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Eheversprechen gebrochen

Heffalump
Manchmal muss man auch unbequeme Wege gehen um Kinder uu schützen, auch wenn man nachher der Buhmann ist

• x 2 #106


K
Zitat von HappyMike:
@Karinchen Ich glaube, Du machst Dir das mit dem Satz „Ich habe mein Eheversprechen gebrochen“ unnötig schwer. Ja, rein formal kann man das so ...

Ein schöner Beitrag!🌻

Und der Ehemann hat sein Eheversprechen definitiv gebrochen. Depression etc sind da keine Entschuldigung.Er hat scheinbar nichts versucht, das/ sich zu ändern.

• x 1 #107


A


Eheversprechen gebrochen

x 3


A
Zitat von kata_smiles:
Depression etc sind da keine Entschuldigung.Er hat scheinbar nichts versucht, das/ sich zu ändern.

Versteh mich nicht falsch. Dass die TE sich getrennt hat, war ein wichtiger Schritt.

Aber: Depression ist eine Krankheit. Sich nicht erheben zu können, gehört zum Krankheitsbild. Ich glaube, das verstehen hier viele nicht.

• x 3 #108


K
Zitat von Akelei76:
Versteh mich nicht falsch. Dass die TE sich getrennt hat, war ein wichtiger Schritt. Aber: Depression ist eine Krankheit. Sich nicht erheben zu ...

Doch verstehe ich. Und dass es jeden treffen kann. Ca. jeder 3. Mensch bekommt im Laufe des Lebens eine psychische Erkrankung ..das wurde mir noch im Studium gepredigt. Das hat sich eingebrannt.

Aber es nutzt hier nix. Wenn er zB depressiv ist und Alk. ( falls er es ist) und das jahrelang geht und kein Schritt Richtung Behandlung etc gegangen wird und schon das Kind darunter leidet....Kann und muss sie den Weg nicht mehr mitgehen

• x 2 #109


P
Zitat von Akelei76:
Depression ist eine Krankheit. Sich nicht erheben zu können, gehört zum Krankheitsbild. Ich glaube, das verstehen hier viele nicht.

Ich finde gut, daß Du Dich bemühst, da Verständnis für Depressive zu vermitteln. Und es ist eine perfide, zerstörende Krankheit.

Was ich an dieser Stelle aber wichtig finde, ist, daß es nicht ausschließlich beim "Verständnis haben" stehen bleiben darf. Denn @Karinchen hatte viele Jahre Verständnis, sich gekümmert, sich verkrümmt und war der Prellbock für ihn.

Und an dieser Stelle, des sich verausgabt habens, ist es ein absolut wichtiger Schritt sich selber vor dieser - Krankheit inklusive der Auswirkungen - zu schützen. Ansonsten geht sie endgültig drauf.

Mir bleibt die Frage plus Antwort eines Professors in der Uni im Sinn: "Wann holen sich Depressive Hilfe?" - allgemeines Rätselraten - Antwort: "Wenn die Angehörigen nicht mehr können!"
Und alle nickten nachdenklich.

Die Umgebung wird ausgesogen, beherrscht durch das Krankheitsbild.
- ja, es mag eine Krankheit sein.
Wie bei jeder Krankheit gibt es unterschiedliche Ausprägungen in der Stärke und Dauer.
Und @Karinchen hat nunmal beschrieben, daß ihr individueller Fall bereits lange heftig ist und keine Besserung in Sicht ist. Ihr Kind leidet darunter ohne daß er Einsicht zeigt.
Und zu sagen, naja, er kann nichts dafür, weil krank, dann müssen alle weiterleiden, ist wohl kaum das, was gemeint ist, oder?

• x 9 #110


A
Zitat von Akelei76:
Dass die TE sich getrennt hat, war ein wichtiger Schritt.


Zitat von Perzet:
Was ich an dieser Stelle aber wichtig finde, ist, daß es nicht ausschließlich beim "Verständnis haben" stehen bleiben darf. Denn hatte viele Jahre Verständnis, sich gekümmert, sich verkrümmt und war der Prellbock für ihn.

Sei so gut, Perzet, und zitier mich wenn dann im Kontext.

• #111


P
@Akelei76
Yep, dieser Zusatz fehlte, was Dich betrifft. Entschuldige.

