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Zwischen Hoffnung und Aufgabe

tina1955

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Ich kann nur aus meiner Sicht empfehlen, wie ich reagieren würde.
Wenn ich mich getrennt habe, mir der Partner dauernd durch Telefon, WhatsApp oder andere Medien die Frage nach dem "Warum" stellen würde, dann würde ich erst recht dicht machen. Weil ich mich nicht ernst genommen fühle.
Auch wenn meine Entscheidung und eventuelle Gespräche vielleicht Unsicherheit vermitteln, würde ich keine Anfragen mehr wollen.
Weil sie in mir wieder die Frage aufkommen lassen, mein Nochpartner will mich umkehren.

Lasst sie in Ruhe wenn ihr nicht wollt, dass der Partner denkt:
"Nein, nicht schon wieder",
oder
" Merkt er/sie nicht, dass ich meine Ruhe haben will"

oder ganz schlimm wäre es für Euch, ihr werdet irgendwann total blockiert.

Solange ihr noch Hoffnung habt, dieses zu verstehen gegeben habt, dass ihr Euch ein Zurück vorstellen könnt, habt ihr genug getan.

Lebt Euer Leben vorerst allein, plant Urlaub und eventuell Veränderungen, aber lebt und trauert nicht sinnlos.
Ein trauriger Nochpartner erweckt eher Mitleid.

17.01.2020 13:01 • x 2 #106


tina1955

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@herrargh, wie geht es Dir inzwischen?

06.02.2020 22:36 • x 2 #107


HerrArgh


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Gefühlt ist es ein ständiges "ein Schritt vor, drei zurück". Das Vorhaben...

Zitat von HerrArgh:
[...] damit ich nicht selbst in eine Depression rutsche.


... habe ich jedenfalls vermasselt. Ich weiß nicht, an welchem Punkt ich mich zurzeit befinde, mein Hausarzt war jedenfalls nicht sehr erfreut. Entsprechend steht mir noch ein Termin bei einem Therapeuten bevor. Derweil bin ich bemüht, mich selbst langsam aus diesem Loch zu ziehen. Interessanterweise ist mein Kopf nach Absetzen des Antidepressivums (wegen Schlafproblemen) etwas ruhiger geworden. Bevor sich jemand wundert: ist mit Hausarzt abgesprochen, da ich das Gefühl hatte, dass mit Erhöhung der Dosis auch das Karussell negativer Gedanken beschleunigt wurde.

Kontakt zu meiner Frau ist noch sporadisch vorhanden. Zuletzt wiederholte sie, dass sie die schnelle Trennung wolle, um mich nicht ewig warten zu lassen - auch weil sie nicht weiß, ob es überhaupt irgendwas geben wird, auf das ich warten könnte. Ich weiß noch nicht, wie ich diese Aussage einordnen soll. Daran anknüpfen konnten wir nicht mehr wirklich, da ein Unfall in die Quere kam (sie nur Beifahrerin und niemand schwer verletzt). Aus "ich will noch immer die Trennung" ist aktuell ein "ich weiß doch auch nicht, was die Zukunft bringt" geworden. Der Ball liegt bei ihr. Sie muss entscheiden, wie es nun weitergehen soll. Als ich jedenfalls zwischendurch mal vorschlug, dass wir den Kontakt auch komplett abbrechen könnten (wobei das nicht bedeutet, dass ich mich ihr und unserer Tochter in den Weg stellen würde), war ihr das irgendwie auch nicht recht. Sie will halt einfach nur nicht über uns reden und ich bin diesbezüglich mittlerweile auch recht müde geworden.

08.02.2020 22:59 • x 2 #108




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