Zitat von Shenmi:Es kam auch keine richtige Entschuldigung, so eine von Herzen gemeinte, er meint halt, ich bin da auch nicht dran unschuldig, was ja auch stimmt, aber er hätte mit mir vor der Affäre REDEN können.
. , ich bin sehr enttäuscht, nicht nur von meinem Mann, auch von meinen Kindern etwas (die sagen aber, er hätte sie unter Druck gesetzt, nichts zu erzählen und ich glaube ihnen das auch und verzeihe es ihnen) und bin sprachlos, in welch einen Gewissenskonflikt er sie damit auch gebracht hat. Aber trotzdem bleibt, dass sie mich auch ein Jahr lang angelogen haben, bis es mein Sohn nicht mehr konnte.
Ich bin sehr sehr enttäuscht von den Leuten im Dorf, den Bekannten, den Leuten vom Stammtisch. Es ist für mich sehr schwer, Ihnen gegenüber zu treten. Ich fühle mich einfach verarscht und verraten und verkauft.
Es tut mir leid, was du gerade mitmachst und das Verhalten deines Mannes finde ich einfach würde- und respektlos, dann auch noch eure Kinder in einen Gewissenskonflikt zu stürzen und sie zu seinen Komplizen zu machen zeigt seinen schäbigen Charakter.
Wahrscheinlich haben die Kinder zusätzlich auch wegen deiner psychischen Erkrankung noch zusätzlich nichts sagen können weil sie dich schützen wollten, sie haben es aber immer versucht wie du schreibst, nur du wolltest es nicht wahrhaben, deshalb darfst du ihnen nichts nachtragen, sie haben schon genug unter den Heimlichkeiten ihres Vaters gelitten.
Den Dorfbewohnern geht es überwiegend wahrscheinlich ähnlich, wer will schon einer an Depressionen erkrankten Frau stecken, dass ihr Mann eine Geliebte hat ?
Vielleicht schauen sie auch mitfühlend ?
Es ist auch nicht ihre Angelegenheit es dir zu sagen, sondern die deines Mannes es dir so behutsam wie möglich beizubringen. Für ihn war es wahrscheinlich auch nicht immer leicht deine Erkrankung "auszuhalten" und damit umzugehen, dennoch finde ich das, was er sich geleistet und herausgenommen hat unverzeihlich, und hoffe für dich, dass der 6, der jetzt wieder bei euch stattfindet auch wirklich von dir gewollt ist , anders herum traumatisierst du dich selbst damit.
Gehe es langsam an, überstütze nichts, lasse dir alle Zeit der Welt die du brauchst um herauszufinden was für dich gut und richtig ist, dein Mann ist jetzt dran dir zu zeigen ob er dein Vertrauen noch wert ist.
Du wirst Gelegenheit haben mit deiner Traumatherapeutin herauszuarbeiten ob du diesen Mann überhaupt noch an deiner Seite haben willst.
Viel Kraft und alles Gute !