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Ja. So ist meine Erfahrung. Die Tabletten im Winter auszuschleichen ist keine gute Idee.
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#106
CanisaWuff Mitglied
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@Heike1307 Danke Dir für die Info. Ich glaube, da achte ich dann drauf und gehe notfalls auch nochmal zum Psychiater und lass es verlängern, sonst bekomme ich die Medis vom Hausarzt nicht mehr verschrieben.
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#107
A
Alleinsein ist schrecklich
x 3
Heike1307 Mitglied
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Zitat von CanisaWuff:
sonst bekomme ich die Medis vom Hausarzt nicht mehr verschrieben
Echt? Meine Hausärztin macht das ohne Probleme. Ich versuche im nächsten Frühjahr erneut mal auszuschleichen.
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#108
E-Claire Mitglied
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Kleiner Perspektivwechsel:
Also wenn ich von heute auf Morgen mit jemandem zusammenleben müsste, meinen gesamten Alltag auch an dieser Person von jetzt auf gleich ausrichten sollte und die Erwartungshaltung wäre nur noch in einem "wir" zu denken, dann bekäme ich aber auch ganz schöne Angstzustände.
Wir alle leben in unserem Alltag in Strukturen und wenn eine so entscheidende wie Partnerschaft wegbricht, dann löst das extreme, komplexe und selten positive Gefühle aus.
Es ist nicht das Alleinsein, was so schwierig ist, es ist die von einem anderen aufgezwungene Umstellung.
Und diese ist einfach fürchterlich hart. Hinzu kommt, daß Trennungen auch häufig mit dem Verlust von Träumen und Lebenszielen einhergehen. All das möchte betrauert werden, die Ungerechtigkeit der Situation will gesehen werden und der Verlust eines ständigen Resonanzraums wird dadurch umso spürbarer.
Können Freunde, Familie, soziale Bindungen und Tiere diese Leere langfristig und mit ein bißchen Übung füllen? Die gute Nachricht ist, ja, das geht, die schlechte Nachricht ist, daß anders als Partnerschaften diese Bindungen nicht die eigene Beziehung zu sich selbst überdecken können.
Wer in der Partnerschaft den anderen und dessen Bedürfnisse bewusst oder unbewusst eben auch als Schutzschild benutzt hat, um sich mit den eigenen Wünschen und Bedürfnisse nicht allzu sehr auseinanderzusetzen, dem wird das im Falle einer ungewollten Trennung zusätzlich zur Umstellung auf die Füße fallen.
Ich kann gut verstehen, daß umso länger man mit jemandem zusammen ist, umso mehr wächst man zusammen. Die eigene Identität und die des Partners verschwimmen. Diese eigene Identität gilt es aber wieder aufzubauen.
Wer bin ich (ohne ihn)?
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x 6#109
Marilena Mitglied
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Liebe @E-Claire ...
Wenn ich das wüsste, wer ich bin.....ohne ihn
Er war der erste Mensch in meinem Leben, dem ich mich ohne Angst geöffnet habe und dachte, es wird nicht gegen mich verwendet.
Er hat mir das Blaue vom Himmel versprochen 14 Jahre lang. Am Ende war ich die Schuldige, die nicht normal ist.....
Dann weißt du ja jetzt immerhin woran du arbeiten kannst die Beziehung zu einem selbst, sollte man nie vernachlässigen und kein anderer Mensch ist dazu da einen glücklich zu machen.
Außerdem hat jeder das Recht sich zu trennen, wenn er nicht mehr will.
Es gibt kein Recht auf lebenslanges Zusammensein :/
Zitat von Marilena:
Er war der erste Mensch in meinem Leben, dem ich mich ohne Angst geöffnet habe und dachte, es wird nicht gegen mich verwendet.
Er hat mir das Blaue vom Himmel versprochen 14 Jahre lang. Am Ende war ich die Schuldige, die nicht normal ist.....
Hättest du dich denn ebenso verraten gefühlt, wenn er dich vor der Trennung vorgewarnt hätte? Also dass die Gefühle weg sind und er nicht mehr möchte?
Versteh mich nicht falsch. So ein abruptes Ende finde ich niemandem gegenüber fair, aber eig. ändert es doch nichts an der Tatsache.
Das einzig Gute an so einem Cut ist, dass man sich keine Hoffnungen mehr macht. Gibt auch leider Ex Partner, die einem unbewusst durch eine angebotene Freundschaft etc. Hoffnungen machen. Das kann ja dann auch sehr destruktiv sein.
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#111
Marilena Mitglied
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@Unterwegs
Häh?
Zitat von Unterwegs:
Das einzig Gute an so einem Cut ist, dass man sich keine Hoffnungen mehr macht. Gibt auch leider Ex Partner, die einem unbewusst durch eine angebotene Freundschaft etc. Hoffnungen machen. Das kann ja dann auch sehr destruktiv sein.
Genau das hat er bis letzte Woche versucht. Besser wäre gewesen, Du hättest erst gelesen und dann kommentiert.