Ich hatte gar nicht Dich persönlich im Sinn, als ich die Vorlage nutzte für meinen Kommentar. Mir ging es in erster Linie darum, den Fokus zurück zur TE und ihrer Situation zu bringen, die hier um Hilfe bat.

• #112


Karinchen
Hallo noch einmal an alle,

da ich letzte Woche Freitag ein sehr gutes Gespräch mit der Therapeutin meiner Tochter hatte, dass mir auch wieder Kraft gegeben hat, und meine Tochter am Samstag spontan eine Freundin besuchen fuhr, dachte ich, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für ein Gespräch mit meinem Mann ist.

Ich fragte also, ob er überhaupt schon einmal nach Wohnungen gesehen hat. Nein, hat er nicht. Er hat zwei Bekannte gebeten, mal die Augen offen zu halten. Ein Freund hatte ihm mehrere Wohnungsangebote zugeschickt, wo er aber auch nicht reagierte. Eine Wohnung war zu klein, bei der nächsten fehlte das Bild usw.

Ich habe ihm dann noch einmal eindringlich geschildert, warum und wie wichtig es wäre, Hilfe auch anzunehmen. Wenigstens mal den Wohnberechtigungsschein zu beantragen. Er meinte dann, sein Freund hätte ihm gesagt, er würde sowieso keinen bekommen. Als ich verwundert bei dem Freund nachfragte, war auch der ganz erstaunt, weil er meinem Mann das Gegenteil gesagt hat und sogar Hilfe beim Antrag angeboten hat.

Wir kamen auch auf seine seelische Verfassung zu sprechen. Er meinte, er wäre einfach nur traurig wegen der Trennung. Ich habe dann noch einmal gesagt, warum es zur Trennung gekommen ist.

Er wurde wegen des Gesprächs immer unruhiger und ist in seinem Sessel zusammengesackt und hat sich an sein Herz gegriffen und schwer geatmet, ich solle aufhören, er müsse raus hier, sein Herz macht nicht mehr mit, er kriegt gleich einen Infarkt.

Ich habe gesagt, nein, bekommst du nicht, das Herz hält eine ganze Menge aus.

Seins aber nicht, sagte er, aber er wäre eh bald weg.

Was er damit meint, habe ich gefragt.

Ja, entweder geht er in eine ganz andere Stadt oder eben ganz weg.

Du meinst, du bist irgendwann tot?

Ja. Das würde nicht mehr lange dauern. Er hätte schon jahrelang solche Todesahnungen und auch Todesangst.

Ich habe ihm noch einmal gesagt, er bräuchte dringend Hilfe.

Er wollte dann heute auch sofort zum Arzt gehen und den Pfarrer anrufen und ihn besuchen fahren und jede Woche ein Gespräch mit ihm vereinbaren.

Der Pfarrer ist aber längst nicht mehr in der Gemeinde und lebt weiter weg. Ich denke aber, der würde trotzdem mit meinem Mann reden und ihm zuhören. Wobei es hier einfach mehr braucht als geistlichen Beistand.

Dann wollte ich mit ihm über das Wechselmodell reden, da wurde er richtig böse und meinte, die Frau F. vom Jugendamt wäre eine Sadistin und würde ihn quälen und hätte mich angestiftet, ich sei so hart und kalt geworden. Er hätte seine ganze Kraft an uns gegeben. Warum ich nicht merke, wie sehr er mich liebt. Für ihn werden wir immer zusammen sein.

Ich dachte, der ist doch nur noch wahnsinnig.

Ich verneinte das alles und sagte ihm auch, dass er dem Jugendamt Bescheid geben müsse. Es wurde von Anfang an gesagt, wenn wir nicht klarkommen mit einem Mitarbeiter, könne man dies ruhig sagen, dann wird nach einem neuen Mitarbeiter geschaut. Ja, er wollte sich dann auch sofort an das Jugendamt wenden.

Ich werde selbst auch noch einmal das Gespräch mit dem Jugendamt suchen, weil alles ja immer schlimmer wird und nicht mehr zumutbar ist.

Nachdem ich das Gespräch habe sacken lassen, muss ich ganz ehrlich sagen, ist auch der letzte klitzekleine Sympathiefunke in mir komplett erloschen.

