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Ehemann Exhibionist

C
Ja ich hatte auch schon mal nen kleinen Minijob und selbstverständlich war dies angemeldet und der DRV mitgeteilt worden, leider konnte ich den aber aufgrund der Psyche nicht aufrecht erhalten Trauriges Gesicht

#406


VictoriaSiempre
Zitat von Chaosqueen21:
er schien mir der perfekt für den Aufbau einer Familie. Ich wollte immer meine eigene heile kleine Familie, da ich das bei mir in der Kindheit ja mehr als vermisst habe.

Wenn Deine Angaben halbwegs stimmen, dann warst Du 23, als Du Deinen Mann kennengelernt und 25, als Du ihn geheiratet hast. Weil? Ich lese ihn als Mittel zum Zweck, als Erfüllungsgehilfe Deiner Wünsche - und nichts von Liebe.

Zitat von Chaosqueen21:
und glaub mir er hat noch Glück mit mir.

Jetzt mal völlig unabhängig von seiner Neigung, Erkrankung oder wie man es nennen mag - Denkst Du das wirklich?

Du hast ebenfalls massive Päckchen mit in Eure Ehe gebracht: Diverse psychische Probleme und Zwänge (Putzen), dadurch bedingte Erwerbsunfähigkeit (hast Du eigentlich eine Ausbildung gemacht?), sowie mangelnde Libido. Das alles hat Dein Mann mitgetragen und besonders einfach stelle ich mir das nicht vor.

Nein, er hat kein Glück mit Dir. Du bist nämlich nicht wegen ihm geblieben, sondern wegen Dir (und schiebst das Kind vor). So ehrlich solltest Du Dir selber gegenüber sein, bevor Du jetzt vielleicht erst einmal DEINE Probleme angehst, statt die Erziehungsberechtigte für Deinen Mann zu spielen.

Das, was er gemacht hat, rede ich ganz gewiss nicht klein, meinen anderen Beiträge hier kann man das entnehmen. Ich entschuldige es auch nicht mit Eurer Ehe!

Aber ich habe ein Problem mit der Opferrolle, die Du hier einnimmst. Du bist nicht das Opfer seiner Taten, sondern vielleicht deren Auswirkungen, die Dich scheinbar aber auch nur interessieren, wenn etwas nach außen dringen sollte und Dich dadurch beeinträchtigen könnte.

Zu Deinen Rechenbeispielen bzgl. eines möglichen Jobs nach einer Trennung: Schön und gut, dass Du Deinen Mann alleine für dem Kredit aufkommen lässt (obwohl Du vermutlich von diesem vor der Aufstockung ebenfalls profitiert hast). Aber wenn damit 1000 Euro in der Familienkasse fehlen, dann würde ich wohl umgehend daran denken, durch einen Job etwas aufzufüllen.

Für Dich scheint das aber nur ein Plan B zu sein, wenn es zur Trennung kommt. Verstehe ich nicht. Entweder kannst Du einen Minijob annehmen oder nicht. Dass Du dafür im Moment keinen Kopf frei hast, kann ich nachvollziehen. Aber mittelfristig sowas angehen kannst Du mit und ohne Deinen Mann.

x 4 #407


A


Ehemann Exhibionist

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C
@VictoriaSiempre
Du magst das vielleicht so sehen, aber weder kennst du unser Leben noch meine Gegebenheiten. Lediglich einen kleinen Auszug habe ich hier mitgeteilt um in dieser Situation die Möglichkeit zu haben meine Gefühle mitteilen zu können, weil ich sonst glazbe verrückt zu werden.

