Hallo ihr lieben Leidensgenossen,
habe gerade über das Profil von @Stürmchen83 (Wie geht es Dir? Du gehörstest damals zu denjenigen, die in meinem Eingangspost "Anfang 30 und eine gescheiterte Existenz" mal gepostet hatte, dass es ihr sehr ähnlich ergeht. Vielleicht erinnerst Du Dich ja noch. ) zu diesem Thread hier gefunden.
Habe nun eine ganze Weile ziemlich viel gelesen und kann vieles nachempfinden.
Meine Trennung liegt 2 Jahre und 2 Monate zurück, also knapp 800 Tage, wie ich durch diesen Thread hier realisiere. das ist lang und es macht mich sehr traurig, dass mich das Ganze immer noch sehr tangiert. Meine Beziehung ging 12 Jahre, die letzten 2 waren wir verheiratet. Ist auch eine lange Zeit. Hatte aber teilweise auch schon das Gefühl weiter zu sein. aber wie das Leben so spielt, es kommt eins zum anderen und auch andere Dinge im Leben werden nicht leichter - Menschen, die man liebt, werden z.B. krank - und ich gewinne das Gefühl nicht so richtig aus diesem Lebenstief heraus zu kommen.

Ich merke, dass die Ungeguld und das Nicht-ertragen-können und -wollen dieser, meiner Lebenssituation, wieder stärker wird.
Kennt ihr das? Dieses Gefühl "verdammte Hacke, das ist hier doch gerade echt nicht mein Leben! Und warum, warum, warum?"
Das klingt nun sehr negativ, alles

. Bin, ehrlich gesagt, gerade auch eher wieder im Blues und das, nachdem ich meinen 1. Urlaub ganz und gar alleine hinter mich gebracht habe.
Irgendwie macht es mich ja schon etwas stolz, dass ich den Mut hatte, spontan alleine in den Urlaub zu fliegen (auch wenn es "nur" ein 5 * Tempel mit AI war

) und vor dem Jahresende noch etwas Meeresrauschen und Sonne zu tanken. ABER das Zurückkommen war hart. Ich habe mich immer noch nicht an das Gefühl gewöhnt, dass da niemand daheim auf mich wartet, glaube ich.
@MaxivonRegen Du hast hier ne Weile nicht mehr geschrieben. Wie geht es Dir?
Mochte es Deine Zeilen zu lesen. Irgendwie "erfrischend"

LG