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Ehemann Exhibionist

alleswirdbesser
Zitat von Chaosqueen21:
@alleswirdbesser Weil ich es erlebt habe!

Als Alleinerziehende? Also ich bin eine und habe mehrere Kinder, ich erlebe das nicht. Dabei bin ich nicht nur zu Hause und habe beruflich viel mit Menschen zu tun.

#391


T
In diesem Forum gibt´s vermutlich jede Menge Alleinerziehende. Das man deswegen blöd angesehen wird, können wohl die wenigesten bestätigen. Schonmal damit beschäftigt, wie viele Ehen geschieden werden?

x 2 #392


A


Ehemann Exhibionist

x 3


CanisaWuff
Zitat von Chaosqueen21:
Wenn ich nun überlege das uns aufgrund des Kredit

Ich hab die ganze Zeit gedacht, es wäre ein Hauskredit.
Dabei ist es ein Konsumenten-Kredit.

Den stockt die Bank natürlich gerne auf, da gibt es dann ja auch ordentlich Zinsen.

Du lebst im Kartenhaus.
Auf der einen Seite plagen Dich Existenzängste, aber dann wird ein Psychiater privat bezahlt, weil Dein Mann fremd gegangen ist.
Nun der Anwalt und die vermeintliche Geldstrafe, die es noch gar nicht gibt.
Du bekommst Rente, denkst aber jetzt an einrn Putzjob.
Erhöhst Deine Medikamente um irgendwie durch den Tag zu kommen.
Deinen Mann degradierst Du zum kleinen Jungen, der selbst nichts geregelt bekommt.
Sein Geld wird aber doch gebraucht.
Und Du selbst hälst Dich für sehr gut, denn andere wären schon längst gegangen.


Für mich fährst Du mit 300 über die Autobahn, das Gas immer noch weiter gedrückt, egal was kommt, Du beschleunigst immer mehr.
Das ist absolut fatal, denn der Crash wird so unweigerlich kommen.

x 4 #393


Wasabix
Zitat von Plague:
Nur um das mal ganz klarzustellen: Exhibitionismus ist im ICD-10 unter F65.2 eine Störung der Sexualpräferenz - also nicht mehr und nicht weniger ...

Okay, danke für die Info

x 1 #394


P
Liebe @Chaosqueen21
ich habe bisher nur mitgelesen, und das in ein paar Abschnitten etwas konzentrierter.

Du hast hier einige Foristen, die in dem Thema aus verschiedenen Seiten gut unterwegs sind. Zu den bisherigen Inhalten möchte ich mich deswegen auch gar nicht äußern.

Ich habe auch einen gewissen Erfahrungshintergrund. Und darauf baut mein Kommentar auf. Es soll Dir einerseits Verständnis für Deine Situation zeigen, aber auch wo Du meiner Meinung nach stehst.
Zitate werde ich jetzt nicht mehr zusammentragen können. Ich hoffe, das geht auch so. Und ich schreibe als normaler Mensch. Da kann der eine oder andere Begriff alles andere als fachlich korrekt sein. Es wäre schön, wenn der Kontext gesehen wird, wie es gemeint ist.

Du hast erwähnt, daß Du aus heftigen Erlebnissen entsprechende Traumatisierungen erfahren hast.
Soweit ich mal gelernt habe, neigen Opfer dazu, alles mögliche ins extreme zu kontrollieren, damit ihnen diese Dinge nie wieder passieren können.
Kontrolle kann in vielfältiger Form passieren. Dazu gehören das super wachsam sein. Alles auf mögliche Gefahren abklopfen. Im Vorfeld schon Anzeichen zu erkennen. Aber auch die Übernahme von Verantwortung. Sich (selber) um alles mögliche kümmern, damit es auch wirklich gemacht wird. Als notwendig eingestufte Dinge werden mit großem Kraftaufwand und Selbstverleugnung zustande gebracht.
Andererseits merkt man, daß man nicht alles kontrollieren kann, und zieht sich dann aus vielen Situationen zurück. Man meidet Menschen, wo es geht. Bleibt nach Möglichkeit Zuhause. Auf diese Weise kontrolliert man die möglichen Gefahren der Unberechenbarkeit, wenn man auf andere Menschen trifft.
Es gibt da bestimmt noch viele weitere Varianten, wie man sich gefühlt die Kontrolle zurück holt oder erhält, daß die schlimmen Dinge einem nicht nochmal passieren können.

Also, solange man in dem Opfermodus fest hängt, tut man alles, damit nichts mehr dergleichen passieren kann. Halt alles, was einem dazu einfällt.