Desweiteren wäre ich doch nun auf und davon wenn es mir um das finanzielle gehen würde, aber das spielt lediglich eine untergeordnete Rolle, die ich selbstverständlich im ersten Moment des Schocks nicht außer Acht lassen konnte und sind wir alle mal ehrlich wenn einem der Ar. auf Grundeis geht wer wird da nicht ein wenig egoistisch zum Selbsterhaltungszweck? Ich werde ihm beistehen das habe ich mehrfach betont und lasse ihn nicht hängen sowohl weder finanziell noch familiär! Ja vom Gefühl her ist es momentan schwierig das einzuordnen aber selbstverständlich ist da noch Liebe sonst könnte ich das alles nämlich gar nicht. Trotzdem kommen da auch Gefühle von Wut, Verzweiflung und das ich mich belogen und betrogen fühle! Ihm war vor unserer Ehe bewusst wie und wer ich bin mit meinen Problemen und letzlich habe ich diese mehr oder weniger mit mir selbst ausgemacht, da er dazu wenig Zugang gefunden hat!
Ich lasse mich auch nicht gerne als faul hinstellen da ich sowohl bereits während meiner Ausbildung schin immer dazz verdient habe! Zudem fiel es mir sehr schwer überhaupt anzunehmen das ich nichr mehr arbeitsfähig bin, daher habe ich ja auch versucht durch den Minijob wieder rein zufinden. Dies endete allerdings mit einer völligen Überlastung und seitdem bin ich zuhause und versuche hier mit Unterstützung alles zu managen was ich eben kann. Ich habe ja auch geschrieben das es ggf. mit dem putzen eine Möglichkeit wäre ob das dann funktionieren würde weiß ich nicht, da ich ja auch erwähnte momentan sei nicht daran zu denken, zumal ich derzeit wirklich andere Probleme habe und ich jetzt auch keinen Totalausfall mir leisten kann sprich in eine Klinik zu gehen (das wäre nämlich laut Therapeutin das beste für mich aber aufgrund der Situatuon sieht sie es auch als nicjt möglich an!)
Auch nur mit Rente und Kindergeld würde es funktionieren aber das ist derzeit für mich keine Option. Ich halte daran fest das ich glaube wir könnten wirklich vielleicht mit Hilfe nochmal von vorne beginnen. Mein Ausspruch das er froh sein kann das ich bleibe hat nichts damit zu tun das ich denke wie toll das mit mir ist. Aber auch wenn sich hier das niemand vorstellen mag, hat mein Mann dieses Leben enbenfalls sehr geschätzt und möchte unser Familienleben nicht aufgeben! Zudem bin ich diejenige die immer wieder schon lange vorher versucht hat an der Situation zu arbeiten (habe Paartherapie etc. angesprochen) Mein Mann war und konnte einfach nicht sich emotional öffnen! Da konnte ich mich anstrengen wie ich wollte, habe versucht gemeinsame Projekte zu finden, ihm mehr Freiraum zu gewähren, selbst eine offene Beziehung habe ich ihm angeboten wenn es für ihn besser wäre.

#408


C
@VictoriaSiempre
Ich habe eine Ausbildung abgeschlossen und auch in diesem Bereich gearbeitet Zwinkerndes Gesicht Zu Beginn unserer Beziehung und Ehe habe ich sogar mehr verdient aber das hat zwischen uns nie eine Rolle gespielt. Die massiven Probleme sind erst nach und nach zum Vorschein gekommen durch prägende und verändernde Lebensabschnitte! Zudem habe ich mir auch unbewusst einen Arbeitsbereich gesucht um zu helfen und anderen meinen Weg zu ersparen, das war leider wohl der große Fehler. Dadurch bin ich nämlich mit diversen Bereichen konfrontiert worden die mich massiv getriggert haben und manche Traumata brechen erst sehr viel später auf. Ich möchte mich auch nicht weiter rechtfertigen oder erklären müssen. Ich finde wenn man in Deutschland überhaupt die volle EM Rente zugesprochen bekommt spricht das schon alleine für sich aber egal.