Wahnsinn, wie wenig von einer einst tiefen Verbundenheit und großen Gefühlen übrig geblieben ist. Rein gar nichts. Nicht mal Asche und Staub. Und auch wenn ich keine Gefühle mehr für ihn habe, bin ich einfach sehr traurig deswegen.

Ich bin komplett erschlagen von dieser ganzen Dynamik.

Ich habe dann heute eine Anregung zur Einrichtung einer Betreuung für Wohnungsangelegenheiten und auch gesundheitliche Angelegenheiten an das Amtsgericht fertig gemacht. Ich habe es ihm auch gesagt. Der Rest muss er machen (zustimmen). Ich kann sonst nichts mehr für ihn tun.

Und wenn er das nicht macht, bleibt irgendwann nur noch eine Einrichtung für obdachlose und psychisch kranke Männer...

So leid es mir tut 😞

Er ist heute natürlich nicht zum Arzt gegangen. Den Pfarrer und das Jugendamt hat er auch nicht angerufen.

• x 4 #113


HappyMike
Zitat von kata_smiles:
Ein schöner Beitrag!

Und der Ehemann hat sein Eheversprechen definitiv gebrochen. Depression etc sind da keine Entschuldigung.Er hat scheinbar nichts versucht, das/ sich zu ändern


danke Lachendes Gesicht

• #114


HappyMike
Zitat von Karinchen:
da ich letzte Woche Freitag ein sehr gutes Gespräch mit der Therapeutin meiner Tochter hatte, dass mir auch wieder Kraft gegeben hat, und meine Tochter am Samstag spontan eine Freundin besuchen fuhr, dachte ich, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für ein Gespräch mit meinem Mann ist.

Ich fragte also, ob er überhaupt schon einmal nach Wohnungen gesehen hat. Nein, hat er nicht. Er hat zwei Bekannte gebeten, mal die Augen offen zu halten. Ein Freund hatte ihm mehrere Wohnungsangebote zugeschickt, wo er aber auch nicht reagierte. Eine Wohnung war zu klein, bei der nächsten fehlte das Bild usw.

Ich habe ihm dann noch einmal eindringlich geschildert, warum und wie wichtig es wäre, Hilfe auch anzunehmen. Wenigstens mal den Wohnberechtigungsschein zu beantragen. Er meinte dann, sein Freund hätte ihm gesagt, er würde sowieso keinen bekommen. Als ich verwundert bei dem Freund nachfragte, war auch der ganz erstaunt, weil er meinem Mann das Gegenteil gesagt hat und sogar Hilfe beim Antrag angeboten hat.

Wir kamen auch auf seine seelische Verfassung zu sprechen. Er meinte, er wäre einfach nur traurig wegen der Trennung. Ich habe dann noch einmal gesagt, warum es zur Trennung gekommen ist.

Er wurde wegen des Gesprächs immer unruhiger und ist in seinem Sessel zusammengesackt und hat sich an sein Herz gegriffen und schwer geatmet, ich solle aufhören, er müsse raus hier, sein Herz macht nicht mehr mit, er kriegt gleich einen Infarkt.

Ich habe gesagt, nein, bekommst du nicht, das Herz hält eine ganze Menge aus.

Seins aber nicht, sagte er, aber er wäre eh bald weg.

Was er damit meint, habe ich gefragt.

Ja, entweder geht er in eine ganz andere Stadt oder eben ganz weg.

Du meinst, du bist irgendwann tot?

Ja. Das würde nicht mehr lange dauern. Er hätte schon jahrelang solche Todesahnungen und auch Todesangst.

Ich habe ihm noch einmal gesagt, er bräuchte dringend Hilfe.

Er wollte dann heute auch sofort zum Arzt gehen und den Pfarrer anrufen und ihn besuchen fahren und jede Woche ein Gespräch mit ihm vereinbaren.

Der Pfarrer ist aber längst nicht mehr in der Gemeinde und lebt weiter weg. Ich denke aber, der würde trotzdem mit meinem Mann reden und ihm zuhören. Wobei es hier einfach mehr braucht als geistlichen Beistand.

Dann wollte ich mit ihm über das Wechselmodell reden, da wurde er richtig böse und meinte, die Frau F. vom Jugendamt wäre eine Sadistin und würde ihn quälen und hätte mich angestiftet, ich sei so hart und kalt geworden. Er hätte seine ganze Kraft an uns gegeben. Warum ich nicht merke, wie sehr er mich liebt. Für ihn werden wir immer zusammen sein.

