VictoriaSiempre
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Zitat von Chaosqueen21:er schien mir der perfekt für den Aufbau einer Familie. Ich wollte immer meine eigene heile kleine Familie, da ich das bei mir in der Kindheit ja mehr als vermisst habe.
Wenn Deine Angaben halbwegs stimmen, dann warst Du 23, als Du Deinen Mann kennengelernt und 25, als Du ihn geheiratet hast. Weil? Ich lese ihn als Mittel zum Zweck, als Erfüllungsgehilfe Deiner Wünsche - und nichts von Liebe.
Zitat von Chaosqueen21:und glaub mir er hat noch Glück mit mir.
Jetzt mal völlig unabhängig von seiner Neigung, Erkrankung oder wie man es nennen mag - Denkst Du das wirklich?
Du hast ebenfalls massive Päckchen mit in Eure Ehe gebracht: Diverse psychische Probleme und Zwänge (Putzen), dadurch bedingte Erwerbsunfähigkeit (hast Du eigentlich eine Ausbildung gemacht?), sowie mangelnde Libido. Das alles hat Dein Mann mitgetragen und besonders einfach stelle ich mir das nicht vor.
Nein, er hat kein Glück mit Dir. Du bist nämlich nicht wegen ihm geblieben, sondern wegen Dir (und schiebst das Kind vor). So ehrlich solltest Du Dir selber gegenüber sein, bevor Du jetzt vielleicht erst einmal DEINE Probleme angehst, statt die Erziehungsberechtigte für Deinen Mann zu spielen.
Das, was er gemacht hat, rede ich ganz gewiss nicht klein, meinen anderen Beiträge hier kann man das entnehmen. Ich entschuldige es auch nicht mit Eurer Ehe!
Aber ich habe ein Problem mit der Opferrolle, die Du hier einnimmst. Du bist nicht das Opfer seiner Taten, sondern vielleicht deren Auswirkungen, die Dich scheinbar aber auch nur interessieren, wenn etwas nach außen dringen sollte und Dich dadurch beeinträchtigen könnte.
Zu Deinen Rechenbeispielen bzgl. eines möglichen Jobs nach einer Trennung: Schön und gut, dass Du Deinen Mann alleine für dem Kredit aufkommen lässt (obwohl Du vermutlich von diesem vor der Aufstockung ebenfalls profitiert hast). Aber wenn damit 1000 Euro in der Familienkasse fehlen, dann würde ich wohl umgehend daran denken, durch einen Job etwas aufzufüllen.
Für Dich scheint das aber nur ein Plan B zu sein, wenn es zur Trennung kommt. Verstehe ich nicht. Entweder kannst Du einen Minijob annehmen oder nicht. Dass Du dafür im Moment keinen Kopf frei hast, kann ich nachvollziehen. Aber mittelfristig sowas angehen kannst Du mit und ohne Deinen Mann.