Ich habe hier lediglich nach ein paar Einschätzungen gesucht und mögliche Hilfestellungen, was man wie angehen kann, die ich ja auch erhalten habe. Nichtsdestotrotz muss ich mit der Entscheidung leben und für mich, mein Kind und unsere Familie (meinen Mann eingeschlossen) denken! Ich bin nämlich niemand der einfach das Handtuch wirft sondern auch egal wie tief der Fall ist wieder aufsteht und sofern jetzt endlich Ehrlichkeit und Offenheit von seiner Seite kommt besteht sehr wohl die Chance auf eine gemeinsame Zukunft! Ich werde das schon schaffen irgendwie zu verarbeiten

#409


GreenTara
Hallo @Chaosqueen21, ich halte es für sehr wichtig, dass nicht alle Verantwortung und Ballast nicht auf deinen Schultern liegt. Da sollte von deinem Mann schon noch etwas kommen.
Ich kann schon verstehen, dass du an deiner Familie festhalten willst. Wenn man ehrlich ist, vergrößern deine eigenen Einschränkungen ja nun auch nicht gerade die Auswahl an neuen Partnern, und was in deren Leben stattgefunden hat, binden sie dir auch nicht unbedingt auf die Nase.
Deinen Mann kannst du soweit einschätzen, obwohl sich da ja schon ein enormes Dunkelfeld aufgetan hat. Es liegt in deinem persönlichen Ermessen, ob du mit dem Verhalten deines Mannes klar kommst. Und sicher solltest du auch in Erwägung ziehen, dass Rückfälle möglich sind.
Grundsätzlich denke ich, dass Menschen Fehler machen, und nicht gleich in die ewige Verbannung gehören. Deine Mann wird Rede und Antwort stehen müssen, und es kann sein, dass es öffentlich wird.
Kannst du damit leben?

x 1 #410


C
@GreenTara
Liebe GreenTara dein Post macht mir etwas Zuverzicht in den gerade doch sehr dunklen Zeiten. Ich habe mich die letzten Tage ausgiebig mit all unsrer Thematik befasst und bin obwohl ich krank bin schon in der Lage die Missstände und auch dunklen Seiten meines Mannes zu sehen und dass das keine einfache Zeit wird und ich desöfteren wohl noch schlucken muss was da so auf uns / mich zukommt weiß ich! Ja natürkich habe ich große Angst davor die Sache wird öffentlich und man muss Rede und Antwort stehen und das vorallem meine Entscheidung ihm beizustehen angeprangert wird, aber letzlich habe ich ihm mal mein Wort wie in guten so in schlechten Zeiten gegeben und dies tatsächlich auch so gemeint. Daher wenn es dann hart aud hart kommt werde ich mwin Wort halten vorrausgesetzt es tun sich keine Abgründe auf die selbst ich nicht mehr verantworten kann. Ja ich mache mir sehr wohl Gedanken über seine Opfer und habe ihn dsbzl. angesprochen. So paradox es ist aber weder wollte er sie ängstigen noch erschrecken, er hatte eher gehofft das sie das gut finden und so sein Selbstwert steigt. Ich versuche nun gemeinsam mit ihm herauszufinden was helfen könnte ganzbunabhängig von unseren sexuellen Problemen, denn seine Neigung war tatsächlich schon wesentlich länger gegeben und wurde nun immer intensiver, daher kann man nur froh sein, das es aufgedeckt wurde! Nein ich will sicher nicht das alles vertuscht nur wird - Aufarbeitung an allen Ecken und Kanten steht an auch bei Mir und das wird alles sehr schwer werden aber vielleicht kommt danach dann Ehrlichkeit und eine Partnerschaft auf Augenhöhe raus.

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alleswirdbesser
Zitat von Chaosqueen21:
denn seine Neigung war tatsächlich schon wesentlich länger gegeben und wurde nun immer intensiver, daher kann man nur froh sein, das es aufgedeckt wurde!

Aber dadurch ist sie nicht weg.

#412


GreenTara
Zitat von alleswirdbesser:
Aber dadurch ist sie nicht weg.

Das nicht. Aber es gibt Therapien. Die gäbe es ja nicht, wenn es aussichtslos wäre.

#413