Guten Morgen in die Runde der Mitleser/innen.
Ich habe in meinem letzten Beitrag ja angekündigt, dass ich mich noch zu einigen Beiträgen von Euch näher äußern werde und das hole ich jetzt nach.
Zitat von NurBen:Denn das würde ja bedeuten, dass man die geliebte Sicherheit (Haus, Geld, Lebensstil, etc.) aufgibt.
Meine AF (neben den ONS und Fplus-Damen) sagen sich genau das, dass sie nämlich das nicht aufgeben wollen und werden, weil sie dafür auch Hand und Arbeit angelegt haben. Sie argumentieren u.a., dass ihre Männer sich auch aus der Beziehung mehr oder weniger verabschiedet haben und nur der monetären Sicherungshintergründe in der Ehe oder Partnerschaft verbleiben. Darum sage ich ja auch immer, dass ich keine Gefahr für die Ehe bin, auch nicht für deren angehäuften "Schätze", weil es mir darum überhaupt nicht geht. Das interessiert mich überhaupt nicht, was die AF für einen Mann hat, ob und was sie beruflich macht, wieviel Vermögen sie hat. Ich sehe dieses Tun und Treiben auch ein wenig als Art Gegenbewegung oder Alternative zu heutigen Lebensmodellen an. Mich kann man weder zu den traditionellen Männern zuordnen, die unbedingt eine Frau für Haus, Küche, Kinder und Bett wollen (obwohl ich das dann eher schätzen würde als..), noch einen Reformer oder gänzlichen Befürworter von Feminismus und Emanzipation nennen (darauf bin ich schon mal eingegangen, Emanzipation und Veränderung ist für mich nur in wenigen Feldern akzeptabel wie bei der Kinderbetreuung und den beruflichen Aussichten für Frauen, aber ansonsten sehe ich mehr Unsinn als Sinn darin, jahrhundertelange bewährte Verhaltensmuster und Richtlinien aufzubrechen oder abschaffen zu wollen, zumal sich weder die Männer noch die Frauen auf einer ausbalancierten Waage hinbewegen, sondern sich gegenseitig verteufeln und letztlich ablehnen - es ist -bisher- falsch umgesetzt und wird nicht wieder reparabel sein, außer man kehrt zur Basis zurück, was aber wohl nie wieder geschehen wird).
Zitat von BlackSwan:Eine Gefahr weniger und Treue. Nur geht die Rechnung so nicht auf. Denn ein Mensch ist vielfältig und eine Beziehung kann nicht nur wegen Untreue zerbrechen. Mir fehlt die innere Haltung vom TE, wie er grundsätzlich mit Problemen in einer Beziehung umgeht. Vermeidung und oberflächliche Strategien helfen nicht.
Mein Lebensstil gibt das halt so sehr, es ist kein bewusstes Vermeiden oder irgendeine tiefergehende Strategie, die verfolge ich ja nicht mal beim Kennenlernen neuer 6-Partnerinnen. Da wird ja auch gleich von Beginn an deutlich kommuniziert, wie ich das möchte und mir vorstelle, was beiderseitig Bedingungen sind usw. Klingt das oberflächlich? Ich finde nicht, denn es erfolgt ja ein Austausch, an dem sich beide Seiten zu halten haben, sonst ist es sofort aus. Der Vorteil dabei: Man hängt nicht, wie bei Trennungskummer und Streitigkeiten, ewig fest. Es ist sofort aus und vorbei und beide gehen weiter. Verletzungen können da gar nicht erst eintreten, auf jeden Fall ein Vorteil gegenüber regulären Beziehungen und der damit ewig verbundenen Stressfaktoren. Feste Partnerschaften bedeuten für mich Stress und vorprogrammierter Ärger, keine Partnerschaft hält ewig und wie ich schon schrieb, ein jeder Mensch ist fähig, eine Affäre zu starten. Dann wäre das der Supergau.
Zitat von Nougat:Letztendlich sind sie zusammen gekommen, er aufgrund seines Verantwortungsgefühl gegenüber ihr und aus Ihrer Affäre stammenden Tochter. Und sie aufgrund ihres Kinderwunsch, weil der ehemalige Partner kein gemeinsames Kind mit ihr haben wollte. Sie ging dann so vor, dass sie heimlich die Pille absetzte und mit den AFM und jetzt Ehemann ungeschützten S hatten. Im Hinterkopf wohlwissend sie nehme noch die Pille.
