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Der Betrogenen die Wahrheit erzählen?

Sonnenschein85
Zitat von Manuela87:
Also nochmal, es steht für mich gar nicht zur Diskussion : Das mit ihm ist vorbei! Es ging um die Frage, ob ich es ihr sagen soll. und da sind sich ...

Ich denke das ist nicht deine Angelegenheit. Zumal du ihn auch bequatscht hast. Das käme etwas heuschlerisch um die Ecke.

Ich hoffe trotzdem das er sich trennt. Denn diese Frau scheint nicht die Richtige zu sein.

#76


F
Zitat von Manuela87:
Ich verzichte doch jetzt auf ihn?

Den Glitzer😆

#77


A


Der Betrogenen die Wahrheit erzählen?

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M
Zitat von Manuela87:
Deine Meinung zu offenen Beziehungen hat auch gar nichts mit meiner ursprünglichen Frage zu tun deswegen habe ich das außen vorgelassen.
Auch weil ich weiß, dass viele Menschen Vorurteile haben und ich nicht nach diesen Vorurteilen bewertet werden wollte.

Also in diesem Forum hat man schon vieles gesehen, deswegen behaupte ich jetzt mal salopp gibt es viele hier drin, die eben keine Vorurteile gegenüber deinem Konstrukt als solches haben. Nun ist der Thread 5 Seiten lang und man bekommt eben einen Eindruck wie Du so bist, wo deine Werte liegen etc.

Es gibt hier einen User, der Name ist mir entfallen, aber den lese ich sehr gerne. Er lebt ebenfalls in einer offenen Beziehung/Ehe und er liest sich eben komplett anders als Du. Bei dem lese ich nichts von Besitzdenken, sondern einzig und allein von bedingungsloser Liebe. Bei dir liest man aber zwischen den Zeilen sehr von Besitzdenken, Ansprüchen und Erwartungshaltungen. Das lässt für mich den Schluss zu, dass Du ein Mensch bist, der vorallem an sich selbst denkt und beinahe nur an sich selbst.

Nun ist es so, eben wenn man dich liest, man merkt, dass dir diese Affäre wichtiger ist als deine Stammbeziehung. Du bezeichnest deinen Mann als Anker, der dir Halt gibt. Wo ist aber dein Commitment? Wo lieferst Du ihm eigentlich einen Mehrwert? Er liefert Dir bedingungslos für dich da zu sein, was Du hin und wieder für dich in Anspruch nimmst und schwörst dasselbe für ihn zu tun, jedoch scheint er das gar nicht zu brauchen. Fürchtest Du nicht, dass er das irgendwann mal satt hat, denn dein hin und her mit dem Anderen wird ihm nicht gefallen... Und so wie Du es handelst hat es auch nichts mit offener Ehe zu tun, sondern ist ganz einfach Betrug. Betrug an deinem Anker, da Du emotional ausbrennst. Betrug an Dir selbst, da Du dich belügst. Betrug an der Neuen deiner Affäre...

Kommt noch hinzu, dass Du völlig egoistisch und ohne Gedanken an die andere Frau, ihren Partner in die Affäre gezogen hast. Klar braucht es 2 dazu, dennoch hast Du ihn deinen Angaben zu Folge "überredet". Und urplötzlich willst Du ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen haben? Warum? Es geht Dir darum, ihm eins reinzuwürgen, weil Du ihn nicht so haben kannst wie Du es willst. Weil Du für ihn nicht bist, was Du gerne wärst.

Zitat von Manuela87:
1. Ihr kennt mich nicht
2. Das ist ein kleiner Ausschnitt
3. Bevor ihr unterstellt, fragt lieber nach.

1. Nein tun wir nicht, aber man bekommt einen Eindruck
2. Ein kleiner Ausschnitt, der aber sehr viel über dich als Mensch aussagt
3. Ok

Zitat von Manuela87:
Wie schon gesagt, war es das riesige Feuerwerk anfangs mit ihm. Ich hatte noch nie so guten Sex in meinem Leben. Der Anfang war eine schwierige Zeit für meine 17-jährige Ehe. Ich hatte aber trotz der Verliebtheitshormone ein komisches Bauchgefühl und wusste ja auch, dass Hormone vergehen.
Mein Mann hielt es aus. Ich stelle es mir unendlich schwer vor, wie er meine Tränen auffangen musste. Aber er war da, in den Momenten, wo ich ihn am dringensten brauchte. Wenn ich das schreibe, wird mir direkt warm.
Nein mein Mann ist nicht die Aufregung, die Spannung, obwohl wir inzwischen auch wieder richtig guten Sex haben und hätte sich nicht zufällig die neue F+ ergeben, wäre ich wohl aktuell auch mit ihm alleine zufrieden. Aber mein Mann ist mein Anker und bei allem, ich schwöre, dass ich ihm genauso beistehen werde, wie er mir.
Also hört auf daran zu zweifeln, nur weil ihr eine andere Vorstellung von Liebe habt. Wenn ich an meinen Mann denke, ist mein Herz warm und voll und dennoch darf mein Leben noch mehr beinhalten. Man muss aber aus seiner grauen Suppe raus, um auch andere Farben sehen zu können.

