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Ehemann Exhibionist

Stella31
Zitat von Chaosqueen21:
Zudem erfahre ich hetzt immer weitere Häppchen die sehr verletzend aver nicht! strafbar sind....

Spätestens jetzt wird dir klar, dass eure Ehe nicht dem entspricht, was du dir wünschst.
Im Moment ist ein großes Chaos ausgebrochen und ich denke, du wirst erstmal vor allem funktionieren.
Aber das sind alles sehr große Brocken.
Hast du psychotherapeutische Hilfe?
Ich glaube, die ist gerade dringend notwendig, um überhaupt alles zu sortieren und aushalten zu können.
Du und dein Mann werdet euch keine Stütze sein.

x 1 #121


Hola15
Zitat von Chaosqueen21:
Zudem erfahre ich hetzt immer weitere Häppchen

Die berühmt/berüchtigte Salamitaktik.

Wie sieht es aus? Auf welche Ressourcen kannst du zugreifen oder wo kannst du um Unterstützung anfragen?

Das ist grad viel zu verdauen und ich schätze da wirds auch noch mehr geben. Und ich schätze dich so ein, dass du auf dich als Allerletztes schaust.
Aber es ist wichtig, dass du nun nicht nur anderen Rücksicht und Fürsorge gewährst, sondern in erster Linie dir selbst.
Du wirst die Kraft und Stabilität brauchen.

#122


A


Ehemann Exhibionist

x 3


Worrior
@Chaosqueen21
In dieser Beziehung wirst Du nicht gesunden.

x 3 #123


C
Es nimmt alles kein Ende und natürlich ist es nicht schön wenn man das Kind belügt um es zu schützen, aber die Wahrheit ist glaub ich viel schlimmer für ihn. Ja das mit den Tabletten bekommt er bspw. wirklich nicht mit. Das es mir nicht gut geht sieht er, aber das lässt sich erklären und durch die Tabletten werden ja meine Gefühle Gott segne gedämpft und dadurch nur ist es möglich irgendwie die Dinge anzugehen, die nun gemacht werden müssen. Mein Mann hat nun um mir die Angst zu nehmen das er einfach abhaut den gemeinsamen Kredit komplett auf sich genommen, so dass ich finanziell dann wenigstens egal was kommt bei null anfangen könnte. Ich habe nicht vor, mir daraus einen Vorteil zu schlagen, aber es gibt mir ein kleines bisschen Sicherheit im Notfall irgendwie zu überleben. Vielleicht kennen einige nicht das es Existenzängste gibt und diese auch sehr prägend sind. Das ich nicht ganz unschuldig am Verlauf unserer Beziehung bin ist zweifelsfrei, aber um das vielleicht auch mal richtig zu stellen, ich habe mich ihm gegenüber nicht verweigert oder gar keinen Sex gewünscht, aber ich bin schon eher passiv und kann schlecht von mir aus und er hat es erst gar nicht versucht aus Angst was falsch zu machen. Ich muss zugeben das ich aufgrund meiner Vorgeschichte große Schwierigkeiten habe mich sexuell einzubringen oder so, das ist immer irgendwie auch mit Scham verbunden und blockiert mich Trauriges Gesicht ich wollte damals eine Paartherapie um das zu ändern war er nicht bereit soviel zu zum Thema Josephehe... jetzt wäre er es und beteuert auch das er unsere Familie nicht aufgeben will und alles tut um es wieder gut zu machen. Ich weiß überhaupt nicht was ich ihm glauben kann und schwanke sehr ambivalent herum - Voller Wut - voller Verzweiflung - voller Ohnmacht und Ratlosigkeit.

#124


Ameise_78
Zitat von Chaosqueen21:
Ich muss zugeben das ich aufgrund meiner Vorgeschichte große Schwierigkeiten habe mich sexuell einzubringen oder so, das ist immer irgendwie auch mit Scham verbunden und blockiert mich ich wollte damals eine Paartherapie um das zu ändern war er nicht bereit soviel zu zum Thema Josephehe...

Hast du deine Erfahrungen denn selbst in einer Therapie aufgearbeitet..?
Ich vermute, dass ein solches Thema für einen Partner auch eine sehr große Belastung ist... ob es wirklich in eine Paartherapie gehört..? Sicher, mal ein paar Stunden reden - für mehr gegenseitiges Verständnis... aber dein Mann kann ja nicht deinen Missbrauch aufarbeiten... das kannst du nur selbst tun. 🫤
(So unglaublich unfair es auch ist, dass man als Opfer in einer solchen Lage den massiven Schaden hat und dann auch noch dafür sorgen muss, einen Umgang damit zu finden. 😕)

Ich kann mir tatsächlich vorstellen wie schwierig die Situation ist und ich verstehe, dass es dir nicht wirklich möglich scheint, dich daraus zu befreien.
Hast du derzeit therapeutische Unterstützung..?

