Lukas_92
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Zitat von NeuesMitglied:Und, was es für mich sehr schwer macht (da so etwas für mich nie in Frage kommen würde): Beziehungsende am Telefon sowie zu sehen, dass sie einige Tage nach dem Ende bei einem anderen ist (was sie am Ende auf mehrfache Nachfrage geleugnet hat und mir sagte, da sei nichts :/)
Oweiowei, der Klassiker und dazu noch das plötzliche Ende. Das ist mit unter die schlimmste Art der Trennung wie ich finde. Kannte das bis vor 6 Monaten auch noch nicht...
Ich stimme hier viele meiner Vorgänger zu, ein wirkliches Heilmittel gibt es nicht, nur aushalten und durchstehen. Viel reden hilft am meisten. Ich habe anfangs auch darüber gelacht, als mein Vater mir sagte (der ähnliches durchgemacht hat) das wird 1 Jahr dauern bis du das durch hast, leider muss ich das mittlerweile bestätigen, ich kann sagen, nach 6 Monaten habe ich gut die Hälfte verarbeitet und einiges vergessen.
Das Einzige was mir wirklich half, das ich den Schmerz als ein Bestandteil von mir akzeptiert habe.
Zitat von NeuesMitglied:1 - Erinnerungen, gemeinsam Erlebtes, Sachen, die uns eng verbunden haben und immer die Frage: "Warum muss das wirklich einfach so weg sein?"
2 - das Körperliche - vermisst ihr euren Expartner teilweise auch in diesem Maße? Realisiert, dass das, was ihr gerne hattet, nie mehr da sein wird mit dieser Person. Man kannte sich doch in und auswendig und plötzlich: Weg
3 - sehr schmerzhaft ist für mich weiterhin die Erkenntnis, dass dieses Körperliche nach so langer Zeit direkt mit einer anderen Person gelebt wird. Das fühlt sich einfach unfassbar an - es fühlt sich so falsch an, dass es von heute auf morgen von mir zu jemand anderem ging :/
Punkt 2 und 3 sind besonders schlimm. Mann kann es vergleichen mit einer Dro. die man nicht mehr bekommt und wer anderes sie einnimmt.