Mit der Zeit erfüllte sich ein weiterer Wunsch: ein Haus, Garten, 3 Autos plus ein sehr gutes, gesichertes Einkommen vom Mann.
Wenn das mal nicht Betrug und Hintergehen vom Feinsten ist!? Du hast hier sehr gut beschrieben, was feste Partnerschaften auch für mich ein Stück weit bedeuten: Ohne viel Herz, aber mit viel Kommerz und Skrupellosigkeit auf monetäre Interessen und Ziele hinarbeiten. Das soll schön sein? Ich habe mit meinen Frauen im Bett ausnahmslos nur geschützten 6, also immer mit Gummi, weil ich dahingehend keiner Frau traue, wenn sie sagt, sie nehme die Pille oder hätte sonstwas, das kann ich nicht prüfen und das fange ich auch gar nicht erst an, anders zu handhaben. Außerdem ist es ein wirkungsvoller Schutz gegen Krankheiten.
Zitat von Nougat:Ich gebe diese Ehe noch 1 bis 2 Jahre...
So so. Warum denn diese? Ist die Liebe etwa nicht so stark wie die beider jeweilige Interessen?
Zitat von Nougat:Neben S ist Reden das A und O in einer Beziehung. Die Bereitschaft gemeinsam nach Lösungen aus der Krise zu suchen. Miteinander reden!
Zitat von Nougat:Wo keine Kommunikation mehr stattfindet, ist die Beziehung zu Ende. Und dann sollte man auch den Mut haben diese auch wirklich zu beenden, und nicht aus irgendwelchen materiellen Dingen daran sich festbeißen.
Da bin ich mittlerweile anderer Meinung, 6 ist wichtiger als Reden und vor allem Zuhören. Wenn es im Bett läuft, ist die Kommunikation, meiner Erfahrung nach, deutlich besser und verständlicher, als ein Gespräch beim Frühstück mit dem Partner, wo einer immer sagt: Ja Schatz, richtig, Schatz. Sehe ich auch so, Schatz bla bla bla. Und selbst in ruhigen Momenten bei Kerzenschein kannst Du Dir nie sicher sein, wenn man eigentlich innig tief verwurzelt ist und miteinander redet, ob das beim Gegenüber auch so wahrgenommen wird. Denn es geht nicht nur um Reden, sondern auch um
Zuhören und
Verstehen. Und da habe ich auch immer wieder Defizite ausgemacht, bei meiner Ex und den Exen-Freundinnen nach der Ehe.
Bei den 6-Partnerinnen ist die Zeitspanne des Zusammenseins deutlich kürzer, die Aufmerksamkeit ist fixiert auf den 6 und dem 6-Partner. Da wird genauer geschaut und hingehört, so mein Eindruck. Keine Frau war gedanklich beim 6 mit mir bei irgendwelchen To Dos für den Alltag mit dem regulären Partner. Der 6 mit den Partnerschaftsfreundinnen war da auf ganz anderer Welle, ebenso jener mit der Exfrau. Absolut nicht vergleichbar.
Zitat von Blanca:IMO ist es aber so, daß zum Fremdgehen eine Hemmschwelle fehlen oder erheblich gesenkt werden muß. Wer sowas über längere Zeit und womöglich auch bereits bei mehren Beziehungspartnern "geschafft" hat, dem unterstelle ich, daß er auch bei mir kein "Problem" mehr damit hätte, wenn's hart auf hart kommt.
Definitiv ein Ja von mir. Btw, ein jeder Mensch kann betrügen.
Zitat von Blanca:Fremdgehen ist für mich kein Kavaliersdelikt und selbst bei einem bloßen ONS unterstelle ich eine gewisse Vorgeschichte: Irgendwie sind die beiden daran Beteiligten sich begegnet, haben miteinander gesprochen, sind miteinander ins Bett gestiegen. Sowas "passiert" doch nicht mal eben so - und mir wird auch keiner erzählen, daß er seine Hauptbeziehung dabei völlig ausgeblendet hat: Sie war demjenigen in dem Moment egal und das ist das, was ich - vor allem im Wiederholungsfall - so abstoßend (emp)finde.
