Zitat von Itsmyopinion27:Gut drücken wir es so aus. Wo bleibt die Selbstachtung?
Warum bleibt man bei einem Menschen, der einen so hintergeht?
Ist es Angst ? Abhängigkeit?
Die Wut und auch der Hass verlagert sich in den meisten Fällen auf die AF während der Mann entschuldigt wird und man bei ihm bleibt?
Klar, kann es das sein. Es kann auch sein, dass man einfach eine lange Ehe nicht "wegwerfen" will. Andere Menschen machen ja auch Fehler. Nehmen wir an, Du hast einen Partner, der über Monate nur besoffen ist, es dann aber schafft und zu sich findet. Dann bist Du auch nicht gegangen. Und einige sehen es einfach als eine Schwäche an, der sie eben auch verzeihen können. Nehmen wir an, Du hast nen Mann oder ne Frau, die geschlagen werden, der Partner/die Partnerin macht dann ne Aggressionstherapie und danach ist gut. Lernen vielleicht sogar noch ne Menge über sich selbst. Wär's dann richtiger gewesen, man geht stattdessen? Gibt's da überhaupt ein "richtig"? Man könnte auch so argumentieren, dass diese Personen gerade Selbstachtung haben, weil sie es mit und für ihren Partner/ihre Partnerin dann durchstehen. Es ist nämlich so, dass irgendwie viele Dinge, Fehltritte, schlechte Angewohnheiten etc. entschuldigt werden, aber geht es um Fremdgehen ist das immer ein No Go. Da muss man sich mal fragen wieso? Weil's eigentlich nur um den Selbstbezug geht? Ich glaube da gibt's keine wirkliche Antwort drauf, man kann's immer von zwei Seiten sehen.
Man kann nämlich so leben und sagen: "Wenn ein Partner einen mit einem anderen hintergeht, dann ist das s.ueller Betrug und egoistisch." und dann kann man außerdem dagegen wieder sagen: "Du willst Deine Frau/Deinen Mann nicht teilen, weil Du glaubst er/sie gehöre Dir? Du bist hier der/die Egoist/in."