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3 Monate nach der Trennung - weiterer Weg

NeuesMitglied


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Zitat von Lama28:
Mir hilft es sehr Dinge immer mal wieder durchzusprechen. Ich habe meine Freunde auch gewarnt, dass ich bestimmte Dinge mehrmals erzählen werde. Und ...


Danke
Ja. Das habe ich auch gemerkt, dass mir das hilft. Bei Freunden bringe ich das Thema nicht immer und immer wieder auf den Tisch. Bei meiner Familie schon eher. Meine Eltern sagten auch nach einiger Zeit, sie hätten das Gefühl, dass wir uns immer im Kreis drehen, weil es immer das Gleiche ist. Aber ich merke auch, dass ich alle Punkte, die mir in den Kopf kommen, besprechen muss. Danach sind sie quasi "abgehakt" und viel weniger präsent im Kopf.

13.04.2021 21:26 • #16


Sallys


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Hey an alle gebrochenen Herzen hier... ich versuche in den Momenten wo es schlimm ist einfach an all das negative zu denken, dass mein Ex mir angetan hat... an all die Versprechen, die nicht eingehalten wurden, all die Male wo er mich hat links liegen lassen und mich ignoriert hat, all die Male die er mich heulend zurück gelassen ohne ein einziges tröstenden Wort...es gäbe noch viel mehr auf der Liste
Worauf ich hinaus will: All diese negativen Gedanken sind jetzt nur mehr Gedanken und nicht mehr Realität und passieren jetzt nicht mehr - das ist doch etwas positives.
In diesem Sinne wünsche ich euch alles Liebe & Kopf hoch!

13.04.2021 21:45 • #17



3 Monate nach der Trennung - weiterer Weg

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DerBote


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Zitat von NeuesMitglied:
Ich glaube mit Rationalität sieht man vieles nüchtern. Ja, wer die Beziehung nicht beendet hat, würde wohl immer sagen, dass es eine Möglichkeit ...

Naja, für den Verlassenen kommt es meist aus heiterem Himmel. War für mich nicht anders.
Der Verlassende möchte sich wohl ganz sicher sein diesen Schritt zu gehen. Dass dann eine dritte Person mit ins Spiel gebracht wird, finde ich zwar auch zum kotzen, kommt aber doch recht häufig vor.
Jetzt kann man sich natürlich fragen warum das so ist.
Da gibt es etliche Möglichkeiten. Der andere kann nicht alleine sein, und möchte relativ weich fallen, quasi als Trostgeschichte.
Oder man glaubt in dieser Person nun ein Wink des Schicksals gefunden zu haben, da dieser vermeintlich genau das mitbringt, woran es dem ursprünglichen Partner mangelt.

Wie auch immer. Letzten Endes ist die Wahrscheinlichkeit, dass daraus etwas Vernünftiges erwachsen kann, äußerst gering. Für den Verlassenen ist es dennoch ein Schlag in die Fresse, man fühlt sich eben weggeworfen und ausgetauscht.
Objektiv betrachtet ist das auch so.

Allerdings ersetzt der Neue einen niemals, denn derjenige ist ein völlig anderer Mensch. Das Neue ist anfangs immer faszinierend, eben weil es NEU ist. Doch irgendwann ist es nicht mehr neu, und dann ist die Faszination auch futsch.

Meiner Ex war ich auch zu langweilig und selbstverständlich geworden.
Das kann ja sogar sein, dass sie damit richtig lag. Nur bin ich umgekehrt auch nicht jeden morgen neben ihr aufgewacht und hab gedacht: "Wow, wer ist denn die scharfe Ische?!"
Für mich ist es halt ok und schön so, ich bin mehr der Vertrautheits-Typus. Den Durst nach dem hormonellen Dopamin-Kick hab ich in meinem jungen Erwachsenenalter abgelegt.
Egal.
Wenige Tage vor dem Aus waren meine Ex und ich auch noch sehr innig. Und zack, abserviert. Bräuchte auch nicht mehr kämpfen, die Sache wäre durch.
13 Jahre - Ende. Klar steckt da ein anderer Typ dahinter. Aber das Spiel hatte ich schon einmal mit ihr, deswegen spiele ich nicht mehr mit.
Tschüss Ex, mach's gut, man sieht sich. Herz kaputt, Kopf im Nebel.
Adieu vertrautes Leben, rein in die Schmerzen!