Und nach allem, was ich von Dir gelesen habe, bist Du an dieser Stelle: alles irgendwie kontrollieren, selber in die Hand nehmen, nicht vor die Tür wollen, wenn es geht, etc.

Wozu Du nach eigener Beschreibung nicht kommst, ist das aufarbeiten Deiner Erlebnisse, weil immer wieder soviel um Dich herum passiert, wo Du gefordert bist.
Jetzt gerade aktuell das öffentliche Verhalten Deines Mannes mit Auswirkungen auf Euer Kind.

Ich verstehe dies alles als Deine Versuche, das Beste aus dem Schlimmen herauszuholen.

Bitte jetzt richtig verstehen: ein wenig habe ich den Eindruck, daß Du alles mögliche bei anderen 'heilen' bzw 'retten' willst, damit Du nicht an das Eingemachte bei Dir selber ran musst. Du hast geschrieben, daß in Deiner Therapie immer akute Sachen Vorrang haben vor Deinen eigentlichen Themen. Auch das ist auffällig. Warum musst D u Dich darum kümmern?

Hier im aktuellen Fall hätte ich gedacht, Du kümmerst Dich um Termine bei Deiner Therapeutin, dem Jugendamt oder sonstwo, damit Du erfährst, wie Du bei solch einer Familiensituation es Eurem Kind entsprechend kindgerecht erklärst, was los ist.
Wie Du euer Kind stark machen kannst, mit unliebsamen Erkenntnissen umzugehen.
Wie Du ihm helfen und beistehen kannst, wenn Euer Kind Probleme hat, das zu verstehen oder zu verarbeiten.
Wie Euer Kind sich nach außen abgrenzen lernt - innerlich und äußerlich - und sich verteidigen lernt, wenn blöde Sprüche oder Kommentare kommen. Dass ihm das nicht soo sehr zu Herzen geht und wie er reagieren könnte.

Das ganze Paket an Ausstattung, wie Mensch auf unliebsame Situationen reagieren und damit umgehen könnte, enthälst Du Eurem Kind vor.
Statt Euer Kind zu stärken, hälst Du es in der abhängigen Situation, indem Du alle Steine aus dem Weg räumen willst. Das ist in meinen Augen sehr, sehr fraglich, ob Du ihm damit w i r k l i c h einen Gefallen tust, zumal es kein Kleinkind mehr ist sondern etwas größer.

Damit machst Du Dein Kind zu einer Verlängerung Deiner Person, die noch an dem Punkt feststeckt, sich nicht schlimmen Situationen stellen zu können.

Ich mache Dir keinen Vorwurf, daß Du da bist, weil ich es nachvollziehbar finde.
Ich möchte Dir nur aus diesem Aspekt den Anreiz geben, daß Du bitte Hilfe für Euer Kind organisierst, daß er besser mit allem klar kommt, als Du ihm gerade zutraust.

Alle anderen Protagonisten sind erwachsen und können und sollten für sich selber einstehen, Hilfe holen, etc.
Nur eine Person kann das nicht. Und genau diese Person wird bisher ziemlich vernachlässigt, was konkrete, aktive Hilfe bei der (mit Sicherheit anstehenden) Verarbeitung der Dinge betrifft.

x 5 #395


C
@CanisaWuff
Na ja putzen wäre das einzigste was ich kann und zeitlich ggf. überstehen würde sprich irgendwo evtl. 2x die Woche für je 1 1/2 bis 2 Stunden. Für mein Krankheitsbild aufgrund des Putzzwang nicht gerade förderlich aber da muss ich nur für mich sein und kann da bestimmt notfalls auch verschieben wenn es mir an einem Tag mal nicht gut geht! Pausen könnte ich eigenständig organisieren etc. Momentan natürlich alles undenkbar da ich gerade nicht mal meinen Haushalt so vernünftug habe wie ich das gerne wieder hätte (mir fehlt die Kraft gerade dazu die kleinsten Dinge zu bewältigen - mein Kopf ist nur mit der bestehenden Gefahr beschäftigt und alle Kraftreserven lazfen gerade dahin

#396


C
Ja wegen meinem Sohn werde ich mir die nötige Hilfestellung hilen die es braucht wenn es soweit ist. Ich habe dies auch gestern schon mit meiner Therapeutin besprochen die ist aber auch der Meinung das wir abwarten sollen, vevor wir dem Kind diesem Stress aussetzen.