Ich dachte, der ist doch nur noch wahnsinnig.

Ich verneinte das alles und sagte ihm auch, dass er dem Jugendamt Bescheid geben müsse. Es wurde von Anfang an gesagt, wenn wir nicht klarkommen mit einem Mitarbeiter, könne man dies ruhig sagen, dann wird nach einem neuen Mitarbeiter geschaut. Ja, er wollte sich dann auch sofort an das Jugendamt wenden.

Ich werde selbst auch noch einmal das Gespräch mit dem Jugendamt suchen, weil alles ja immer schlimmer wird und nicht mehr zumutbar ist.

Nachdem ich das Gespräch habe sacken lassen, muss ich ganz ehrlich sagen, ist auch der letzte klitzekleine Sympathiefunke in mir komplett erloschen.

Wahnsinn, wie wenig von einer einst tiefen Verbundenheit und großen Gefühlen übrig geblieben ist. Rein gar nichts. Nicht mal Asche und Staub. Und auch wenn ich keine Gefühle mehr für ihn habe, bin ich einfach sehr traurig deswegen.

Ich bin komplett erschlagen von dieser ganzen Dynamik.

Ich habe dann heute eine Anregung zur Einrichtung einer Betreuung für Wohnungsangelegenheiten und auch gesundheitliche Angelegenheiten an das Amtsgericht fertig gemacht. Ich habe es ihm auch gesagt. Der Rest muss er machen (zustimmen). Ich kann sonst nichts mehr für ihn tun.

Und wenn er das nicht macht, bleibt irgendwann nur noch eine Einrichtung für obdachlose und psychisch kranke Männer...

So leid es mir tut

Er ist heute natürlich nicht zum Arzt gegangen. Den Pfarrer und das Jugendamt hat er auch nicht angerufen.

@Karinchen

Das klingt nach einer enorm belastenden Situation. Ich kann gut verstehen, dass Du nach diesem Gespräch erschlagen bist und gleichzeitig um das trauerst, was einmal zwischen Euch war. Dass Du keine partnerschaftlichen Gefühle mehr hast, bedeutet ja nicht, dass Dir sein Zustand gleichgültig ist.

Was ich allerdings sehr ernst nehmen würde, sind seine Aussagen über den Tod und die körperlichen Beschwerden. Ob dahinter eine akute psychische Krise, eine Panikreaktion oder etwas Körperliches steckt, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. Wenn er erneut von einem bevorstehenden Tod spricht oder Du den Eindruck hast, dass er sich etwas antun könnte, würde ich direkt nachfragen, ob er Suizidgedanken hat und ob er konkret etwas vorhat. Bei akuter Gefahr oder erneuten starken Brustschmerzen mit Atemnot bitte den Notruf wählen. Das solltest Du nicht allein auffangen müssen.

Alles Gute und viel Kraft bei den bevorstehenden Maßnahmen! 👍

• #115


Karinchen
Lieber @HappyMike,

lieben Dank für deine aufbauenden Worte.

Ich bin mir sicher, dass hinter seinen Symptomen keine lebensbedrohliche Krankheit steckt. Eher eine Panikattacke. Aber trotzdem finde ich die Idee mit dem Notarzt gut. Denn mir gehen auch langsam die Kräfte aus, und das nächste Mal hole ich mir Hilfe.

Ich habe ihm schon das Versprechen abgenommen, dass er sich nichts antut.

Er will nächstes Jahr den Jakobsweg laufen. Wenn in ihm noch ein Feuer brennt, dann ist es für dieses Ziel.

Immerhin.

Liebe Grüße

• x 3 #116


G
@Karinchen

Ich kann deine Situation mit den Aussagen bezüglich des "nicht mehr leben wollen" gut nachvollziehen und sie ist enorm belastend.

Mein Noch-Frau hat seit unserer Trennung auch zweimal eine solche Aussagen gemacht.
Ich habe für mich jedoch entschieden, dass ich nur für mein eigenes Leben verantwortlich sein kann.
Wenn sie das nächste mal eine solche Aussage macht dann erkläre ich ihr, dass solche Aussagen gegenüber dem Partner nicht fair sind und ich bei der nächsten solchen Aussage sofort und ohne Diskussion den Notfall-Psychologen oder Rettungsdienst aufbieten werde.