13.04.2021 22:09 • x 2 #18


DerBote


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Zitat von Sallys:
Hey an alle gebrochenen Herzen hier... ich versuche in den Momenten wo es schlimm ist einfach an all das negative zu denken, dass mein Ex mir angetan ...

Ja, das mache ich auch.
Ich muss aber sagen, dass es natürlich einseitig ist. Die Medaille hat zwei Seiten.
Meine Ex war und ist auf der einen Seite eine bemerkenswerte und tolle Frau.
Attraktiv, intelligent, humorvoll.
Diesbezüglich gebe ich sie nur ungern her.
Aber sie hat andere Seiten, da gefriert mir das Blut in den Adern. Leider kann ich sie nicht halbieren.
Ich schätze, der Fairness halber, dass sie gleichermaßen von mir denkt.

13.04.2021 22:21 • x 1 #19


NeuesMitglied


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Zitat von DerBote:
Ja, das mache ich auch. Ich muss aber sagen, dass es natürlich einseitig ist. Die Medaille hat zwei Seiten. Meine Ex war und ist auf der einen ...


Du sprichst mir aus der Seele

13.04.2021 22:27 • x 1 #20


NeuesMitglied


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Zitat von DerBote:
Naja, für den Verlassenen kommt es meist aus heiterem Himmel. War für mich nicht anders. Der Verlassende möchte sich wohl ganz sicher sein diesen ...


Wow. Deine Geschichte ist nahezu 1:1 auf mich übertragbar in den Sätzen, die du schreibst.

Auch, was die Intimität ganz am Ende betriftt.
Halte durch, wir kommen da alle wieder raus und dann geht es immer weiter aufwärts

13.04.2021 22:31 • x 1 #21


DerBote


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Zitat von NeuesMitglied:
Wow. Deine Geschichte ist nahezu 1:1 auf mich übertragbar in den Sätzen, die du schreibst. Auch, was die Intimität ganz am Ende betriftt. Halte ...


Es ist anscheinend wirklich so, dass sich solche Geschichten nur in einzelnen Faktoren unterscheiden, die Dynamik aber identisch ist.

13.04.2021 22:57 • #22


will_hunting

will_hunting


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Zitat von NeuesMitglied:
Ich will und werde die Erinnerungen ja gar nicht löschen,

Das hat bei Jim Carrey und Kate Winslet (die blauen Haaren waren einfach schlimm!) auch nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Diese beschriebenen Effekte kenn ich auch - es ging mir eine Zeit nach meiner Trennung vor knapp einem Jahr ganz ähnlich. Hab für mich rausgefunden, dass es nichts bringt, sich an den Erinnerungen und den damit verbundenen Gefühlen festzubeißen. Es gehört wohl zum Trennungsprozess, dass diese Gefühle und die Bilder da sind - sie kommen, sie bleiben ein bisschen, sie gehen wieder. Als ich aufgehört habe, mich dagegen zu wehren, wurde es besser. Und diese Gefühle zuzulassen und auszuhalten macht uns längerfristig doch eigentlich nur zu empathischeren Menschen.

14.04.2021 10:20 • x 2 #23


Iunderstand


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So weh es tut, die Erinnerungen zulassen, sich bewusst damit auseinandersetzen, nicht verdrängen. Allerdings sag ich dir ganz ehrlich, werden die Erinnerungen für immer da sein, aber der Schmerz vergeht. Ist eben ein Prozess

14.04.2021 10:35 • #24


NeuesMitglied


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Zitat von Iunderstand:
So weh es tut, die Erinnerungen zulassen, sich bewusst damit auseinandersetzen, nicht verdrängen. Allerdings sag ich dir ganz ehrlich, werden die Erinnerungen für immer da sein, aber der Schmerz vergeht. Ist eben ein Prozess


Danke - ich will die Erinnerungen ja auch nicht löschen. Ich möchte diesen Teil meines Lebens nicht löschen.

