Gestern Nacht war unser Gespräch... Es war sehr anstrengend und ich bin mir nicht sicher, was das mit mir macht
Aber es war "ruhiger" als ich gedacht habe
Er hat bis zum Ende eher geglaubt, dass ich das alles nicht so ernst meine, es einfach weiter läuft, ich nun einsehe, dass er alles für mich gibt und ich ihn nicht kritisieren und beleidigen darf und endlich anfange ihm die Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, die er sich wünscht und immer gewünscht hat.
Er warf mir wieder vor, dass ich nie für ihn da bin und wie schlimm er unter der Trennung von den Großen leide, was ich jedoch nie verstehen werde und ich ihn nie unterstützt hätte.
Ich ohnehin alles entscheide und mache wie ich es für richtig halte und er nichts tun könne. Vor vollendeten Tatsachen. Wie er sich denn fühlen würde, da ich mit allen (Freunden und Familie) darüber geredet habe, wie er sich jetzt mit denen unterhalten solle. Und wie schlimm es ist, dass ich ihn erst jetzt informiere, schon eine Wohnung anzusehen
Lange ging es auch darum, dass er es mit allen Menschen immer nur gut meint. Immer hilfsbereit ist und alle ihn so schlecht behandeln. "das kommt unter dem Strich raus". Er werde jetzt seine Konsequenzen daraus ziehen und seine Hilfe zurück verlangen (bei vielen Leuten ging es darum, dass er ihnen Geld geliehen hat)
Zum Schluss war er resigniert
Als ich hoch bin, kam der Satz, dass ich ja sowieso immer die Trennung sehe und nun schon einige Schritte weiter sei, dass er nun auch ab jetzt die Bemühungen einstelle. Es habe keinen Sinn einseitig zu kämpfen
Meine Antwort :
Ich denke, dass ich mich jetzt nicht verstanden fühle, weil es suggeriert als hätte ich nicht alles versucht und als sei mir die Entscheidung leicht gefallen....
Zumal ich noch immer schwanke und absolut nicht weiß, ob es die richtige Entscheidung ist.
Ob ich nicht doch noch irgendwas tun, ändern kann
Wie ich es verhindern kann, dass die Familie nicht zerbricht. Nicht jeder unter der Trennung leiden muss...
Ich bin absolut zerrissen, renne hier schon wochenlang heulend rum und das Einzige, was dir durch den Kopf gegangen ist, ist :"du hast mich dumme Sau genannt und geschubst, ich mach nichts mehr für euch!" und ja, euch denn nach dem Kleinen und was er braucht hast du dich ebenfalls nicht erkundigt....
Du hast dir in den letzten Wochen viele Gedanken gemacht, von denen ich nix weiß, jetzt habe ich dir einen Teil meiner Gedanken erzählt....
Einen anderen Teil hab ich ebenfalls gezeigt, indem ich fliehen wollte, wenigstens kurz, weil ich nicht schon wieder heile Welt spielen wollte und dauernd Angst haben, wie ein dummes Brot vorgeführt zu werden und für Schritte die ich gehe, als egoistisch dargestellt zu werden
Seit Wochen suche ich nach Möglichkeiten Luft zu bekommen, einen Ort zum nachdenken, ohne mich hier wie auf Kohlen zu bewegen.
Kannst du nix für, aber alles ging daneben, der Kleine krank, ich corona, er corona.... Ich wollte eine Mutter Kind Kur beantragen, richtig raus, Abstand, vielleicht doch mal Therapie oder Beratung für uns beide.... 1000 Gedanken hatte ich, um es zu halten, aber gesehen habe ich, dass du mich weiter vorführen willst, holst Salate, nimmst nicht mal Ernst, dass der Kleine dich brauchen könnte. .. Ich hab jeden Tag aufs Neue sehen dürfen was hier passiert mit uns, wenn du mit mir unzufrieden bist... Da gab es kein Zeichen des Wunsches etwas zu klären, kein Einräumen von absolut entwürdigenden Aktionen vor den Kindern mir gegenüber. Du fragst dich, wie du meinen Freunden und Familie entgegen schauen sollst, weil ich ihnen sagte, was hier läuft? Hast du dich je gefragt wie ich ertragen soll hier mit dir und deinen Kindern zu leben, so wie das hier läuft? Du sagst, mittlerweile merken die beiden, dass ich mich zurück ziehe und lieber weg bin? Das wundert dich?
