Libra82
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Zitat von Sut:jetzt frage ich mal ganz konkret: Könntest du dir vorstellen in naher Zukunft eine eigene kleine Wohnung zu beziehen?
Natürlich! Das habe ich schon oft ins Feld geführt und auch jetzt warte ich nur auf eine Aussprache dafür.
Was stellt er sich vor, was möchte er dazu beitragen?
Ich hab alles aufgegeben, Wohnung, Möbel und durch das Leben hier und den kleinen meine finanziellen Rücklagen aufgebraucht.
Da ich aktuell nur die Weiterbildung versuche abzuschließen und nicht arbeite ist Wohnung anmieten natürlich schwer.
Entweder er möchte die Monate mit mir überbrücken und leiht mir ggf das Geld dafür, oder ich stelle alles auf Eis, suche einen Job für vormittags und zieh wieder mit dem Kleinen in die Nähe meiner Familie und Freunde, um Unterstützung zu haben.
Bedeutet aber natürlich auch, dass er ihn dann weniger sieht und er kita und co wechselt
Alles Entscheidungen, die ich nicht allein treffen kann und bezogen auf den Kleinen auch nicht treffen will.
Ich danke Dir für deinen Einblick in deine Geschichte! Da gibt es emotional einige Dinge, die er sicher dir nachempfunden kann! Unabhängig davon, dass ich völlig verunsichert war und ihn gern einbezogen habe, bei allem um Rat gebeten habe und dankbar war."nur" wie beschrieben die für mich wesentlichen Dinge waren für mich indiskutabel.
Aber trotzdem hab ich angefangen zu viel und zu oft darüber zu wachen, was wie mit dem Kleinen gemacht wird. Und das war regelmäßig überzogen. Die Schuld hab ich angenommen und versucht über nun bereits Jahre abzutragen. Aber das kommt nicht an. Egal wo ich eine andere Meinung äußere, es ist als sei es ein Kampf. Dabei empfinde ich es als normal auch unterschiedlich zu denken und es ist natürlich mir lieber, wenn der kleine gesund isst, aber ich gönne den zwei oder 4 von ganzen Herzen die papaausflüge zu mc Donalds! Und ich war so dankbar, dass er ihn, krabbelalter immer begleitet hatte im matsche Sandkasten, da ist mein reinlichkeitssinn amock gelaufen, aber ich habe es genossen die beiden lachen zu sehen! Ich habe zu sehr vielen Dingen eine andere Art aber beschränke seine nicht. Ja, ich verzieh das Gesicht wenn ich seh wie er ihn anzieht, aber ich lass ihn machen. Ja, ich frag abends, ob er Zähne geputzt habe und find es nicht gut, wenn es oft nicht gelungen ist, aber mir ist klar, dass es manchmal nicht anders geht. Das ist dann keine mega entwertende Kritik. Aber ja, auch bei ihm kommt das dann so an.