Aber es ist so viel. Es sind gemeinsame Urlaube, Städtetrips, Restaurantbesuche, zwei Umzüge (einer davon fürs Studium in eine ganz neue Stadt). All das hat uns verbunden und war mir immer so wichtig, ich habe so gerne daran gedacht und ich hätte NIE gedacht, dass das einmal entrissen wird
Aktuell tut es einfach so unfassbar weh, wenn man realisiert, dass das nicht mehr "gemeinsam betrachtet" werden kann

14.04.2021 10:38 • x 1 #25


Snipes

Snipes


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Zitat von NeuesMitglied:
All das hat uns verbunden und war mir immer so wichtig, ich habe so gerne daran gedacht und ich hätte NIE gedacht, dass das einmal entrissen wird


Das geht ganz sicher sehr vielen so, von einvernehmlich Getrennten einmal abgesehen. Die schönen Momente bleiben einem sehr lange im Gedächtnis, aber sie zu ertragen schmerzt im Laufe der Zeit immer weniger. Irgendwer (ich glaube CM) hat mal gesagt, dass man in einer Beziehung eigentlich immer bereit zur Trennung sein muss und diese auch immer als sehr wahrscheinlich ansehen sollte. Grundsätzlich keine so falsche Einstellung, aber wie das umzusetzen sein soll, ist mir bis heute ein Rätsel.

14.04.2021 10:47 • #26


Cienne

Cienne


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Vielleicht hat der Schmerz an die Erinnerungen auch gar nicht soo viel mit dem jeweiligen Ex zu tun. So langsam glaube ich, dass es grad bei sowas wie Ausflügen, Supermarktbesuchen usw. nicht um die Person an sich geht, sondern um das Gefühl, dass man dabei mit sich trägt. Die Vertrautheit, die an der anderen Person klebt, begleitet einen bei diesen Unternehmungen. Deshalb wirkt das mit dem Supermarkt so banal, denn was ist an einem Supermarkteinkauf so besonders. Aber wenn die gewohnte Vertrautheit dabei ist, dann wird quasi aus allen alltäglichen Unbesonnenheiten etwas Besonderes draus.

Dieser Gedanke hilft mir immer, solche Erinnerungen von der eigentlichen Person etwas auseinander zukriegen. Das bedeutet für mich auch, dass man solche Erinnerungen eben irgendwann nochmal erleben kann, weil man dieses Gefühl der Vertrautheit auch bei einer neuen Person finden kann. Was jetzt nun genau so schmerzt ist, dass das Vertraute noch an einer Person klebt, die nicht mehr verfügbar ist. Im Trauerprozess reißt man das nach und nach ab, findet es zunächst in sich selbst und dann irgendwann kann man die Vertrautheit wieder in einer neuen Herzensperson finden. Deshalb tun die alten Erinnerungen dann nicht mehr so weh. So erklär ich mir das zumindest halbwegs plausibel.

14.04.2021 10:52 • x 2 #27


Begonie


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Zitat von Cienne:
Vielleicht hat der Schmerz an die Erinnerungen auch gar nicht soo viel mit dem jeweiligen Ex zu tun. So langsam glaube ich, dass es grad bei sowas wie Ausflügen, Supermarktbesuchen usw. nicht um die Person an sich geht, sondern um das Gefühl, dass man dabei mit sich trägt. Die Vertrautheit, die an der anderen Person klebt, begleitet einen bei diesen Unternehmungen. Deshalb wirkt das mit dem Supermarkt so banal, denn was ist an einem Supermarkteinkauf so besonders. Aber wenn die gewohnte Vertrautheit dabei ist, dann wird quasi aus allen alltäglichen Unbesonnenheiten etwas Besonderes draus.


