Zitat von Nachtlicht: Daher befürchte ich, dass Libra82 sich eben NICHT auf den Abstand und die Atempause wird einlassen können, welche sie dringend benötigt, wenn das Kind in ihrer Abwesenheit vom Vater betreut wird.
Ja, da fällt mir der Gedanke allein schon schwer! Und bisher hat er auch nur ein einziges Mal für eine Nacht bei seiner Oma verbracht. Er möchte nochmal und ich hoffe, die Oma ist auch bald wieder gesund und möchte auch.
Es würde mir so gelingen genug Kontakt zu ihm zu haben und trotzdem weg von meinem Freund.
Mehr als eine Nacht traue ich mir nur kaum zu, ist einfach noch nicht gewöhnt und nach dem letzten mal war der Kleine auch eher wütend auf mich, da ich ihn erst am späten Nachmittag geholt habe. Ich möchte ihn nicht überfordern.
Bei seinem Vater würde es ihm leichter fallen, aber mir wieder nicht gelingen Abstand zu nehmen und er hätte quasi ein Mittel zur Hand.
Ich würde auch ein hotel in der Gegend nehmen... Mir geht es ja nicht um weit weit weg, ich wäre somit da, falls der Kleine einen Notfall hätte, wovon ich gerade nicht ausgehe.
Zitat von Nachtlicht: Ob das so umsetzbar ist oder ob der Kindsvater das mitmacht oder ob Libra82 das überhaupt selber möchte, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Ich hoffe, die Antwort habe ich damit gegeben
Zitat von Hola15: nicht weiter zu verschwenden alle Konjuktive streichen: könnte, hätte, würde. Bringt dich alles nicht weiter und hält nur den wahnsinnig anstrengenden aber aussichtslosen Gedankensalat im Gange. Das ist das was zerrt.
Das ist sehr sehr schwer einfach abzustellen.
Zitat von Hola15: Der Irrgarten der Gedanken und Hoffnungen in dem du dich verläufst wird darin auch passend behandelt- wie ich finde.
Ich hole mir das Buch! Danke liebe Hola15, ich weiß es ist noch schwer mich hier zu erreichen
Zitat von Acht: weshalb du als angehende Therapeutin, die stark antisozialen und verdeckt narzisstischen Verhaltensweisen deines Partners nicht wahrnimmst und du immer noch der Meinung bist, sein Verhalten liese sich durch eine Verhaltensänderung/anpassung deinerseits verändern?
Ich stelle nicht gern Diagnosen, schon gar nicht, wenn ich selbst verwickelt bin. Und von verdeckten Narzissmus lese ich erst, seitdem ich hier angemeldet bin.
Zitat von Acht: Der Mann reagiert quasi lehrbuchmäßig. Bist du zu stark, wird Krieg und Kompromisslosigkeit inszeniert, in Zeiten deiner Schwäche kriegst'e ein Leckerli in Form von Kurzzeitfrieden.
Ich kann das nicht sehen,... Es ist schwer. Ich höre zu, denke "oh, ja das kenn ich", schüttel mich und denke ABER
Zitat von Nachtlicht: Du berichtest alarmierende Dinge aus deiner Partnerschaft. Wenn jemand diese aufgreift und dir bestätigt, dass dies alarmierend war, drehst du um und erklärst, dass es eigentlich ganz anders und sowieso wahrscheinlich eher deine Schuld war:
Zitat von Nachtlicht: Das ist kein Vorwurf, sondern ein Versuch, dir rückzumelden wie du auf andere (mich jedenfalls) wirkst, gefangen in dieser Dauerschleife und in der Abwehr von Erkenntnis.
Dankeschön! Ich schätze Deine Worte sehr und mir entgeht nicht welche Mühe Du Dir machst. Und ja, ich kann es noch nicht gut.... Ich denke es und halte es dann nicht aus, erkläre es mir anders und denke, Ach alles wird gut, ich ändere mich, dann erlebe ich ihn hautnah und werde wütend.... Jetzt ist Ruhe, ich halte den Atem an, vertraue nicht, bin sehr sehr vorsichtig....
Ich halte es aber definitiv nicht mehr länger aus, bekämpft er mich erneut, muss ich den Kleinen schnappen und gehen, denn mein Limit ist längst überschritten. Ich habe aber keine Kraft, brauche noch zu viel Unterstützung. Ich hoffe es muss keinen knall geben, damit ich gehen kann
Ich hoffe, dass ich in der Therapie meine Gefühle aushalten kann und dann auch überzeugt gehen oder bleiben kann. So wie ich jetzt bin, wird es ein Desaster und das will ich vor allem dem Kleinen nicht antun. Ich will gehen und nicht 10 mal zurück kommen. Und das klare Gehen, gelingt mir nicht.
Ja, die naive Hoffnung ist noch da
Zitat von Nachtlicht: Welche Gefühle könnte das in dir auslösen? Den totalen Kontrollverlust?
Wenn ich nicht weiß, ob es meinem Kind gut geht wäre es Todesangst. Ich versichere dir, dass nix auf der Welt eine schlimmere Folter wäre.
Nichts von meinem Freund zu hören, sehen oder lesen empfinde ich für erleichternd. Wenn er nicht diese Bilder geschickt hätte, was mich verletzt hat, hätte ich es denke die Woche gut geschafft.
Wir redeten darüber und er meinte, er könne nochmal gehen und würde versprechen sich nicht zu melden. vielleicht sollte ich das einfordern.
Mein Gefühl zweifelt jedoch an der Ernsthaftigkeit seines Angebotes.
Zitat von Acht: krassen Kontrast zum fürsorglichen und besorgtem Vaterimage, das zeitweise und das schreibe ich absichtlich "zur Schau" gestellt wird. Hier sehe ich´ne riesige Kluft und Ambivalenz in der Vaterrolle zu den Kindern. Schau an der Stelle wirklich noch einmal genauer hin, gerade weil sie als Begründung für deine Zuneigung deinerseits so stark gewichtet wird.
Ja, das ist in der Tat etwas was ich nicht gut miteinander vereinbaren kann. Und egal wie sehr ich mich bemühe frage ich mich, was da passiert. Er saß wirklich 10 Wochen mit mir am Bett, er kommt immer mit zu den Fahrten in die Klinik, er will wirklich Zeit mit den Großen Kindern.... Andererseits musste ich ihn oft zwingen Termine mit der Ex zu begleiten und Vater zu sein, regt es mich auf, dass er ernsthaft ein Danke erwartet wenn er unser Kind begleitet oder betreut...
Vllt ist auch hier ein großer Nagel... Ich könnte nicht ertragen, daß unser Sohn ihm nur wichtig ist als Druckmittel gegen mich oder für seine persönliche Bereicherung