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Dating mit Ende 30/Anfang 40 Eure Erfahrungen

M
Ich lese hier seit ein paar Wochen mit und traue mich jetzt mal, weil der Thread genau meine Situation trifft, nur ein paar Jahre weiter: 49, seit zwei Jahren geschieden, zwei Kinder (16 und 19, also fast aus dem Haus), Job in Lörrach direkt an der Schweizer Grenze.

Was ich in den letzten Monaten gelernt habe: Mit Ende 40 ist der Markt nicht kleiner, er ist nur anders sortiert. Die Männer in meinem Alter sind entweder frisch getrennt und noch mitten im Sturm, oder seit zehn Jahren allein und sehr festgefahren in ihren Routinen. Dazwischen gibt es die, die man eigentlich sucht, aber die haben selten Zeit für ein Profil.

Zweite Erkenntnis, die mich überrascht hat: Wo man sich anmeldet, macht einen riesigen Unterschied. Ich habe am Anfang auf einer der großen Apps angefangen und nach drei Wochen aufgegeben, weil ich mich wie im Schlussverkauf gefühlt habe. Danach habe ich mich, weil viele Kollegen und auch die Männer in meinem Umfeld eben in Basel leben, auf die Schweizer Plattformen konzentriert und vorher ziemlich genau gelesen, welche davon seriös sind und welche nur Abo-Fallen. Seitdem sind die Gespräche ruhiger, älter im guten Sinn, und ich hatte in drei Monaten zwei Treffen, die sich nicht wie ein Vorstellungsgespräch angefühlt haben.

Was mich interessieren würde von denen, die schon länger dabei sind: Habt ihr irgendwann aufgehört, das Profil zu optimieren, und einfach geschrieben, was Sache ist? Bei mir war das der Moment, in dem es besser wurde.

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mokka_23

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Dating mit Ende 30/Anfang 40 Eure Erfahrungen

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Ich würde dir immer raten, schreiben, was Sache ist. Damit du genau den passenden Menschen anziehen kannst oder zu mindestens die Möglichkeit dazu erhältst.

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Blind-Meg
Zitat von Martina_K49:
Habt ihr irgendwann aufgehört, das Profil zu optimieren, und einfach geschrieben, was Sache ist?

Von Anfang an. Ich wollte kein optimales Profil, denn ich bin auch keine optimale Person. Alles was man aufhübscht, fällt einem so oder so irgendwann auf die Füße. Ich möchte für das gemocht (oder abgelehnt) werden, was ich bin, und nicht geliebt werden für das Abziehbild einer Illusion.

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