Damit könntest Du durchaus Recht haben. Aber man wird eben getriggert, weil automatisch wieder die Gedanken zurück gehen, als man mit ihm zusammen Lebensmittel für ein Essen zu zweit, eine Flasche Wein usw. gekauft hat. Die Erinnerung an das gemeinsame Essen und Kochen taucht wieder auf und beschert einem für einen kurzen Moment ein wohliges Gefühl. Das Gefühl von emotionaler Zufuhr, die in der Ablösungsphase ja so wenig ist. Und im nächsten Moment überkommt einen wieder der Stress, weil das Bewusstsein nach dem Ausflug in die Erinnerungen einen sofort wieder in die Realität setzt. Und damit kommen Ernüchterung, Traurigkeit, Sehnsucht und der Wunsch, ach, wäre es doch noch so wie damals!

Orte die man gemeinsam besucht hat, erinnern einen sofort wieder an das Vergangene. Und umgehend kommen dann wieder die traurigen Gefühle. Damals fühlte man sich dem Ex. verbunden, damals war es schön, man fühlte sich geborgen, man glaubte an die gemeinsame Zukunft, man hatte sich das Leben zu zweit so schön ausgemalt und schon das nächste Weihnachtsgeschenk überlegt. Und nun?
Dieser emotionale Gegensatz ist dann einfach Stress pur. Von der positiven Erinnerung wird man schoungslos in die reale Welt katapultiert.
Wer sollte darüber nicht traurig werden?

Das kann so weit gehen, dass man sich zwischen zwei wenig besuchte Regale verdrückt, weil einem die Tränen runterlaufen oder dass man bedröppelt vor dem Joghurt steht und sich fragt, was wollte ich hier eigentlich?

Das sind wirklich schlimme Phasen im Leben, die aber jeder und ich glaube wirklich fast ausnahmslos jeder erlebt und durchlebt. Sei es, dass die große Zuneigung zu einem Menschen nicht erwidert wird, sei es dass die Beziehung zerbrochen ist oder - noch schlimmer - der langjährige Partner verstorben ist.
Auch das Gefühl und das Wissen oder auch nur der Verdacht, dass ein/e Andere/r diesen Platz eingenommen hat, kann einen wunderbar quälen.

Sich dann an das Negative zu erinnern, sich die schlechten Seiten des Ex. ins Bewusstsein zu rufen, kann dann momentan tatsächlich hilfreich sein. Obwohl man weiß, dass das jetzt hervorgeholt wird, um den momentanen Schmerz zu überdecken.

Ich kam in solchen Phase immer auch in eine Trotzhaltung. Ich gebe nicht auf, ich mache was aus meinem Leben. Heute mache ich dies und morgen gehe ich ins Kino und am WE treffe ich Sandra und wir machen uns einen schönen Tag. Ich lasse mir mein Leben von dem doch nicht kaputt machen.
Das ist auch Hilfe zur Selbsthilfe. Bitte, wenn er meint, dass er es mit Next jetzt besser, hat, dann kann ich nichts machen. Aber warte nur, Freundchen, auch Du kriegst nichts geschenkt. Auch da wird der schnöde Alltag einkehren, die ersten Differenzen tauchen auf und das neue Glück bekommt die ersten Risse. Ah, welch schöne Vorstellung, dass es Dir dann schlecht geht und mir gut! Ha, dann siehst Du mal.
Und in der nächsten Minute überkommt einen doch wieder das heulende Elend bei Vorstellung, dass er sich am Freitag nachmittag ins Auto fährt und drei Stunden zur Neuen fährt ...während man sich eine Art Ersatzleben zulegt, das einem nicht gefällt.

Das ist tatsächlich Stress für den Körper, weil ja die Hormone ständig auf Trab gehalten werden. Dann wieder der Gedanke, niemals mehr werde ich richtig glücklich werden. Ich werde stumpfsinnig vor mich hin leben müssen.

