Zitat von Ema: Ich denke, der Schmerz wegen des Todes eines geliebten Menschen ist in keiner Weise vergleichbar mit dem Schmerz, den man spürt, wenn man von einem Menschen massiv
verletzt wurde. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge
Natürlich ist es verschieden.. Alleine schon durch die Endgültigleit des Todes..°Allerdings ist das reine Gefühl am Anfang sich schon ähnlich, auch die körperliche Reaktion, die man dann wohl einfach auf die Reaktion auf ein Trauma zurückführen kann...
Und auch die Lebensfragen die auftauchen unterscheiden sich gar nicht so sehr.
Zitat von Ema: Wer sagt so etwas? In der Regel doch die, die nach einem Betrug oder anderen schweren Verletzungen mit ihrem Partner zusammengeblieben sind.
Ja ok, dass das niemand sagt, der es nicht versucht hat oder wollte ist ja klar. Die Erfahrung wie die Beziehung werden kann, hat ja nur jemand der sie auch weitergeführt hat.
Zitat von Ema: Sie redet sich ihre Ehe seit Jahren schön und findet immer wieder Gründe, wieso ihr Mann es ja "nicht so gemeint hat" und dass er sich eigentlich auch schon "gebessert" habe.
Das ist schlimm, so eine Freundin habe ich auch...Ihr jetzt Expartner ist Spielsüchtig. Sie hat ihn Hochschwanger noch geheiratet. Am Abend vor der Hochzeit war er im Kasi., ihre Begründung war, dass er aufgeregt sei...Als sie nach der Entbindung im Kreißsaal Hunger bekam, gab sie ihm ihre EC Karte, er solle ihr etwas von Burger King holen, hat er getan, danach ist er nach Hause...Mit ihrer Karte. Die anderen 3 Tage bis zur Entlassung hat er sie nicht besucht, sondern die 7000Euro auf dem Konto im Cas. und online auf den Kopf gehauen.
Sie waren danach noch ganze 4 Jahre zusammen mit durchgehendem Theater. Mittlerweile hat die es geschafft sich zu trennen, aber da er nicht zuverlässig und verantwortungslos ist, läuft der Streit jetzt durchgehen um Sorgerecht, Umgang usw weiter..
Tatsächlich sehe ich mich da aber bisher nicht. Sageb wahrscheinlich alle, aber ich habe schon das Gefühl, dass ich klar sehe wie und was hier läuft .
Zitat von Ema: Aus all dem lassen sich meiner Ansicht nach zumindest Indizien dafür finden, dass es sich zumindest in einigen Fällen, in denen die Ehe 2.0 nach massiven Verletzungen weitergeführt wird, um fortgesetzte Verdrängung und um fortgesetzte Schönfärberei vor sich selbst handelt. Man muss wahrscheinlich so einiges verdrängen, um die Beziehung überhaupt weiterführen zu können.
Bestimmt, das kann ich mir auch vorstellen..
Zitat von aequum: Wie du es letztendlich verarbeiten wirst und in wie weit du deinem Mann wieder nahezu voll vertrauen können wirst, hängt zum größten Teil vom Verhalten und den Handlungen deines Mannes ab.
Das wird wohl nur die Zeit zeigen. Bisher macht er jedenfalls nichts, was mich vom Gegenteil überzeugt..
Zitat von Stella31: Nur braucht es gar nicht viel, irgendein Trigger, und alles kommt wieder hoch. Das ist der Mist!
Vertrauen zerstört sich leider sehr schnell bei Betrug!
Das ist für mich auch eine schwere Vorstellung, dass das nie aufhören könnte.