Ich glaube, jeder hat eine andere Vorstellung von Liebe als Du. Lies Dir diesen Absatz an. Du verwechselst Liebe mit Sicherheit. Dein Mann gibt dir Sicherheit, er fängt dich auf, ist für dich da. Im Prinzip ist er deine Basis, bei der Du die Batterien auflädst um im Anschluss wieder völlig egoistisch und rücksichtslos von dannen zu ziehen, um dich auszutoben. Wenn dann wieder eine F+ oder Affäre in die Hose geht, dann gehst Du wieder zur Basis wo dein Mann wartet, um deine Wunden zu versorgen. Auf welchem Planeten ist das Liebe?

Zitat von Manuela87:
Ich bin nicht bedürftig

Ich finde doch. Du scheinst mir ein Mensch zu sein, der mit sich selbst nicht auskommt und daher ständig die Bestätigung von aussen braucht. Diese holst Du dir in Form von 6, Affären und F+.

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M
Zitat von Brennessl:
was willst du denn wirklich?

Ich würde es ihr nicht sagen. Allerdings wäre das Motiv auch nicht nobel. Denn wie gesagt, am Ende werde ich da durch den Dreck gezogen. Und das will ich nicht. Jetzt werden einige wohl wieder sagen, dass das die gerechte Strafe wäre...

Und zu den Motiven. Ich weiß es eigentlich nicht. Habe ich jemals ein Motiv hier geschrieben? Ich hab keins. Ich kann mich nur wiederholen. Ich will keine Rache. Das weiß ich, denn die Phase hatte ich schonmal und hab mich trotzdem nicht gerächt..
Ich bin eigentlich ein grundehrlicher Mensch.Ich würde meinen Mann nie hintergehen oder anlügen.Man sieht mir jedes Flunkern an der Nasenspitze an.
Ja und trotzdem habe ich mich darauf eingelassen und es sogar initiiert.

Zitat:
und willst du, dass er sein glück findet?

Weißt du, vielleicht ist das der wunde Punkt. ich habe ihn 2 Jahre begleitet. Ich kenne seine Probleme und ich hab irgendwann festgestellt, dass ich zu seiner Therapeutin wurde. Das war nicht gut. Aber er bräuchte eine Therapie.
Und weißt du, ich hatte ihn schon soweit. Dann kam sie. Und jetzt säuft er mit ihr zusammen.
Ich habe ihm gesagt, ich kann das mit ihm nicht mehr, wenn er sich nicht Hilfe holt. Naja, jetzt steht das weit in der Ferne. Vielleicht heilt sie ihn. Aber ich will da nicht dabei sein. Es ist mir inzwischen eigentlich alles egal.
Ich merke, dass hier einige Vergangenheit und Gegenwart vermischen. In mir hat sich aber irgendwas gedreht. So wie er tickt, kann ich nicht mehr mit ihm. Weder mit Freundin noch ohne.

#79


F
Zitat von Manuela87:
Das war nicht gut. Aber er bräuchte eine Therapie.
Und weißt du, ich hatte ihn schon soweit. Dann kam sie. Und jetzt säuft er mit ihr zusammen.

Dann lass sie doch und sei froh, dass er sein Glück gefunden hat und Dich nicht mehr braucht.

x 2 #80


M
@Mann1989
Wow dein Beitrag ist so verachtend und bösartig, dass ich gar nicht recht weiß, ob es schlau ist darauf zu antworten.
Du bist ein Mann? Hast du Familie? Bist du so ein Mann, der im Haushalt hilft, wenn die Frau das sagt? Was bist du für einer? Ja, das frage ich mich wirklich und will es gleichzeitig nicht wissen. Vor allem nicht von dir. Das wäre lächerlich.

Aus diesem Beitrag kann ich auch viel herauslesen und ich lasse es lieber das aufzuschreiben.
Zitat:
Bei dir liest man aber zwischen den Zeilen sehr von Besitzdenken, Ansprüchen und Erwartungshaltungen.