Und da das kein Körper und keine Seele auf Dauer aushält, ist der Faktor Zeit hilfreich. Denn man muss ja wieder runterkommen, sein Leben neu aufstellen und so unersetzlich war Exi ja auch nicht, wie man jetzt merkt. Und dann findet man allmählich wieder in ruhigere Fahrwasser zurück.

Ich glaube, diese Phasen muss man einfach durchleben, weil der Mensch nicht von heute auf morgen in ein anderes Leben schalten kann.
Also, nicht wundern, wenn man beim bewussten Supermarkt nur mit Herzschmerz vorbei fahren kann und die Gefühle durchleben, die man aber manchmal auch mit Hilfe des Verstandes wieder zurück pfeift.

14.04.2021 11:48 • x 3 #28


skylab

skylab


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Ich kann das nur allzu gut nachvollziehen....ob nun der Supermarkt, der Spielplatz......so viele Kleinigkeiten, die Erinnerungen wecken, die weh tun. Gerade das morgens verstehe ich....ich schlafe auch ganz mies aktuell. Wenn ich mal einschlafe, dann wache ich um 2 Uhr auf und liege dann bis 5 Uhr wach. Zumindest wenn ich erschöpft bin, dann sind die Erinnerungen nicht zu schmerzhaft.

Ich rede viel mit Bekannten...und ja oft drehen wir uns im Kreis und ich denke "meine Güte gehe ich denen sicher auf den Senkel"....aber alle hören geduldig auch das 20. Mal zu und jedes Mal geht es mir dabei besser. Der Kopf verabreitet besser, wenn Dinge verbalisiert werden.

Ich habe mir bei mir Herzschmerz Hörbücher runtergeladen, eines fand ich ganz hilfreich "Goodbye Herzschmerz" von Elena Sohn....irgendwie hilft es, wenn man hört anderen geht es ähnlich. Viele Fragestellungen sind erstaunlich ähnlich. Und ich versuche mehr im "Jetzt" zu leben gibt es auch ein Buch von Eckhart Tolle. Das ist bissl abgedreht und auch nicht immer leicht zu hören...aber im Kern geht es darum, dass ein Dein Verstand immer wieder an Vergangenheit und Zukunft arbeitet, aber nie im Jetzt verweilt, dass Du aktiv verändern kannst.

Wünsche Dir viel Kraft

14.04.2021 12:07 • x 1 #29


NeuesMitglied


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Vielen Dank euch schon einmal für eure ganzen netten Worte. Es tut gewissermaßen gut, zu erkennen, dass man (natürlich) nicht der einzige ist, der so fühlt.

Rational betrachtet sage ich mir auch, dass dies nicht viel Zeit ist, die bisher vergangen ist.

Ich merke, dass es langsam besser wird. Leider kam nun noch ein weiterer Schicksalsschlag dazu, der das ganze wieder etwas schwieriger macht. In solchen Momenten wünscht man sich eigentlich einen Partner an der Seite, um Halt zu bekommen.

Ich merke auch, dass die Selbstvorwürfe und Flashbacks weniger werden. In manchen Situationen aber kommt das aus dem Nichts wieder durch und man denkt sich "Hätte man anders machen können" - im Nachhinein wirkt das Ganze so klar und so logisch, allerdings hilft auch hier der rationale Gedanke, dass man in dem Moment nunmal so gehandelt hat und auch, dass ja immer 2 Personen zu dieser Situation gehören.

Kennt ihr das, dass man das Ganze dann so einseitig betrachtet und nur seine "Fehler" sieht im Nachhinein und sich fragt, ob das alles verhindert hätte, wenn man sich anders verhalten hätte? Aber hätte man sich dann nicht über Jahre verstellt und wäre nicht mehr man selber gewesen? Hätte das dann nicht zu anderen Problemen / Missstimmungen etc. geführt? Man wird es nie herausfinden können, das ist so ein bisschen der "Butterfly Effect", glaube ich. Ich weiß, dass es nichts bringt, sich den Kopf zu zerbrechen und dennoch passiert es teilweise.

16.04.2021 10:45 • x 1 #30



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