#397


P
Vielleicht eine Verständniskorrektur:

Es geht darum, daß Du Dich schonmal kundig machst, wie Eurem Kind am besten zu helfen ist, das alles einigermaßen kindgerecht zu verstehen.

Wann Ihr dann mit Eurem Kind sprechen werdet, ist eine andere Frage. Aber dafür solltest Du vorbereitet sein.

Und ergänzend zur offenen Liste, die das angedeutete Prinzip 'Kontrolle' unterstützt ist: übermäßiges Putzen.

x 1 #398


Blind-Meg
Zitat von Chaosqueen21:
Na ja putzen wäre das einzigste was ich kann und zeitlich ggf. überstehen würde sprich irgendwo evtl. 2x die Woche für je 1 1/2 bis 2 Stunden.

Darfst du überhaupt gegen Geld arbeiten, während du Erwerbsminderungsrente beziehst? Ich meine nicht, denn: Wärst du arbeitsfähig, und dazu zählt auch Putzen, bräuchtest du ja diese Rente nicht bzw nur anteilig.
Oder hast du vor, schwarz zu arbeiten?

x 1 #399


Stella31
Zitat von Blind-Meg:
Darfst du überhaupt gegen Geld arbeiten, während du Erwerbsminderungsrente beziehst?

Unter 3 Stunden täglich geht immer

x 3 #400


CanisaWuff
@Chaosqueen21 ich kann Dir berichten, dass es nicht einfach ist einen Minijob generell zu finden.
Das ist vielen Unternehmen zu wenig. Die meisten wollen Teilzeit.

Und beim Putzen könnte ich mir vorstellen, dass es ungern privat gemacht wird.
Du musst ja angemeldet werden und versichert dann ist man "plötzlich" Arbeitgeber und muss sich mit allen Vorschriften rumschlagen.
Ich für mich, würde mir das gar nicht antun wollen und daher ein Unternehmen beauftragen, das alle Formalitäten regelt und da sind wir dann aber wieder bei Teilzeit.

Hinzu käme für Dich der Weg zur Putzstelle.
Wenn es zu wenig ist, dann fressen die Fahrkosten den Verdienst auf.

Machst Du es mit Lohnsteuerkarte, bleibt nix übrig.
Machst Du den "450Euro Job", der jetzt bei irgendwas um die 600 liegt (glaube ich) dann kannst Du die Fahrkosten nicht geltend machen.

Deine Idee ist gut, aber es muss sich dann auch ein passender Arbeitgeber zur Umsetzung finden.

Vielleicht würde es Dir und Deinen Gedanken helfen, jetzt schon einfach mal nach einer kleinen Stelle zu schauen, dann kommst Du eventuell aus dem Gedankenkarussell des Kümmerns ein wenig raus.

#401


T
Lass dich doch mal beraten. Unabhängig von deiner Therapie. Die Caritas bietet sowas an.
Ich würde ja auch zum Anwalt raten. Nicht wegen Strafrecht, sondern Familienrecht wenn du weißt was ich meine. Aber Trennung schließt du ja scheinbar aus.

#402


C
@Blind-Meg
Doch ich darf bis zu 3 std. Täglich arbeiten aber 3 stunden am stück packe och sowieso nicht

#403


T
Ich würde an Deiner Stelle dafür sorgen, dass Dein Sohn gewappnet ist, für den Fall, dass es rauskommt, dass der liebe Papa sich auf Parkplätzen einen juckelt, damit andere Frauen es sehen.

Die Augen verschließen, den Täter schützen und hoffen, dass es niemals rauskommt, wird Dich in den Augen Deines Sohnes auch nicht besser dastehen lassen.

Wie schrieb hier jemand so treffend: das sind die Haushalte, in denen die Frau bleibt, obwohl sie weiß, was eigentlich los ist.

Deine Ausreden sind nichts weiter als das: Ausreden, warum dieses und jenes nicht geht. Und dabei schützt Du einen Menschen, der anderen Frauen/Kindern/Jugendlichen wahnsinnige Angst einjagt, wenn sie sowas sehen müssen.

#404


Wasabix
Zitat von Blind-Meg:
Darfst du überhaupt gegen Geld arbeiten, während du Erwerbsminderungsrente beziehst? Ich meine nicht, denn: Wärst du arbeitsfähig, und dazu ...

Da kenn ich mich aus. Sie darf je nach Rentenart ( volle oder Tw Erwerbsminderungsrente ) bis zu unter 3 Std täglich, und nicht mehr als 14 pro Woche, arbeiten. 5 Minuten hin oder her sind unerheblich) oder bis zu unter 6 std täglich arbeiten.

x 1 #405


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