Zitat von Brightness2:Das scheint für deine Frau der Tropfen gewesen zu sein, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Was ist passiert, was stimmte denn mit deinem Geschenk und mit der Situation zu eurem 13. Hochzeitstag nicht? So richtig liebevoll und zugewandt klingst du für mein Verständnis nicht. Eher abgeklärt und, mit Verlaub,
Hallo,
ja, das war der letzte Tropfen. Ich bin nicht abgeklärt und auch nicht gleichgültig. Ich möchte alles für Sie tun und Sie unterstützen. Es war unser wie gesagt 13. Hochzeitstag, ich hatte leider nie ein richtiges Händchen für Geschenke (Du guckst immer nur danach was Du gut findest, nicht was ich gut finde). Jetzt habe ich mir Gedanke gemacht, überlegt und habe, da der 13. Hochzeitstag ja die Veilchenhochzeit ist, einen Blumentopf mit Veilchen besorgt. Der Topf war aus dem Netz mit Bild von uns (13. Jahre Glücklich verheiratet, mit Tagen, Monaten etc.). Hätte ich doch nur nen doofen Strauß Blumen gekauft. Klar waren es nicht nur glückliche 13 Jahre, sondern auch mit Auf´s und Ab´s. Ich dachte es ist ne tolle Idee...
Zitat von Brightness2:Nach deinem Verständnis, was ist denn der Auslöser für diese Panikattacken? Was heißt etc., welche Symptome und Probleme hat sie noch, welche Unterstützung hat sie von dir, wie redet Ihr über ihre psychischen Probleme? Hat sie sich gerade in diesen schwierigen Themen möglicherweise von dir alleine gelassen gefühlt?
Wenn ich die Auslöser wirklich wüsste, dann wäre ich viel viel weiter. Bevor wir zusammen gekommen sind, war Sie auch schonmal in Behandlung, ne Zeitlang auch mal in einer psychosomatischen Reha, hat Psychopharmaka bekommen ohne die Sie das Haus nicht verlassen konnte. Angst vor dem Alleinsein, Angst unter vielen Menschen zu sein. Das sind zum Teil Dinge aus der Kindheit, aber ich kann natürlich auch nicht ausschließen das auch ich ein Grund bin. Ich weiß es leider nicht. Daraus resultierte dann auch der Wunsch von Ihr mit der Arbeit aufzuhören, Sie war überfordert, Teilzeit Arbeiten, Haushalt, Kinder und alles unter einen Hut zu bringen. Da habe ich Sie zuerst nicht voll unterstützt und sofort gesagt: Schatz, das geht so nicht weiter, wir müssen was ändern. Ich habe zuerst gedacht: sch., wie sollen wir das fehlende Geld von 800EUR im Monat auffangen, wird schon nicht so schlimm sein. Ein Riesen Fehler im Nachhinein.
Zitat von Lillilli:i Aber die Lügen sind wieder relevant, sonst hättest du sie nicht erwähnt, nehm ich an. Ich find deine Aussagen irgendwie sehr ungenau, mir ist nicht klar, was von ihr kommt oder was deine Interpretation sind. Wenn sie schon länger therapeutisch begleitet wird, ist ihr Wunsch nach Trennung vielleicht wohl ...
Die Lügen liegen wirklich lange zurück. Ich habe Ihr auch versprochen (damals) mich zu ändern, nicht mehr zu lügen wegen Banalitäten und schon gar nicht wegen was Wichtigem.
Zitat von nimmermehr:Als Du erzähltest, dass Du jetzt bei einem gemeinsamen guten Freund von Euch warst, um Dich auszusprechen, fiel mir die Geschichte eines Bekannten wieder ein, bei dem sich später herausstellte, dass genau dieser gemeinsame gute Freund der Trennungsgrund war. Du sagst, das traust Du ihr nicht zu, da Du sie so nicht ...
Nein, das ist zu 100% nicht so, er ist auch verheiratet, hat 2 Kinder und ist glücklich. Klar guckt man im schlimmsten Fall den Leuten nur vor den Kopf, aber das kann ich wirklich ausschließen.
Zitat von alleswirdbesser:Ach ja, die gute Therapie und der Partner der Sündebock wie so oft. Sorry, ich bin da etwas voreingenommen, durch meine Geschichte. Wenn nicht die Eltern, dann der Partner.
Mit Ihren Eltern ist es auch dasselbe. Seit wir uns kennen mal Kontakt, mal kein Kontakt, dann wieder Kontakt, dann wieder nicht . Ihre Mutter war, da zum damaligen Zeitpunkt kein Kontakt herrschte noch nichtmal auf unserer Hochzeit. Sie ist selber Scheidungskind. Meine Eltern sind leider beide seit langer Zeit verstorben, ich kannte sowas nicht. (Wohlbehütet aufgewachsen). Und dich habe auch das Gefühl, dass die Therapeut(in!) Ihr da auch was eingepflanzt hat. Es muss ja einen Grund für die Panikattacken geben (das bin halt jetzt ich von dem es sich zu trennen gilt, dann ist alles wieder gut). Aber die hatte Sie auch schon als wir uns noch nicht gekannt haben.
Zitat von alleswirdbesser:Ich vermute sie erzählt nicht wirklich, was sie seit einem Jahr mit dem Therapeuten bespricht. Das tat mein Ex auch nicht. Ich habe nicht nachgehakt, denn ich wollte nicht aufdringlich sein und habe damals den "Profis" noch vertraut.
Mir geht es genauso. Ich habe auch nicht nachgefragt. Es ist ja Ihr Therapie. Ich wollte auch nicht aufdringlich sein, wenn Sie es erzählen möchte, dann von sich aus.