Wer sich auf eine Affäre einlässt, der oder die tötet in diesen Momenten ganz einfach den regulären Partner, weil der trotz aller moralischen und wertebehafteten Wert schlicht übergangen wird. Er wird nicht gefragt, er kann nicht reagieren, er weiß es nicht mal. Einen größeren Ablehnungsgrund für eine feste Partnerschaft kann es ja kaum geben. Und weshalb sollte mich das "reizen", eine feste Partnerschaft einzugehen. Der damit hochgelobte "Tiefgang" wird dann zu einem Pulverfass, das, wenn es hochgeht, eine vernichtende Wirkung hat. Vor allem auf mein eigenes Leben.
Zitat von Blanca:Für mich macht das einen enormen Unterschied und auf irgendwelche Experimente mit solchen Leuten hätte ich überhaupt keine Lust - dafür ist mir mein eigenes Wohlgefühl viel zu wichtig.
Da mir dieses auch überaus wichtig ist, ziehe ich meinen Lebensstil vor.
Zitat von E-Claire:Liebe und eben Vertrauen sind beides Dinge, dich ich herschenke. Es ist meine Entscheidung zu lieben oder zu vertrauen. Diese basiert natürlich auch auf dem, wie der andere sich verhält, aber im Grunde genommen, liegt es an mir diese Entscheidung zu treffen.
Da unterscheiden wir uns. Ich finde schon, dass man sich beides ein Stück weit erarbeiten muss, dann erst gewähre ich es.
Zitat von E-Claire:Für die wenigsten ist die Frage doch wirklich relevant, ob der andere frühere Partner betrogen hat, sondern die eigentliche Frage ist, wird er dies mit mir machen.
Siehe mein Zitat oben.
Zitat von E-Claire:Wir haben Angst vor dieser Verletzung, ganz besonders dann, wenn wir diese schon einmal erlebt haben. Dann suchen wir Wege, eine erneute solche Verletzung zu verhindern und reden uns ein, daß einer der Indikatoren ja eben auch ist, ob der andere das schon mal gemacht hat.
Ich hätte keine Angst mehr vor dieser Verletzung, weil wer einmal durch dieses Tal gegangen ist, sollte danach gefestigter sein, Ausnahmen gibt es natürlich immer. Aber solche Menschen sind dann auch in meinen Augen eben nicht sooo stark, wie sie tun, vorzugeben. Außerdem: Bei mir ist monetär nicht viel zu erobern, jetzt in eine feste Partnerschaft zu gehen, hätte für mich monetär deutliche Verbesserungen zur Folge. Die Tatsache, dass mich das null interessiert, dürfte doch ein wenig positiv für meinen Lebensstil sprechen oder?
Zitat von Blanca:In Deinem Fall ist es so, daß Du in prekären materiellen Verhältnissen lebst, was schon mal den Rahmen für eine Lebenspartnerschaft erheblich beeinträchtigt - auch ohne daß potentielle Kandidatinnen sich einen Versorger erwarten.
Siehe zuvor.
Zitat von Blanca:Nachdem Du Dich zudem über Jahre hinweg ausschließlich auf reine Bettgeschichten verlegt hast, bist Du natürlich mit soviel Leuten dieses Schlages in Berührung gekommen, daß die anderen Menschen da draußen, für die Partnerschaft eine Beziehungsform ist, die auf gegenseitiger Liebe, Achtung und Vertrauen gründet, aus Deinem Blickfeld schlicht geschwunden sind.
Ja, mein Blickwinkel und meine Berührungspunkte haben sich verändert. Da stimme ich Dir zu.
Zitat von Blanca:Du kommst also weniger mit ihnen in Berührung wie vor 30 Jahren noch, was (D)eine Wahrnehmung entsprechend (um-)geprägt hat, die aber nicht unbedingt der Lebensrealität in unserer gesamten Republik entspricht.
Das vermag ich teilweise zu widersprechen. Nicht nur, dass ich noch Leute kenne, die sogar heute noch umrechnen, was etwas von Euro heute in DM damals gekostet hat/hätte. Die Lebensqualität hat sich verändert, die Lebensumstände auch und für mich war eine Partnerschaft a la 80s besser als eine der heutigen 2020s ist.
