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Dating mit Ende 30/Anfang 40 Eure Erfahrungen

QueenA
@BostonCeltric

Meine bisherigen Dating- und Beziehungserfahrungen sind eigentlich alle über persönliche Kontakte oder gemeinsame Kontexte entstanden:
-Den Erstkontakt zu einer längeren Beziehung hatte ich über Bekannte.
-Meine Jugendliebe habe ich über den Freund meiner Schwester kennengelernt. Wir waren vorher bereits befreundet.
-Meinen Ex-Mann habe ich über die Community meiner Familie kennengelernt.
-Mit einer anderen Person bin ich nach einem fachlichen Treffen auf einen Kaffee gegangen, daraus entstand das Kennenlernen, aber keine Beziehung. Er möchte gerne immer wieder mal sich treffen, aber ich nicht, weil ich die Grenze Beziehungskennenlernen noch nicht überschreiten wollte. Es blieb freundschaftlich.

Online-Dating habe ich bisher nicht genutzt. Das Thema war für mich nie besonders relevant, und ich war als Single immer recht entspannt unterwegs. Wahrscheinlich spielt auch eine Rolle, dass meine Familienplanung seit fast 20 Jahren erfolgreich abgeschlossen ist.
Ich habe Freundinnen, die Online-Dating nutzen. Sie wissen sehr genau, was sie sich von einem Partner wünschen, gehen entsprechend gezielt auf die Suche und sortieren dann auch konsequent aus.

Ich suche aktuell nix und schließe nix aus.

#16


Sequa
Nachhaltige Kontakte habe ich ab Mitte 40 fast ausschließlich über's Gassi gehen kennen gelernt. Meinen letzten Partner übrigens auch.
Ansonsten Kontakte über die Arbeit aber dann eher nur freundschaftlich.

x 1 #17


Worrior
Ab einem gewissen Alter, nicht unbefingt Ende 30 , Anfang 40, ist die Hollywood- und Disneyromantik der Realität zum Opfer gefallen.
Man hat ein Leben, sich etwas aufgebaut, wie schon hier beschrieben, wahrscheinlich schon die erste Scheidung hinter sich mit üblichem Rattenschwanz.
Mitunter hat man schon ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben geführt.
Es ist eine nüchterne Kosten- Nutzen- Rechnung.
Was kriege ich, warum soll ich meine Ressourcen investieren, warum soll ich einige meiner Freiheiten aufgeben?
Für mich steht mein innerer Frieden und meine Unabhängigkeit nicht zur Verhandlung.
Was wird an den vermeintlich gemeinsamen Tisch mitgebracht?

Wer nicht unters Volk geht lernt auch niemanden kennen.
Dating-Apps sind für mich irrelevant, kein Interesse.
Wer außer "ich bin wie ich bin" und sönstigen Social-Media-Ergüssen ala "ich bin ja so empathisch" nichts vorweisen kann wird große Probleme haben "passende" Menschen anzuziehen.
Außnahme ist die Retter- und Helferschiene um Gestrauchelte und Gebeugte aufzufangen.
Wie man hier liest sind das aber sehr temporäre Beziehungen, die nicht unbedingt auf Loyalität, Anziehung, Begierde und Leisenschaft beruhen sondern eher Zweckbeziehungen.

Garantien gibt es nicht, wie bei so vielem bleibt ein gewisses unkontrollierbares Restrisiko, der Faktor Mensch.
Mit bedacht wählen, Kennenlernphasen ausgiebig nutzen.
Jeder Mensch hat rote Flaggen, wichtig ist es diese nicht zu ignorieren, ein Auge drauf zu haben.
Uan man damit dann eine Beziiehung führen oder nicht?
Das ist die Frage die sich.mir dann stellen würfe.

#18