Zitat von Libra82: zu ändern was ich kann.
Stopp, Ende.
Genau hier endet dein Wirkungsspielraum.
Es liegt an ihm. Und nur er kann es aktiv ändern. Seit deinem Auszug, hat er nie aktiv daran gearbeitet, seinen drittgeborenen zu sehen.
Und die seltenen Gelegenheiten waren für Diego belastend, wenn man sein Verhalten danach analysiert. Also Stopp, Bremse, Gang raus - parken.
An deiner Stelle, führe zwei Tagebücher, das eine, wann er selbst Kontakt aufnimmt, das andere, mit den Dingen und Informationen, die du ihm bisher hast zukommen lassen, Arztbesuche, Einschulung etc. - aber ab heute nicht mehr tust.
Weil großartig scheint es ihn eh nicht zu interessieren. Zum Anderen kannst du dann nachliefern, sollte er wirklich mal in 10 Jahren für 2 Minuten diesbezüglich Info Bedarf haben.
Es muss halt auch Mal gut sein. Wenn deiner Ansicht nach, alle Mittel erschöpft, ohne das du einklagst, dann ist es eben so.
War da nicht noch ne Mutter-Kind-Kur im Raum? Erarbeite dir ein neues Konzept. Wenn Diego fragt, was wo wie mit Papa, dann rede mit dem Kind, sei ehrlich. Kein Rumeiern, er hätte viel Arbeit, oder dergleichen. Aber ohne Wut oder Enttäuschung. Er hat sich selbst entzaubert.
Diego wird es irgendwann verstehen und es genauso gut sein lassen.