OK...
Ich weiß nicht, ob es alles richtig ist, oder wie du immer so schön sagst, kann dahinter stehen. Es ist verdammt schwer überhaupt klar zu sehen, bei dem Krieg der hier läuft! Ich suche nach Luft und Abstand und habe um Hilfe geschrien. Ich kann nicht mehr und das sagte ich dir immer als Erstes! Und du erklärst mir im Endeffekt immer nur, dass du alles gibst alles machst und das ich das Problem mache.
Gut, dann bin ich auch die Einzige, die das Problem hat und lösen kann.
Ich habe in den vergangenen Monaten viele Lösungen vorgeschlagen. Waren alle nicht gut genug.
Ich hatte schon im Oktober den Punkt längst überschritten und halte es nicht mehr aus. Ich habe Angst erneut so tief zu fallen und ich hab es direkt gesagt als ich gesehen habe, dass wir genau da anknüpfen, wo wir waren.
Ich habe alle meine Möglichkeiten verwendet um ein Stopp zu setzen.
Tja, daraufhin legte er sich seltsam grinsend neben mich und den Kleinen ins Bett?! Ich sagte ihm, nicht vor dem Kleinen und bin noch einmal zu ihm ins Wohnzimmer.
Erneut sein: wenn du schon so weit bist, dann brauch ich nicht mehr zu kämpfen, du hast ja schon entschieden und Wege ergriffen.
Wenn da keine Liebe ist....
Ich blieb auch da ruhig und sagte, da ist Wut und Trauer, Enttäuschung und ganz viel Verletzung. So dass, alles wo es sich gut oder schön anfühlt für mich in Zweifel gezogen wird und ich es nur unter "Vorsicht" betrachte, statt zu genießen
Ich sagte auch, dass ich mir gewünscht hätte, endlich mal wieder Zweisamkeit zu nutzen, nach der ewigen Durststrecke, wo wir beide nur funktioniert hatten
Auch das wurde von ihm angeklagt. Wo er ja auch recht hatte. Mir fehlte es immer entweder an Zeit, Energie oder Lust an der Zweisamkeit und habe es sehr vernachlässigt. Die Art wie er es beschrieb, ließ mich wütend werden. Ich habe es ja nicht mit Absicht gemacht! Aber auch hier kränkt es ihn, dass er nie meine Nummer 1 war. Ich jedoch immer seine gewesen bin
Ich war echt platt, aber fragte ihn, was er denn gedacht hatte mit seinen Aktionen der letzten Wochen zu erreichen?! Ob er gedacht hat, ich würde mich entschuldigen für meine Aussagen, es schlucken, wie er mich wieder behandelt hat und ihn fragen wann wir Zweisamkeit im Thermalbad verbringen?! Und er sagte echt ja!
Ich hab nur noch den Kopf geschüttelt und gesagt, du zeigst mir selbst jetzt ganz deutlich, dass sich mein Leben hier immer nur wieder gleich abspielen wird und ich sage dir, dass ich es nicht ertrage! Du siehst kein Problem bei dir und ich sage dir, die Frau, die du von mir erwartest, die bin ich nicht und es rechtfertigt trotzdem nicht, mich so zu behandeln!
Wir sprechen scheinbar nicht mal die selbe Sprache!
Ach ja und das Thema wie er mich hier auf Kohlen laufen lässt am Beispiel des Essens.... Daran erinnert er sich nicht mehr. Oder weiß gar nicht was ich meine. Das er mich jetzt in der krankheitsphase so behandelt hat ist logisch, denn ich habe mich nicht ausreichend nach ihm erkundigt als er die Woche vorher auf der Baustelle war. (wohl bemerkt, ich habe ihm täglich informiert, dass ich essen für ihn bereit stelle, oder wenn es mal nicht geklappt hat)
Also ich bin erstaunt, dass ich so gut bei mir bleiben konnte und nicht völlig außer mir geraten bin. Aber es war auch sehr eindrücklich, dass er sich nicht mal vorstellen kann, dass er irgendwie Leid in mir verursacht. Ich hab es schließlich verdient, nachdem ich nicht genug ihm gegeben habe.....
Tja und heute sucht er den ganzen Tag nach Nähe, es ergeben sich völlig skurrile Situationen, die alle damit enden, dass er wieder enttäuscht und wütend ist, weil ich tatsächlich Pläne habe, die ich mir nun erstmal ansehe