Zitat von Rosenduft: Das gab sie dann zu und ich sagte mein Mann hat mir gesagt das er mit dir im Hotel war auch das gab sie zu aber das sei nur aus Freundschaft gewesen weil sie am Heiligabend so allein war . (Mann war 23.12 .16 über Nacht nicht nach Hause gekommen ) aber dennoch sagte sie lächelt zu mir was soll ich mit einen 46 Jahre alten Mann ich bin 29 . sagte mein Mann ja ich hatte eine Affäre die aber schon seid 4 Monaten zu Ende sei. Ich verstehe nur nicht warum sie nicht die Wahrheit sagt sie hat dich nichts mehr zu verlieren statt dessen sagt sie ich hatte nie was mit dein Mann das war alles freundschaftlich . Aber am Ende des Gesprächs sagte sie mir nur noch ich denke dein Mann hatte eine Midlife-Crisis und dann sagte sie noch ich habe dafür gesorgt das dein Mann hier entlassen wurde . Aber warum sagt sie nicht das sie mit mein Mann was hatte ? Außer das er jetzt fast täglich Stress mit mir hat weil ich viel Weine und ihm Vorwürfe mache
Weil z.B. ihr klar wurde, dass sie sich unter Wert "verkauft" hatte und nun ihr Gesicht wahren will. Niemandem extra Stress aufhalsen will durch unbedachte Äusserungen?
Hat sie die Sache beendet?
Allgemein:
Beide sind "Ehebrecher" im alttestamentlichen Sinne. In unserer Neuzeit ist nur der verheiratete Teil juristisch gesehen Ehebrecher- und das völlig zu recht.
Heiratsschwindler ist gemeinhin nur einer von beiden, sprich bei dir dein Mann.
Aus meiner Erfahrung: Der verheiratete Mann balzt mit allen Mitteln um sein deutliches Manko, den Ehering wett zu machen.
Deswegen reagiere ich so allergisch darauf, wenn enttäuschten Frauen, denen derart der Kopf verdreht wurde, anschliessend noch der alttestamentliche Rächergott im Gestalt betrogener Ehefrauen eins überbrät.
Ferner stehe ich jenseits der "In der Ehe gab es in jedem Falle ein besonderes Defizit und dieses wollte der Mann per Affäre lösen"-eso-thera Gequatsche.
Nach Jahren Ehe liegt das Defizit in der Betagtheit und Vertrautheit. Das Gras ist auf der anderen Seite natürlicherweise grüner. So wie du die Eingespieltheit als Ehepartner und das Umfeld beibehalten willst, so will dein Mann das auch.
Gerade diese Eingespieltheit killt 6.u.elle Anziehungskraft. An der Stelle zahlt man einen Preis. Wenn Affären nicht urewig lange laufen und der Mann anschließend kein Opfer-Mimimi hinlegt, dann rate ich zur Weiterführung der Ehe.
Das Opfer-Mimimi deines Mannes würde ich an deiner Stelle kontern mit: Tja, never f. the company, wahlweise Nie den Füller in die Firmentinte halten, Man shict nicht dort, wo man frisst.
Irgendwas wird diese globale Weisheit schon begründet haben, wohingegen er offensichtlich zu opfrig seine Lebenslegende strickt.
Damit grenzt du dich entsprechend gegen ihn ab und erhebst dich an der Stelle auch über ihn. Nötig nach so einer Show!
Wie du auch handelst: Die Rächergöttin pack bitte wieder ein.
Das ist unnötig schwach. HIER&JETZT ist Empathie gefragt im Dialog. Ist doch völlig absurd, diese gegenüber einer leidenden Frau komplett vermissen zu lassen, von dieser jedoch einzufordern, wo sie emotional bereits am Boden ist und zuhause Monsieur noch im Überraschen zu bestätigen, dass sein Kanonenschuss nach hinten losging.