@bifi07
Das mit den Gefühlen ist bei mir so eine Sache. Ich bin wirklich ein Gefühlsmensch. Ich muss mich regelrecht dazu zwingen rational in solchen Situationen zu denken.
Akzeptieren, dass ist vielleicht das Stichwort. Denn weiterleben tue ich ich und habe im Gegensatz zu den ersten Wochen nach der Trennung auch wieder den Spaß und meinen Humor wiedergefunden.
Ja, ich hoffe auch, dass es bei mir nachlässt. Und dafür gebe ich mir aber Zeit. Oder mir muss eine neue Liebe vor die Füße fallen.
Akzeptieren und Loslassen. Das scheint mir wirklich schwerzufallen. Gestern habe ich ihr nun einen Brief gesendet (per WhatsApp da ich keine aktuelle Adresse mehr habe). Mit diesem Gedanken habe ich schon länger gespielt. Es ist kein Liebesbrief mit Liebesbeweisen, oder Schuldzuweisungen oder Eingeständnissen.
Ich habe eingesehen, dass vieles nicht einfach war. Dass mir klar ist, dass die Trennung real ist und ich ihre Entscheidung vollends respektiere. Aber eben auch gefragt, ob es es Wert ist, nochmal über die Möglichkeiten einer Chance zumindest zu reden.
Mit der Hoffnung, eben diese Hoffnung begraben zu können (oder nicht) und voranschreiten zu können.
Denn ich schaffe es nicht diesen Funken Hoffnung selber zu löschen und habe das Gefühl er hindert mich am Loslassen.
Nun bin ich etwas Zwiegespalten, ob diese Aktion ein Fehler war oder nicht...