#125


Hola15
@Chaosqueen21

Kann es sein, dass du vor lauter Schuldgefühl weil du ihm angeblich nicht das geben kannst, was er benötigt (bitte keine Diskussion darüber), dich selbst total übergangen hast und viel mehr geschluckt, als dir gut tut?

x 1 #126


C
Ich befinde mich seit Jahren in therapeutischen sowie psychiateischen Behandlung und arbeite auch an diesem Thema, allerdings sind immer aktuelle Themen die man erst stabiliesieren muss um überhaupt mit der eigentlichen Traumatgerapie beginnen zu können Trauriges Gesicht Meine Familie also Geschwister, Mutter und Oma sind auch alles ganz komische Konstellationen und alles ist auch da ziemlich kaput und bringt immer neue Überraschungen, die man dann erstmal stabilisiert

#127


GarstigeGräte
Zitat von Chaosqueen21:
Zudem erfahre ich hetzt immer weitere Häppchen die sehr verletzend aver nicht! strafbar sind.

Tut mir leid, dir das zu sagen, aber du solltest dich darauf einstellen, dass du noch viel mehr Häppchen erfahren wirst.

Ich weiß leider nicht mehr, was man dir raten soll. Du willst ja unbedingt auf Kosten deiner psychischen Gesundheit den Anschein der heilen Welt aufrecht erhalten.
Ich kann verstehen, dass dir die Worst Case-Szenarien große Angst machen und du daher lieber in der Situation verharrst. Ich bin aber überzeugt, dass es, egal wie das alles ausgeht, nicht soo schlimm eintrifft, wie du befürchtest. Es ist die Angst, es könnte noch viel schlimmer sein, die dich in der Untätigkeit gefangen hält.
Schade für dich und dein Kind. Du tust weder dir noch deinem Sohn damit einen Gefallen, auch wenn du glaubst, das Beste für ihn zu tun.

Angesichts deiner Vorgeschichte verstehe ich aber auch, dass du Angst hast, dein eigenes Leben zu leben. Ich nehme an, das ist nie richtig aufgearbeitet worden, dass du dich jetzt auf Biegen und Brechen in Duldsamkeit üben möchtest. Aus meiner Sicht der völlig falsche Weg, aber das, was es bräuchte, um dich zu einer Veränderung zu bewegen, können wir hier nicht leisten. Du müsstest es auch selber wollen..

Ich hoffe, dass du deinen Weg findest. Ich wünsche dir alles Gute.
Und besprich wenigstens die Dosiserhöhung mit deinem Arzt, ob das medizinisch vertretbar ist. Nicht, dass du dich noch selber vergiftest..

x 4 #128


C
@Hola15
Ja das habe ich - ohne Kind wäre ich damals weg gewesen und hätte sowas (Affäre) niemals geduldet! Natürlich musste ich somit viel schlucken da der Herr nicht bereit war daran zu arbeiten und weder mit Vorwürfen noch meiner Wut parat kam und eher drohte sonst zu gehen. Ich hatte resigniert und alles mit mir ausgemacht um mein Kind vor einer Scheidung, Papaverlust etc. zu schützen. Ich habe lange gebraucht bis ich damals meine Gefühke kontrollieren konnte aber diesmal bricht alles auf.

x 2 #129


S
Zitat von Chaosqueen21:
Ich hatte resigniert und alles mit mir ausgemacht um mein Kind vor einer Scheidung, Papaverlust etc. zu schützen.

Die Annahme, dass man einen Kind ein Gefallen tut, wenn man sich nicht trennt ist durchwegs falsch.
Schon allein, dass du dich damit mit zugrunde richtest, ist nicht gut für dein Jungen.

x 3 #130


Hola15
Zitat von Chaosqueen21:
bringt immer neue Überraschungen, die man dann erstmal stabilisiert

Ich kenne das aus meiner eigenen Therapie, dass ich auch immer bei den aktuellen Sachen festhing. Mein Therapeut musste mich förmlich dazu zwingen mich auf mich und meine Kernthemen zu konzentrieren.

Dieses Überverantwortliche für andere ist wirklich ne hartnäckige Zecke.

Wie wär’s mit ner Klinik? Ich könnte mir vorstellen ein Tapetenwechsel könnte dir gut tun?

#131


Worrior
Zitat von Chaosqueen21:
ich wollte damals eine Paartherapie um das zu ändern war er nicht bereit soviel zu zum Thema Josephehe... jetzt wäre er es und beteuert auch das er unsere Familie nicht aufgeben will und alles tut um es wieder gut zu machen. Ich weiß überhaupt nicht was ich ihm glauben kann und schwanke sehr ambivalent herum - Voller Wut - voller Verzweiflung - voller Ohnmacht und Ratlosigkeit.

