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Alte Wunden reißen auf

Jin
@hotte

Ich hatte heute meinen Termin beim Firmenpsychlogen. Er meinte, dass die Arbeit mit dem inneren Kind anfangs nur in Begeleitung mit einem Psychologen/Therapeuten stattfinden sollte. Besonders, wenn Traumata vorhanden sind. Das könnte sonst gewaltig nach Hinten losgehen und sogar zu Depressionen führen. Des Weiteren ist er nach dem Gespräch der Meinung, dass mein Problem nicht in der Kindheit zu finden sei. Vielleicht spielt da was rein, aber das eigentliche Problem kam in meinen 20ern. Daher würde er mir keine Literatur empfehlen, allerdings weitere Gespräche, die ich auch haben werde.

x 2 #46


Plague
Zitat von Jin:
Das könnte sonst gewaltig nach Hinten losgehen und sogar zu Depressionen führen.

Das kann vor allem zur Retraumatisierung führen.

Zitat von Jin:
Firmenpsychlogen.

Ganz ehrlich:
Wäre mir - insbesondere in der heutigen Zeit - viel zu riskant.
Bei solchen Themen würde ich immer eine/n unabhängige/n Therapeuten/in bemühen, da sonst nie klar ist, welche Informationsströme es gibt und ob HR einem damit nicht im Bedarfsfall den passenden Strick drehen kann.
Es muss dabei nicht mal um konkrete Inhalte gehen, sondern alleine den Umstand, dass du eine solche Beratung in Anspruch genommen hast.

Zitat von Jin:
Des Weiteren ist er nach dem Gespräch der Meinung, dass mein Problem nicht in der Kindheit zu finden sei.

Frag ihn doch mal, wo er gewesen ist, als an der Uni Entwicklungspsychopathologie gelehrt wurde.
Solche Arten von Selbstwertdefiziten haben in aller Regel ihre Ursachen schon sehr früh in der Kindheit.

x 2 #47


A


Alte Wunden reißen auf

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hotte
Zitat von Jin:
@hotte Ich hatte heute meinen Termin beim Firmenpsychlogen. Er meinte, dass die Arbeit mit dem inneren Kind anfangs nur in Begeleitung mit einem Psychologen/Therapeuten stattfinden sollte. Besonders, wenn Traumata vorhanden sind. Das könnte sonst gewaltig nach Hinten losgehen und sogar zu Depressionen führen. Des ...

Du hast recht und normalerweise sage ich das auch immer dazu. Hier habe ich es augenscheinlich vergessen aber ja, ich hatte selbst einen bekannten bei dem es vieles aufgewühlt hatte. Ich selbst bin gut damit klar gekommen, es hängt aber sehr von der Persönlichkeit ab.

Die Begleitung durch einen Therapeuten ist auf jeden Fall anzuraten.

Sorry das ich das eingangs nicht erwähnt hatte....

#48


Jin
Zitat von Plague:
Ganz ehrlich:
Wäre mir - insbesondere in der heutigen Zeit - viel zu riskant.
Bei solchen Themen würde ich immer eine/n unabhängige/n Therapeuten/in bemühen, da sonst nie klar ist, welche Informationsströme es gibt und ob HR einem damit nicht im Bedarfsfall den passenden Strick drehen kann.
Es muss dabei nicht mal um konkrete Inhalte gehen, sondern alleine den Umstand, dass du eine solche Beratung in Anspruch genommen hast.

Kann ich verstehen. Dafür ist er allerdings angestellt worden, da Burnout bei uns ein großes Thema ist und zumindest die GF ist da sehr offen für, dass man bei ihm Hilfe in Anspruch nimmt. Ein Restrisiko bleibt natürlich.

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E-Claire
Wichtig hier wäre in Erfahrung zu bringen, wie das bei Euch geregelt. Also wer hat Zugang zu seinen Aufzeichnungen und ist er Dir oder der Firma im Falle von sich widersprechenden Interessen verpflichtet. Ich würde mir das genau erklären lassen.


Ich selbst bin in meinem Fall so weit gegangen, komplett Selbstzahlerin zu sein und habe auch nie bei der GK eingereicht. Dennoch gehe ich inzwischen damit sehr offen um, aber genau das ist eben auch eine Folge meiner so von mir entschiedenen Autonomie.

Ich habe im Grundsatz gar nichts gegen Firmenpsychologen und finde die Entwicklung dahin ganz ok. Wichtig ist aber, sich einmal sehr vernünftig und glaubhaft aufklären zu lassen, siehe oben.

#50