Es ist ein Schlag ins Gesicht. Wieviele Frauen gibt es, die aufwachsen und lernen immer zu funktionieren, ihre Wünsche nicht auszusprechen und zu machen, was von ihnen von verlangt wird? Die in der Familie alles organisieren, alles machen...

Deine Unterstellung sind eine Frechheit! Du kennst mich genau Null.Du liest einen Ausschnitt aus meinem Leben von 2 Jahren und im Detail nur 2-3 Monaten über einen einzigen Mann.

Ich habe tatsächlich durch diesen Mann gelernt, dass ich auch Ansprüche haben darf, dass ich eine Erwartung haben darf.
Welche Erwartung war genau falsch? Dass ich ihm gesagt habe, ich will keine Freundschaft?! MEHRMALS?! Dass ich lieber NICHTS will? Oder war es vielleicht seine Erwartung, dass ich zu einer Freundschaft fähig sein muss und "nichts" nicht akzeptiere konnte?


Und zu meinem Mann erlaube dir lieber nichts zu sagen. Ich habe so gut wie nichts über ihn geschrieben, weil es nicht um ihn geht. Du weißt nicht, was wir durchgemacht haben und wie unser Zusammenhalt ist. Und ob meine "Liebe" die gleiche ist wie deine "Liebe" ist mir am Ende wumpe. Wichtig ist, dass zwei Menschen zueinander gefunden haben, die anscheinend das gleiche empfinden und sich gegenseitig gut tun.
Aber nein, ich habe nicht die Erwartung, dass er ALLE meine Bedürfnisse erfüllen muss. Genausowenig wie ich seine. Das darf gerne ausgelagt werden.

#81


M
@Felica2024
Und dir würde es leicht fallen, einen Menschen loszulassen, den du zwei Jahre auf intimste Weise begleitet hast, der dir seine Geheimnisse anvertraut hat - nur dir? Und du würdest dabei zuschauen, dass er sich kaputt macht?

Wisst ihr am meisten habe ich Angst vor dem Moment, wo sich die beiden doch mal trennen werden. Und sei es in 5 oder 10 Jahren. Denn wisst ihr, wo er wieder hingehen wird?
Nein, ich ziehe gerade die Reißleine. Aber vor diesem Moment habe ich wirklich Angst. Wenn er mich wieder braucht.

Edit: Und wieder klingt es wohl so, als wäre mein Mann nicht wichtig.
Aber wisst ihr, wenn meine beste Freundin morgen ruft, würde ich auch zu ihr fahren. Das hat rein gar nichts mit meinem Mann zu tun.
Aber meine Freundin lädt nicht allen Ballast auf mir ab und hat das nie getan.

#82


B
Zitat von Manuela87:
Und dir würde es leicht fallen, einen Menschen loszulassen, den du zwei Jahre auf intimste Weise begleitet hast, der dir seine Geheimnisse anvertraut hat - nur dir? Und du würdest dabei zuschauen, dass er sich kaputt macht?

Ich wurde nicht gefragt, aber hier ist meine Antwort:
Nein, leicht fällt das nicht.
Aber das war ja nicht wirklich die Frage, sondern, ob du es der jetzigen Freundin melden sollst. Und da wiederhole ich: was sollte dies bringen?

x 1 #83


M
Zitat:
Oder war es vielleicht seine Erwartung, dass ich zu einer Freundschaft fähig sein muss und "nichts" nicht akzeptiere konnte?

Das ist ein Fehler drin...

Oder war es vielleicht seine Erwartung, dass ich zu einer Freundschaft fähig sein muss und er "nichts" nicht akzeptieren konnte?

#84


F
Zitat von Manuela87:
dir würde es leicht fallen, einen Menschen loszulassen, den du zwei Jahre auf intimste Weise begleitet hast, der dir seine Geheimnisse anvertraut hat - nur dir? Und du würdest dabei zuschauen, dass er sich kaputt macht?

Wenn er sich für einen anderen Weg entschieden hat, müsste ich das akzeptieren.


Zitat von Manuela87:
Wisst ihr am meisten habe ich Angst vor dem Moment, wo sich die beiden doch mal trennen werden. Und sei es in 5 oder 10 Jahren. Denn wisst ihr, wo er wieder hingehen wird?

Angst oder Wunschdenken?

Zitat von Manuela87:
als wäre mein Mann nicht wichtig.

Ich denke schon, dass er Dir wichtig ist.
Aber wichtiger scheinst Du Dir und Dein AM zu sein.


Zitat von Manuela87:
Und du würdest dabei zuschauen, dass er sich kaputt macht?