Zitat von Blanca:Und dann kommt noch hinzu, daß seit Mitte der 1980er medial gezielt versucht wird, alle möglichen Aspekte des Intimlebens salonfähig zu machen
Stimmt auch. Heute werden Affären sogar im Deutschen Fernsehen bewerbt. Das wäre vor einigen Jahrzehnten undenkbar gewesen, als Beispiel. Auch Spieleshows wie die von Hugo Egon Balder (Tutti Frutti) waren der Beginn einer Veränderung dieser Thematik in der deutschen Fernsehlandschaft.
Zitat von Blanca:Als ich Deine Zeilen las, fiel mir ein früherer Bekannter ein, der schon in den 1990ern beruflich viel in den GUS-Staaten und auch in Asien (Thailand, Philippinen) unterwegs war. Irgendwann kristallisierte sich heraus, daß er dort auch immer mehr Frauengeschichten am Laufen hatte, in welcher Form auch immer.
Solcher Männer kenne ich auch. Auch Frauen (die reisen dafür aber meistens in die Karibik, jene ist ja mittlerweile auch verschrieen als Boy Toy Areal.
Zitat von Blanca:Aber als ich nach Jahren mal wieder zu ihm in die Wohnung kam, gingen wir auf dem Weg ins Wohnzimmer auch an seinem Schlafraum vorbei und da die Tür weit offen stand, bemerkte ich über seinem Bett ein riesiges Poster, auf dem eine völlig unbekleidete, blutjunge Asiatin abgebildet war (er war Single zu der Zeit).
Wie die Girls in Autowerkstätten?

Nun ja, ein Mann wie der braucht wohl optische Reize. Bei mir hingen nie Bilder von unbekleideten Frauen. Die habe ich im Kopf oder in real beim 6 mit ihnen.
Zitat von Blanca:Es gibt Menschen, die lassen sich mal auf einen ONS oder eine Kurzaffaire ein und stellen dann für sich fest, daß das nichts für sie ist.
Aber nur die emotional unbeständigen Menschen, die flüchten wollen.
Zitat von Blanca:Und dann gibt es Menschen wie meinen Bekannten und Dich, die ganz andere Pfade für sich entdecken und sie dann auch gehen. Das macht etwas mit ihnen, doch offenbar sehen sie darin kein Problem für sich.
Warum werden darin auch Probleme gesehen? Es ist ein anderer Lebensstil. Nicht mehr, nicht weniger.
Zitat von Blanca:Je länger sie das tun, desto mehr verändern sie sich dabei; also nicht über Nacht, aber allmählich, Mal für Mal, Begegnung für Begegnung. Zugleich entfernen sie sich immer weiter von ihrer alten Welt und den Menschen darin.
Stimmt.
Zitat von Blanca:Was zählt ist, wie Du Dich mit Deiner Entwicklung fühlst: Bist Du mit Dir selbst im Reinen? Geht es Dir auch wirklich gut damit?
Ja.
Zitat von Blanca:Diese Entscheidung kannst nur Du selbst treffen. Du liest Dich, als hättest Du Dich in Deinem Post-Scheidungsleben auf eine Weise eingerichtet, die Dir eigentlich ganz gut gefällt - also davon abgesehen, daß Du Dich beruflich gern repositionieren möchtest, was auch mehr als verständlich ist.
Das wäre noch die Kirsche auf der Torte.
Zitat von Blanca:Doch dann stolperte nicht nur ich darüber, daß Du in gefühlt jedem zweiten Beitrag immer wieder davon angefangen hast, wie kommod es doch sei, auf die Liebe zu sch.n und sich auf reine Bettgeschichten zu beschränken.
Das ist nur eine Feststellung meiner eigenen Persönlichkeit, ich hieve Liebe nicht über 6, sondern umgekehrt und ich finde, Liebe hat nicht so einen Stellenwert wie 6, weil was passiert mit der Liebe bei einer AP? Die ist in jenem Moment, wo sich APs gegenseitig hingeben, Geschichte.
Zitat von Blanca:Allerdings konnte ich mich mit zunehmender Zahl solcher Beiträge irgendwann des Gefühls nicht mehr erwehren, daß Du nicht nur uns Lesern, sondern letztlich auch Dir selbst etwas zu bestätigen suchst damit.