Weil er sich Deiner zu sicher ist bzw. war.
Jetzt hat er überzogen, das weiß er und für ihn wird die Luft verdammt dünn.
Das was er jetzt offenbaren muss, die Seite von ihm welche jetzt sichtbar wird, gefällt ihm selbst nicht.
So idiotisch das Ganze war was er sich da geleistet hat, er ist ja nicht geistesschwach, er weiß dass das falsch war.
Er weiß um die Folgen die das haben kann, nicht nur juristisch sondern auch privat, also mit Dir und dem Sohn.
Ich hoffe für Euch dass die Kripo nicht all zu übereifrig ist und eine Meldung ans Jugendamt rausgibt.
Denn für die zählen nur Ergebnisse, für Blabla seinerseits haben die weder Zeit noch Lust.
Es hilft aber auch nichts jetzt den Teufel an die Wand zu malen.
Nur die Wahrheit und die Klarheit können jetzt helfen, auch wenn hier vermutlich sehr unangenehme Dinge, über ihn, ans Licht kommen.
Ein Mann der so etwas tut hat sich, seinen Selbstwert, seine Ehre, so gut wie aufgegeben.
Während Du mit den Dänonen Deiner Vergangenheit ringst hat er noch nicht mal angefangen.
Du hast ihn nicht einfach bei einer Affäre ertappt oder einen Freudenhausbesuch aufgedeckt.
Das hier hat eine andere (negative) Qualität.
Neben dem Schutz Deines Sohnes solltest Du vor allem an Dich denken.
Wie soll das weitergehen?
Noch mehr Tabletten, noch mehr Therapien, das alles mit einer negativen Zukunftsprognose?

x 1 #132


Hola15
Zitat von Chaosqueen21:
@Hola15 Ja das habe ich - ohne Kind wäre ich damals weg gewesen und hätte sowas (Affäre) niemals geduldet! Natürlich musste ich somit viel ...


Aber wie willst du da gesunden?
Wenn ich was gelernt habe - und es war hart- war es, dass es den Kids nur gut gehen kann wenn es der Mutter (den Eltern- aber für ihn bist du nicht verantwortlich) gut geht.

x 1 #133


GreenTara
@Chaosqueen21
Dein EM denkt jetzt, mit seinen Beichten, Jammern und Zugeständnisse könne er das Ruder noch einmal herumreissen. Die Felle sind aber davon geschwommen. Wie sieht es denn mit seiner Bereitschaft zur Selbstverantwortung aus, was sein aktuelles Thema betrifft?
Ich würde mich an deiner Stelle rechtlich über den dir und dem Sohn zustehenden Unterhalt beraten lassen. Vielleicht kannst du bei der Caritas einen Termin vereinbaren. Auch, wenn du nicht vorhast, die Ehe zu beenden. Sondern um dir rein hypothetisch deine Handlungsspielräume anzuschauen.
Status Quo ist ein zerstörtes Vertrauensverhältnis, drohende gerichtliche Konssquenzen, die Gefahr, dass Sohnemann erfährt, dass es kein Irrtum wegen gleichem Auto war, eine vollkommen überlastete Ehefrau, die sich mit Psychopharmaka irgendwie über Wasser hält und versucht, dem Jungen heile Welt vorzuspielen. Es ist sehr gut möglich, dass sich dieses fragile Konstrukt an irgendeiner Stelle auflöst.
Der Junge bekommt die Spannungen auch unterschwellig mit.
Besser wäre es, sich vorzubereiten.
Selbst wenn du deine Möglichkeiten nicht nutzt, könnten sie die Bereitschaft deines Mannes erhöhen, seinen Hintern zu bewegen. Für mich war es immer wichtig, in Krisen einen Plan B zu entwickeln. Es ist sehr befreiend, sich um Optionen zu kümmern, und die festgefahrene Situation als den einzigen Weg zu sehen.

x 5 #134


Worrior
Zitat von Ameise_78:
Ich vermute, dass ein solches Thema für einen Partner auch eine sehr große Belastung ist... ob es wirklich in eine Paartherapie gehört..? Sicher, mal ein paar Stunden reden - für mehr gegenseitiges Verständnis... aber dein Mann kann ja nicht deinen Missbrauch aufarbeiten... das kannst du nur selbst tun.
(So unglaublich unfair es auch ist, dass man als Opfer in einer solchen Lage den massiven Schaden hat und dann auch noch dafür sorgen muss, einen Umgang damit zu finden.

Stimmt schon was Du schreibst.
Er hat sie aber so kennengelernt, er wusste bestimmt nicht erst in der Ehe davon.
Eine Mitverantwortung für die eheliche Situation hat auch er.
Er meidet aber jegliche Intervention, man sieht in welche Abgründe das geführt hat.
Der Sohn ist bis jetzt noch unauffällig, man konnte einiges vor ihm verbergen, auch das wird sich ändern.
Die nächste Zeit wird anstrengend und unschön.

x 1 #135


A


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