Wenn Du sie in Kenntnis setzt, würde sie Schluss machen. Und dann geht's ihm gut?
Nach Deiner Theorie würde er dann wieder bei Dir anklopfen, was Du selbst in 10 Jahren angeblich nicht willst

Deine ganze Argumentation passt nicht.

x 3 #85


B
Ich habe versucht, die Gedanken nachzuvollziehen, bin aber gescheitert.
Ich formuliere um: was willst du?

#86


M
Ich verstehe den rauen Ton mancher Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier ehrlich gesagt nicht, denn sollten wir die Diskussion nicht so gestalten, dass manch andere daraus lernen können, die in einer ähnlichen Situation stecken?

Die Frage der TE ist klar, warum, weshalb, wieso sie ihre Beziehungen so lebt, ist eigentlich für uns irrelevant.

Ob man einen Betrug lieber beichten sollte oder nicht, ist eine uralte Diskussion und jeder hat dazu eine eigene Ansicht und unterschiedliche Herangehensweisen. Ich denke dabei auch gerne an ein selbst erlebtes Beispiel aus der Vergangenheit zurück:

In meiner ehemaligen Firma gab es eine Mitarbeiterin, die den Vorstand um Geld betrogen hat. Eine andere Mitarbeiterin hat dies mitbekommen und wollte dies melden. Sie hat von ihrer Führungskraft allerdings eine Ansage bekommen, es würde sie nichts angehen, sie solle sich nicht einmischen, andere Abteilung usw.

Als die Sache aufflog, wurde ihr ebenfalls gekündigt, sie hätte es melden müssen. Und wer zeigte als erstes mit dem Finger auf sie? Ihre ehemalige Führungskraft, der sie eingeschüchtert, statt ermutigt hat.

Was ich daraus für mich persönlich mitnehme? Niemand will betrogen werden, egal in welcher Form, ob von seinem Partner, seinem Chef, einem Freund, einem Familienmitglied usw. Und ich würde mir wünschen, dass wenn jemand etwas mitbekommt, mir nicht den Rücken zudreht und mit den Schultern zuckt, sondern Zivilcourage zeigt.

Warum die TE erst jetzt mit der Sprache rausrücken möchte, kann uns egal sein. Sie war aktiver Teil des Betrugs, sie möchte so nicht mehr weitermachen und die Dinge für sich klären. Darf sie auch. Ich würde dem Affärenmann die Chance geben, es selbst zu bereinigen. Dennoch tut mir immer die unwissende Person unheimlich leid, denn niemand hat den Mut und Anstand, ihr mit Offenheit und Ehrlichkeit zu begegnen. Andere treffen Entscheidungen über ihren Kopf hinweg oder schauen zu. Das würde mich am meisten wütend machen.

Wahrscheinlich liegt die Lösung wie so oft in der Mitte und der Betrüger selbst müsste sich dem von selbst stellen. Die Frage ist, wie man ihn dazu bringen könnte, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen. Dass die Situation ungesund und von Anfang an fragwürdig ist, haben wir mittlerweile geklärt.

x 2 #87


M
Zitat von Felica2024:
Angst oder Wunschdenken?

Eindeutig Angst

Zitat:
Wenn Du sie in Kenntnis setzt, würde sie Schluss machen. Und dann geht's ihm gut?

Nach Deiner Theorie würde er dann wieder bei Dir anklopfen, was Du selbst in 10 Jahren angeblich nicht willst

Ich sagte doch, ich neige dazu, dass ich es nicht sagen werde. Und dass das auch nicht nobel ist, was ich mir dabei denke.


Mein Hintergedanke ist eigentlich ein ganz anderer. Wenn sie sich trennen, und er bei mir keine Chance mehr hat, dann ist er gezwungen, sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Weißt du, ich habe ihm in meiner letzten Nachricht gesagt, dass ich ihm wünsche, dass er sich selbst findet und mit sich selbst zufrieden sein kann. Und ich habe noch dazu geschrieben, dass wir dann sehen werden, ob ich dann noch eine Rolle in seinem Leben spielen werde.

Um ehrlich zu sein, denke ich das nicht. Aber das ist dann auch ok.


Wie du siehst, es widerspricht sich nicht. Dir fehlen nur die Infos.

#88


M
Zitat von Manchmal_Hexe:
Die Frage ist, wie man ihn dazu bringen könnte, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen.

Na, dann mal her mit den Ideen.

Danke, Manchmal_Hexe

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Hola15
Du bist aber weder seine Mutter noch seine Therapeutin. Du bist in keinster Weise für ihn verantwortlich.

Scheint ein Thema von dir zu sein, dass vielleicht lohnt angeschaut zu werden. Bevor du auf wen triffst der tatsächlich aktiv emotionale Erpressung anwendet.

#90


A


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