Heffalump
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Heffalump
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kata_smiles
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Zitat von HappyMike:@Karinchen Ich glaube, Du machst Dir das mit dem Satz „Ich habe mein Eheversprechen gebrochen“ unnötig schwer. Ja, rein formal kann man das so ...
Akelei76
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Zitat von kata_smiles:Depression etc sind da keine Entschuldigung.Er hat scheinbar nichts versucht, das/ sich zu ändern.
kata_smiles
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Zitat von Akelei76:Versteh mich nicht falsch. Dass die TE sich getrennt hat, war ein wichtiger Schritt. Aber: Depression ist eine Krankheit. Sich nicht erheben zu ...
Perzet
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Zitat von Akelei76:Depression ist eine Krankheit. Sich nicht erheben zu können, gehört zum Krankheitsbild. Ich glaube, das verstehen hier viele nicht.
Akelei76
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Zitat von Akelei76:Dass die TE sich getrennt hat, war ein wichtiger Schritt.
Zitat von Perzet:Was ich an dieser Stelle aber wichtig finde, ist, daß es nicht ausschließlich beim "Verständnis haben" stehen bleiben darf. Denn hatte viele Jahre Verständnis, sich gekümmert, sich verkrümmt und war der Prellbock für ihn.
Perzet
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Karinchen
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HappyMike
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Zitat von kata_smiles:Ein schöner Beitrag!
Und der Ehemann hat sein Eheversprechen definitiv gebrochen. Depression etc sind da keine Entschuldigung.Er hat scheinbar nichts versucht, das/ sich zu ändern
HappyMike
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Zitat von Karinchen:da ich letzte Woche Freitag ein sehr gutes Gespräch mit der Therapeutin meiner Tochter hatte, dass mir auch wieder Kraft gegeben hat, und meine Tochter am Samstag spontan eine Freundin besuchen fuhr, dachte ich, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für ein Gespräch mit meinem Mann ist.
Ich fragte also, ob er überhaupt schon einmal nach Wohnungen gesehen hat. Nein, hat er nicht. Er hat zwei Bekannte gebeten, mal die Augen offen zu halten. Ein Freund hatte ihm mehrere Wohnungsangebote zugeschickt, wo er aber auch nicht reagierte. Eine Wohnung war zu klein, bei der nächsten fehlte das Bild usw.
Ich habe ihm dann noch einmal eindringlich geschildert, warum und wie wichtig es wäre, Hilfe auch anzunehmen. Wenigstens mal den Wohnberechtigungsschein zu beantragen. Er meinte dann, sein Freund hätte ihm gesagt, er würde sowieso keinen bekommen. Als ich verwundert bei dem Freund nachfragte, war auch der ganz erstaunt, weil er meinem Mann das Gegenteil gesagt hat und sogar Hilfe beim Antrag angeboten hat.
Wir kamen auch auf seine seelische Verfassung zu sprechen. Er meinte, er wäre einfach nur traurig wegen der Trennung. Ich habe dann noch einmal gesagt, warum es zur Trennung gekommen ist.
Er wurde wegen des Gesprächs immer unruhiger und ist in seinem Sessel zusammengesackt und hat sich an sein Herz gegriffen und schwer geatmet, ich solle aufhören, er müsse raus hier, sein Herz macht nicht mehr mit, er kriegt gleich einen Infarkt.
Ich habe gesagt, nein, bekommst du nicht, das Herz hält eine ganze Menge aus.
Seins aber nicht, sagte er, aber er wäre eh bald weg.
Was er damit meint, habe ich gefragt.
Ja, entweder geht er in eine ganz andere Stadt oder eben ganz weg.
Du meinst, du bist irgendwann tot?
Ja. Das würde nicht mehr lange dauern. Er hätte schon jahrelang solche Todesahnungen und auch Todesangst.
Ich habe ihm noch einmal gesagt, er bräuchte dringend Hilfe.
Er wollte dann heute auch sofort zum Arzt gehen und den Pfarrer anrufen und ihn besuchen fahren und jede Woche ein Gespräch mit ihm vereinbaren.
Der Pfarrer ist aber längst nicht mehr in der Gemeinde und lebt weiter weg. Ich denke aber, der würde trotzdem mit meinem Mann reden und ihm zuhören. Wobei es hier einfach mehr braucht als geistlichen Beistand.
Dann wollte ich mit ihm über das Wechselmodell reden, da wurde er richtig böse und meinte, die Frau F. vom Jugendamt wäre eine Sadistin und würde ihn quälen und hätte mich angestiftet, ich sei so hart und kalt geworden. Er hätte seine ganze Kraft an uns gegeben. Warum ich nicht merke, wie sehr er mich liebt. Für ihn werden wir immer zusammen sein.
Ich dachte, der ist doch nur noch wahnsinnig.
Ich verneinte das alles und sagte ihm auch, dass er dem Jugendamt Bescheid geben müsse. Es wurde von Anfang an gesagt, wenn wir nicht klarkommen mit einem Mitarbeiter, könne man dies ruhig sagen, dann wird nach einem neuen Mitarbeiter geschaut. Ja, er wollte sich dann auch sofort an das Jugendamt wenden.
Ich werde selbst auch noch einmal das Gespräch mit dem Jugendamt suchen, weil alles ja immer schlimmer wird und nicht mehr zumutbar ist.
Nachdem ich das Gespräch habe sacken lassen, muss ich ganz ehrlich sagen, ist auch der letzte klitzekleine Sympathiefunke in mir komplett erloschen.
Wahnsinn, wie wenig von einer einst tiefen Verbundenheit und großen Gefühlen übrig geblieben ist. Rein gar nichts. Nicht mal Asche und Staub. Und auch wenn ich keine Gefühle mehr für ihn habe, bin ich einfach sehr traurig deswegen.
Ich bin komplett erschlagen von dieser ganzen Dynamik.
Ich habe dann heute eine Anregung zur Einrichtung einer Betreuung für Wohnungsangelegenheiten und auch gesundheitliche Angelegenheiten an das Amtsgericht fertig gemacht. Ich habe es ihm auch gesagt. Der Rest muss er machen (zustimmen). Ich kann sonst nichts mehr für ihn tun.
Und wenn er das nicht macht, bleibt irgendwann nur noch eine Einrichtung für obdachlose und psychisch kranke Männer...
So leid es mir tut
Er ist heute natürlich nicht zum Arzt gegangen. Den Pfarrer und das Jugendamt hat er auch nicht angerufen.
Karinchen
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Gedankenschmied
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Ella
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Karinchen
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Stella31
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Zitat von Karinchen:Wäre da nicht meine Tochter, ich würde am liebsten alle seine beschissenen Sachen nehmen und aus dem Fenster werfen. Man, ich habe so einen Hass in mir