Ich habe meine Bestätigung schon vor langer Zeit bekommen. Es besteht aber ja immer die Möglichkeit, auch mal seinen Blickwinkel wieder anders einzustellen. Das hängt ja von vielen Faktoren ab.
Zitat von paulaner:Aber am Ende fehlt halt etwas, was eben beim S. in einer innigen und liebevollen Beziehung da sein kann. Keine Ahnung, wie ich das benennen soll. Vielleicht das Magische? Diese tiefe Verbundenheit? Bei der übrigens auch alles möglich ist. Aber es ist dann trotzdem noch eine Prise "Anderes" dabei.
Das ist überbewertet und nur am Beginn einer neuen Beziehung, wenn alles frisch ist, gegeben. Das zerfließt mit der Zeit.
Zitat von NurBen:Da stimme ich dir vollkommen zu. Nur ist es eben so, dass man auch erstmal eine Frau finden muss, die für mehr taugt.
Solange das nicht der Fall ist, habe ich aber lieber unverbindlichen 6, als gar keinen.
Das ist auch eine Möglichkeit, ein anderer Lebensstil.
Zitat von Johanna15:Oft ist es doch so, wenn es Komplikationen in einer Beziehung gibt und auf der anderen Seite taucht eine Zerstreuung auf, welche Ego, Hormonhaushalt und vieles mehr diesen vielfach genannten Kick gibt, mit der Konsequenz, dass dann das Interesse an Treue, Rücksichtnahme auf Gefühle dem Partner gegenüber oder einstige Zusicherungen zerplatzen, wie eine Seifenblase.
Zitat von Johanna15:Und dazu wird keiner gezwungen, die Entscheidung für diesen Akt ist/wird bewusst gewählt.
Siehe oben, meine Zustimmung zu diesen Worten hast Du.
Zitat von Johanna15:Genauso frage ich mich auch, was es für Voraussetzungen geben müsste, diesem Kick zu widerstehen. Was hält Menschen von einem Betrug ab? Liebe kann es ja nicht sein, wenn man diverse Geschichten betrachtet und beleuchtet.
Bedarf es dazu wirklich Voraussetzungen oder Barrieren? Wenn alles tippitoppi ist, besteht doch kein Grund für eine Affäre.Wen diese geschieht, ist bei mindestens einer Person in einer festen Partnerschaft eben nicht alles tippitoppi, so einfach ist es.
Zitat von MelanieMurr:Ich denke, es ist ein grosser Grund, dass 6 heute alles so dominiert. Die Aussagen, die hier teilweise fallen, lieber unverbindlichen 6 als keinen, sagen doch alles. Aber warum sich so unter Wert verschleudern? Warum für 6 den Partner verraten und wegwerfen? Sind wir mittlerweile alle 6 krank, oder so kommt es mir zumindest vor. Beherrscht uns das so?
Ja. 6 ist wichtiger als Liebe geworden. Bitte nicht alle auf einmal einprügeln, peace please.
Zitat von Alex2020:Die Liebe.
Nein.
Zitat von Blanca: Aber wir haben uns ein neues Korsett anlegen lassen das der S. und Schönheitsindustrie."
Zumindest hat es den Werten einer Partnerschaft und der Liebe den Rang abgelaufen.
Zitat von MelanieMurr:Die Praktiken werden immer bizarrer, immer erniedrigender, alles zwischen Männern und Frauen ist in meinen Augen bald nur noch ein grosser ätzender Kampf.
Ich denke, es ist eine Gegenbewegung zu Feminismus. modernes Leben, MGTOW, Emanzipation, Gleichberechtigung und und und. Alle diese und viele weitere Bewegungen sind allmählich träge, unfair, unschön und unfertig. Keine der genannten hier Bewegungen und auch andere Modelle haben zu Zufriedenheit, Balance, Fairness und sonstigen positiven Veränderungen geführt, es gibt immer Verlierer und Gewinner dieser Ströme. Darum sage ich mir auch, ich kann mir nur die für mich besten Attribute aller Bewegungen herausnehmen und damit mein Leben gestalten. Und das ist eben ca. 80% oldfashioned und ca. 20% Neudenken/Neuhandeln.
Eines vereint alle Ströme: Nicht ist perfekt.
Ich denke, das ist ein gutes Schlusszitat.
