Libra82
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Ich danke dir besonders, weil du nicht direkt involviert bist. Meine Eltern und ich sind ja in den letzten 12 Monaten diesen schiefen Weg gegangen,die Kontakte zu erbitten
Bei mir ist langsam das Verständnis aus. Zuvor hab ich es noch so zu meinem eigenen gemacht, mich als das Problem gesehen...aber wenn weder über meine Eltern, noch über Öffnung von meinem WhatsApp und Wohnung und nicht mal über die Möglichkeit einer neutralen und unbedrohlichen Stelle auch nur ein Funken Interesse gezeigt wird, dann muss ich leider sehr klar sagen, dass all seine Sprüche bezogen auf Diego ebenfalls nur heiße Luft sind.... es tut mir weh,da ich für Diego über jede Hürde gehe, aber doch nicht, wenn auf der anderen Seite nur Stöcke und Steine geworfen werden...
Ich verstehe jeden Menschen der beim Jugendamt gut beraten und unterstützt wird, wenn es keine Einigung gibt. Aber dieser Mann will keinen Kontakt, er erzählt es nur gern aber was dafür tun bzw dies mal zeigen, nein.
Diego ist kein saures B., dass ich gelegentlich los werden will. Ich brauche auch keine durch den Vaterkontakt möglichen Freiräume. Ich hätte gern Diego einen Konfliktfreien Zugang zum Vater gewünscht, meine Mittel sind am Ende, weil dieser Umgang nicht gewünscht wird vom Vater. Ihn dazu zwingen, dass ist das aller letzte, was ich meinem Kind wünsche,ich finde die Situation diese Kontakte erbetteln zu müssen bereits unerträglich, je bewusster es mir wird .
Zitat von Heffalump:An deiner Stelle, führe zwei Tagebücher, das eine, wann er selbst Kontakt aufnimmt, das andere, mit den Dingen und Informationen, die du ihm bisher hast zukommen lassen, Arztbesuche, Einschulung etc. - aber ab heute nicht mehr tust.
Hatte es mal versucht zusammen zu tragen,da ja alles schriftlich lief per email oder SMS und WhatsApp... allerdings hab ich so oft geschrieben und informiert, organisiert und gebeten ,es ist nahezu unmöglich alles derart nachvollziehbar zu machen , da es jeden erschlagen würde.
Der Kalender für alles was vom Vater ausging kann sehr knapp gehalten werden. 26.12 um 12 Uhr Anfrage, ob er seinen Sohn besuchen könne (am Tag zuvor hatte er mit seinen großen Kindern und seinen Eltern gefeiert. Seine Eltern hatten auf dem Rückweg Diego besucht...wahrscheinlich haben die nur vergessen Diego einzuladen daher erst am nächsten Tag sein besuchswunsch...) und am Tag von Diegos Geburtstag, wo ich mir von Diego sagen lassen musste, dass Papa auch eingeladen werden wollte...
Zitat von Heffalump:War da nicht noch ne Mutter-Kind-Kur im Raum? Erarbeite dir ein neues Konzept. Wenn Diego fragt, was wo wie mit Papa, dann rede mit dem Kind, sei ehrlich. Kein Rumeiern, er hätte viel Arbeit, oder dergleichen. Aber ohne Wut oder Enttäuschung. Er hat sich selbst entzaubert.
Ja, im August geht es los in Kur und ich bin echt dankbar ...
Genau mein Ziel ist nun innerlich zu akzeptieren, dass dieser Vater nicht will und ohne weiteres bitten und zerren Diego den Halt bieten damit leben zu können ....


