsschiene "stimmt doch gar nicht... ich mache das nur weil... du musst reden, du machst ja diesesoderjenes auch (nicht)..." und dann wird im idealfall tatsächlich irgendein guter vorsatz gefasst... und dann passiert wieder nur kurz was!

und irgendwann ist der frust dann so groß, dass der unzufriedene part einen anderen menschen in einem ganz neuen licht sieht, nämlich als defizitefüller... und dann ist echt die kacke am dampfen! dann sollte aber derjenige, der sich gerade fremdverknallt echt die karten auf den tisch legen und sagen, dass alarmstufe rot herrscht!


Genau so war es schon oft. Gezwungenermaßen hat er mit mir gesprochen. Wir haben unsere Wünsche geäußert und Lösungen besprochen. Geändert hat sich leider nie langfristig etwas. Aber er möchte nicht über Probleme sprechen. Lieber schluckt er auch seine Wünsche runter.
Und so fühlt man sich selbst irgendwann "ungehört" und möchte es nicht 100mal ansprechen.

12.01.2021 12:48 • #122



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ThePort

ThePort


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Zitat von simone88:
Er redet nur nicht gerne über Probleme und ignoriert sie lieber.

Genau die Partner meinte ich! Wenn ein Partner nicht richtig kommunizieren kann, dann ist die Beziehung eine tickende Zeitbombe! Deswegen: Aus Fehlern lernt man. Ich habe jetzt gelernt, solche Fehler nicht zu ignorieren, sonder zu handeln! Wann am diese Einsicht: Richtig, erst nach der Trennung!

Deshalb @simone88 - spiele mit offnenen Karten und "drohe" mit der Trennung, falls sich nichts ergibt.

12.01.2021 12:49 • #123


ThePort

ThePort


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Zitat von simone88:
Lieber schluckt er auch seine Wünsche runter.

So war ich auch, da ich irgendwie eine "Angst" hatte, dass ich meinem Partner damit auf die nerven gehe.

Dann kam sowas raus:
Zitat von ThePort:
Beispiel 2: (Dieses Beispiel ist älter, als das 1. Beispiel.) Ich habe ein Mädchen kennengelernt und habe mit ihr geredet und meine Probleme mit ihr besprochen. Sowas kommt einfach. Dann hatte ich genauso eine Situation wie Du. Sie wurde interessant und es entwickelte sich so ein "Verliebheitsgefühl". Ich war wirklich in der gleichen Situation wie Du und habe dafür meine Freundin hängen gelassen. Ich habe mich, bis es wirklich nicht mehr auszuhalten war, auf den Hosenboden gesetzt und alles genau "kalkuliert". Ich habe erst gewartet, bis dieses "Verliebtheitsgefühl" vorbei war, indem ich den Kontakt erstmal abgebrochen habe und ich kam zu einem Entschluss: Ich werde meine Freundin nicht verlassen! Ich hätte diese Entscheidung bereut, da sie einfach nur "da" war und ich dies mit meiner Freundin auch hätte machen können! Die Verliebtheitsphase ist schlimm, denn dadurch siehst du gerade nur das Positive und blendest deinen Partner aus.



Zitat von simone88:
Geändert hat sich leider nie langfristig etwas.

Zitat von simone88:
und möchte es nicht 100mal ansprechen.

Wie ich schon gesagt habe: Da müssen BEIDE mitmachen. Eine Gewohnheit kann man nicht von heute auf morgen ändern. Man muss es leider mehrmals ansprechen.

12.01.2021 12:54 • #124


ThePort

ThePort


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Zitat von simone88:
Ich würde behaupten, dass mein Partner alles weiß was mir fehlt. Ich habe alles bereits angesprochen und versucht mit ihm zu sprechen um gemeinsame Lösungen zu finden. (Ihn auch gefragt wie er das alles sieht und was seine Wünsche sind.)

Wie schon oben gesagt: Man muss es öfters ansprechen. Doch mal ehrlich, sagst Du zu ihm, wenn er fragen sollte, ob was sein sollte, dass "alles gut" sei? Einfach mal so eine Frage von deinem Mann: "Ist alles gut?".

Zitat von simone88:
Er redet nur nicht gerne über Probleme und ignoriert sie lieber.

Wie oben schon geschrieben: Ich hatte irgendwie "Angst", meinen Partner zu nerven. Die Probleme habe ich eher bei anderen rausgelassen:
Zitat von ThePort:
Dann kam sowas raus:

12.01.2021 12:58 • #125


paulaner

paulaner


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@simone88
Dein Partner weiß nicht wie "kurz vor zwölf" es schon ist.
Darum nimmst du ihm die Möglichkeit ernsthaft zu reagieren, weil er natürlich denkt "alles halb so schlimm". Oder "naja, aber eigentlich ist doch alles tutti".

12.01.2021 13:06 • x 3 #126


ThePort

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Zitat von paulaner:
@simone88
Dein Partner weiß nicht wie "kurz vor zwölf" es schon ist.
Darum nimmst du ihm die Möglichkeit ernsthaft zu reagieren, weil er natürlich denkt "alles halb so schlimm". Oder "naja, aber eigentlich ist doch alles tutti".

Genau so! Glaub uns @simone88.

War bei mir genauso: Erst nach der Trennung habe ich das ganze ernst genommen.