• x 3 #117


E
Hallo @Karinchen,

Dein Update finde ich ziemlich doof, aber es war meiner Meinung nach zu erwarten, dass dein Mann nicht in die Puschen kommt, da er die Trennung nicht möchte.

So, wie du ihn beschreibst, entsteht bei mir schon ein düsteres Bild eines Mannes, der emotional und sozial die letzten Jahren auf deinen Rücken gelebt hat. Bestimmt nicht aus Trägheit, aber doch auf deinen Rücken.

Du würdest recht brutal mit der Realität konfrontiert, dass du keine Kooperation und keine besonnene, wohlwollende Haltung von ihm zu erwarten hast. Wie geht es dir damit?

Auch wenn es ein Kraftakt sein wird, dich von ihm zu lösen, bedeutet das nicht, dass du ihn weiter (mit) tragen sollst.

• x 3 #118


Karinchen
Es ist ein Kraftakt, und die Kraft fehlt mir gerade.

Heute habe ich wieder das Gespräch mit meinem Mann gesucht. Aber diesmal habe ich gesagt, er muss sofort gehen. Nachdem er gestern die Ängste meiner Tochter wieder so richtig befeuert hat, dass sie heute wieder nicht zur Schule gehen konnte, wo sie doch auf so einem guten Weg war.

Er ist auch bezüglich der Wohnungssuche nicht aufrichtig gewesen, erzählte Lügen, stellte sich doof. Ich fühle mich von ihm getäuscht, und zwar mit voller Absicht, und das habe ich ihm heute auch ins Gesicht gesagt. Was war er da empört.

Ansonsten streitet er alles ab, was er mal gesagt hat. Doch ich weiß noch ganz genau, was er gesagt hat. Er verdreht alles. Schimpft wieder auf die anderen. Besonders über die Ergotherapeutin meiner Tochter, weil sie die erste war, die Klartext mit ihm geredet und einen Schulwechsel empfohlen hat.

Und als er endlich weg war, auf dem Weg zur Wohnung vom Freund, wo er erst einmal unterkommt, war er so dreist, rief mich an und sagte, unsere Tochter möchte aber, dass er wieder zurückkommt.

Ich habe gesagt, das ist ja wohl das allerletzte, das Kind zu instrumentalisieren, um sich wieder und weiter einnisten zu können.

Und dass ich mit ihm nichts mehr zu tun haben will und auch nicht mehr mit ihm kommuniziere bzw. auf seine beschissenen Nachrichten antworte.

Mein großes Problem, dass die Tochter den Vater nicht gehenlassen kann und will.

Dieser Mensch ist wie ein riesiger ekliger Kaugummi, der klebt an mir und ich werde ihn nicht los, und er saugt mir die letzte Kraft aus.

Und dann fragt er mich doch kackfrech, wie er mir helfen kann, es ginge mir ja nicht gut.

Wäre da nicht meine Tochter, ich würde am liebsten alle seine beschissenen Sachen nehmen und aus dem Fenster werfen. Man, ich habe so einen Hass in mir!

• x 5 #119


Stella31
Zitat von Karinchen:
Wäre da nicht meine Tochter, ich würde am liebsten alle seine beschissenen Sachen nehmen und aus dem Fenster werfen. Man, ich habe so einen Hass in mir

Ich kann deine Wut gut verstehen!
An dem Verhalten deines Mannes erkennt man, dass er euch instrumentalisiert. Er wendet psychische Gewalt an!
Und ich denke, es wird Zeit, dass du deiner Tochter ganz klar machst, dass es so einfach nicht weitergeht.

Du hast die Verantwortung ihr gegenüber und sie kann in ihrem Alter noch nicht komplett übersehen, was ihr Vater da für Manipulationen mit ihr macht.

Es wird sicher nicht leicht sein, ihr das zu vermitteln,denn sie wird stark manipuliert von ihrem Vater und er spielt mit ihrer Angst um ihn.
Das ist höchstgradige Gewalt!

Gut ist, dass er erstmal weg ist. Aber es muss eine dauerhafte Lösung her.
Ich glaube, das geht nur mithilfe von Experten für deine Tochter und für dich.
Ich lass dir mal eine Umarmung da!

• x 2 #120


A


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