Cosmo13
Gast
ich versuche mich kurz zu fassen. Wir sind beide 43 Jahre alt. Verheiratet (12 Jahre). Kinder. Meine Frau war jetzt noch nie sonderlich aktiv. Nach eigener Aussage ist ihr Sex nicht so wichtig. Eigentlich ist ihr alles andere wichtiger. Sie verweigert sich mir nicht bzw. äußerst selten. Ich klopfe auch nicht täglich an. Einmal die Woche wäre nett ist aber Wunschdenken und würde bestimmt zu häufigeren dezent verpackten Absagen führen. Ich komme damit klar, wenn wir alle 2 Wochen hätten. Mit den Kindern etc. ist auch aber selbst das oft unrealistisch, da ich spüre, der richtige Zeitpunkt ist nicht da. Wenn wir Sex haben, ist dieser ausgelassen, gut, immer irgendwie anders und für beide befriedigend. Wir schaffen uns eigentlich genügend Auszeiten und die Gefühle stimmen auch. Keiner vernachlässigt sich selbst oder den anderen und man kann sagen, wir sind glücklich.
Trotzdem werde ich als Mann einfach den Gedanken nicht los, dass weniger Lust bei der Frau automatisch bedeutet, dass sie mich weniger liebt oder nicht so wie ich es gerne hätte, nämlich mit mehr Anziehungskraft. Leider habe ich vor meiner Frau zu viele eher aktivere Frauen kennengelernt.
Man kann sich natürlich auch lieben aber die Chemie stimmt nicht so 100%. Nach ihrer Aussage, ich habe das nur 2 mal im Laufe von 6 Jahren angesprochen, ist für sie alles perfekt so wie es ist.
Welche Ansätze können mir helfen, zu glauben, dass Frauen wirklich weniger Lust haben können aber gleichzeitig keine mangelnden Gefühle? Meine Hürde ich Kopf ist vor allem die, dass wenn ich selbst weniger Lust habe, dann finde ich es trotzdem schön zu Sex zu haben. Jetzt nicht aus der Lust heraus sondern auch einfach weil es besser ist als TV zu schauen oder vorm Einschlafen in das Smartphone zu schauen. tja, da habe ich wohl eine Frau, die das nicht so sieht oder aber bei einem anderen Mann schon und sie weiß es nur nicht?
Grüße