12.01.2021 13:11 • #127


meineMeinung

meineMeinung


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Zitat von paulaner:
Dein Partner weiß nicht wie "kurz vor zwölf" es schon ist.
Darum nimmst du ihm die Möglichkeit ernsthaft zu reagieren, weil er natürlich denkt "alles halb so schlimm". Oder "naja, aber eigentlich ist doch alles tutti".


Ich bin mir nicht sicher, ob die TE wirklich ihren Partner will. Mir kommt das ganze schon wie ein Rückzugsgefecht vor. Es werden vielleicht die Begründungen für einen Warmwechsel gesucht.
Ist allerdings nur so ein Gefühl.

12.01.2021 13:49 • x 3 #128


ThePort

ThePort


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Zitat von meineMeinung:

Ich bin mir nicht sicher, ob die TE wirklich ihren Partner will. Mir kommt das ganze schon wie ein Rückzugsgefecht vor. Es werden vielleicht die Begründungen für einen Warmwechsel gesucht.
Ist allerdings nur so ein Gefühl.

Sehe ich auch so. Wie schon geschrieben: Es müssen BEIDE an der Beziehung arbeiten. Wenn es einer nicht macht oder der eine keine Lust hat, dann kann man die Beziehung auch lassen.

Nur: Ob der andere potenzielle Partner dies geben kann, was gefehlt hat, ist fragwürdig. Zuerst strengt dieser sich natürlich an, aber am Ende wird es (Achtung: Anführungszeichen!) "genauso wie bei dem letzten Partner." Der Alltag wird eintreten.

12.01.2021 14:05 • #129


unbel Leberwurs.


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Zitat von ThePort:

War bei mir genauso: Erst nach der Trennung habe ich das ganze ernst genommen.


Und was war dann Dein Antrieb?
Verlustangst oder wirkliche Einsicht, dass sich was verbessern/verändern muss?

Das wäre für mich ein grosser Unterschied.

12.01.2021 14:15 • x 1 #130


ThePort

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Zitat von unbel Leberwurst:
Und was war dann Dein Antrieb?
Verlustangst oder wirkliche Einsicht, dass sich was verbessern/verändern muss?

Das wäre für mich ein grosser Unterschied.

Wieso Verlustangst wenn diese Person schon weg ist?

12.01.2021 14:30 • #131


unbel Leberwurs.


9957
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Zitat von ThePort:
Wieso Verlustangst wenn diese Person schon weg ist?


Aus der Hoffnung auf eine erneute Beziehung...

12.01.2021 14:33 • x 1 #132


ThePort

ThePort


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Zitat von unbel Leberwurst:
Aus der Hoffnung auf eine erneute Beziehung...

Ich verstehe Deinen Ansatz, aber klar: Zuerst aus Verlustangst! Wer macht das nicht? "Ich ändere mich, versprochen!". Denn: Wenn die Beziehung dann wieder "läuft", wird man dies wieder vergessen. Deswegen meinte ich, falls der/die Ex sich doch nicht trennt, sondern doch noch in der Beziehung bleibt, dass BEIDE auf sich achten sollen und sofort sagen müssen, wenn der Partner wieder in alte Gewohnheiten zurückkehrt - oder glaubst Du, dass man seine Gewohnheiten sofort ändern kann?

Wäre sie nach Wochen zurückgekommen, hätte ich mich nie richtig damit beschäftigt! (Reflektiert)
Zudem wurde mir nie richtig gesagt, was falsch war an mir. Deswegen musste ich das selbst "herausfinden". Ich habe Beziehungen halt früher so gesehen: Wenn es für MICH läuft, läuft es bestimmt auch für den anderen Partner. Ist natürlich Quatsch.

Wenn man sich wirklich ändern will und es ernst meint, dann macht man das für sich und nicht für die Beziehung! Beziehungsweise, man soll es nicht für die Ex machen, sondern in erster Linie für sich und für die (vielleicht) nächste Beziehung, wo keine Altlasten herrschen!

PS: Man soll sich, wie gesagt, nicht für andere (Ex) verbiegen! Wenn man aber selbst merkt, dass die Ex recht hatte, mit zum Beispiel: Du machst nichts für unsere Beziehung (Aufmerksamkeit) oder man kann das Haus nicht auf vordermann bringen, dann sind das, in meinen Augen, gerechte Gründe sich zu ändern. Wenn der/die Ex aber will, dass ich mich, zum Beispiel, in meiner Persönlich ändere, ich sie aber gut finde, dann werde ich dies nicht tun. Trotzdem: Die Trennung war eigentlich gut, denn dadurch konnte ich meine Fehler "besser" einsehen uns weiß jetzt, dass man Probleme beredet, satt diese zu "verheimlichen". Dazu auch noch, dass man mit seinem Partner mehr reden muss! Sowas kam erst nach der Trennung - NICHT SOFORT, erst nach Monaten.

12.01.2021 14:50 • #133


ThePort

ThePort


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PPS: Zudem suche ich auch gerade keine Beziehung, da ich weiß, dass ich noch an mir arbeiten muss und ich noch mehr über Beziehungen "lernen" will.

12.01.2021 14:55 • #134


DieSeherin

DieSeherin


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Zitat von ThePort:
Zudem suche ich auch gerade keine Beziehung, da ich weiß, dass ich noch an mir arbeiten muss und ich noch mehr über Beziehungen "lernen" will.


wenn du wirklich erst 18 bist, wie in deinem profil steht, hast du bei guter führung ja auch noch ungefähr 65 jahre leben und liebe vor dir... genug zeit zu lernen

12.01.2021 15:43 • x 1 #135



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