Ryoki
Gast
Aber wenn man um die 30 ist, sieht die Realität plötzlich ganz anders aus: Wenn ich zum Beispiel über die Arbeit oder über gemeinsame Interessen eine Frau kennenlerne, die mich interessiert und die ganz vernünftig wirkt, stelle ich fest, dass sie bereits vergeben ist.
Gut, es gibt ja auch Singlebörsen, Kontaktbörsen usw., aber so viel besser ist es da auch nicht. Die einen hängen noch an dem Ex, die anderen haben so schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie Männern nicht mehr vertrauen können, wieder andere wollen zwar wochenlang schreiben, aber sich nie treffen, und dann gibt es noch die Damen, die einen Mann als Problemlöser brauchen, der ihr helfen muss, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen, weil sie das selbst nicht schafft.
Abgesehen von einer chaotischen Beziehung, die nur wenige Monate gedauert hat, habe ich also die letzten paar Jahre als Single verbracht. Nachdem ich anfangs ziemlich unglücklich alleine war, komme ich inzwischen auch wieder echt gut damit klar, hab neue Freunde gefunden, einen neuen Job angefangen, bin auch schon mehrmals alleine oder mit einem Kumpel verreist, hab neue Sachen ausprobiert und es geht mir momentan auch ganz gut soweit. Aber manchmal beschäftigt mich das Thema dann ja doch, denn für immer Single bleiben möchte ich ja auch nicht.
Mir kommt es so vor, als wären in meiner Altersgruppe alle interessanten und vernünftigen Frauen in festen Händen, und abgesehen von den überzeugten Singles oder denen, die keine Zeit für ein Kennenlernen haben, nur Problemfälle zu finden.