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Eheversprechen gebrochen

K
@FoolishHeart

Gegenüber dem Freund war er dieser Idee gegenüber nicht abgeneigt.

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FoolishHeart
Zitat von Karinchen:
@FoolishHeart Gegenüber dem Freund war er dieser Idee gegenüber nicht abgeneigt.

Das wäre natürlich sehr gut.

Ich habe nicht deinen ganzen Faden verfolgt. Hat er einen Therapeuten? Ansonsten könnte er sich auch selbst einweisen. Die Klinik könnte dann ein entsprechendes Gutachten erstellen. Das würde die Sache vereinfachen. Ganz abgesehen davon, dass eine Behandlung ihm helfen würde, wieder in ein Leben zurück zu finden.

Bei meinem psychisch behinderten Sohn hat das ganze fast ein halbes Jahr gedauert und da waren Diagnose und Gutachten bereits vorhanden...

#77


A


Eheversprechen gebrochen

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Stella31
Zitat von Karinchen:
Also, ich lasse nicht zu, dass er mein Kind zerstört.

Das ist das Wichtigste!
Deshalb sollte die Wohnsituation so schnell wie möglich geändert werden.


Zitat von Karinchen:
Ein Freund meinte, es wäre hilfreich, einen Betreuer für meinen Mann zu bestellen, der dann halt die Wohnungssuche in die Hand nimmt, weil mein Mann dazu nicht in der Lage

Sehr gute Idee 👍

Zitat von Karinchen:
Dann gibt es ja auch noch therapeutische Wohngruppen für psychisch kranke Menschen. Wäre eine weitere Option, die ich ganz gut finde, gerade in seinem Zustand.

Auch das wäre gut, wenn er da mitmacht. Das ist am besten mit den jeweiligen Stellen zu besprechen.
MMn solltest du deine Situation so offen wie möglich ansprechen und auch die Problematik mit deiner Tochter.
Damit die Leute wissen, wie dringend das ist!


Zitat von Karinchen:
Ich würde ihn gerne in der Psychiatrie sehen, und das meine ich nicht böse. So, wie ich ihn gestern erlebt habe, glaube ich, dass eine stationäre Behandlung gut und hilfreich für ihn wäre. Aber ich kann ihn nicht gegen seinen Willen einweisen lassen...

Entweder du versuchst, einen guten Moment abzupassen und mit ihm da in Ruhe zu reden und ihm auch zu signalisieren, dass du dir für ihn eine Hilfe und Genesung wünscht und es auch immens wichtig ist für eure Tochter, zu sehen,wenn der Papa wieder gesünder wird oder falls er wieder im Raum sitzt und nur vor sich hinstarrt, doch mal einen Arzt anrufen und dir dadurch Hilfe holen.
Zumindest kannst du ja auch erfragen, was in solchen Fällen machbar ist.

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M
Zitat von Karinchen:
Aber: ich weiß nicht, ob ich das fertigbringe, seine Tasche zu packen und ihm zu sagen, er soll gehen. Damit schicke ich Ihn doch quasi von seinem Zuhause fort in ein Obdachlosenheim, und das bei einer psychischen Erkrankung.



Tu's nicht ! -Du hast es schon selbst erkannt, das ist deutlich drüber.
Deine Tochter wird Dich für ein Monster halten,
wenn Du das tust.
Sie hängt nach wie vor an ihrem Vater,
und das wird auch so bleiben und ist ganz natürlich ! -Sie hat ja sonst auch niemanden,
wenn ich das richtig verstanden habe, keine Geschwister, nichts,
nur Dich und ihn.
Hast Du mal in Erwägung gezogen,
zu dritt (mit ihm) eine größere Wohnung (WG) zu suchen,
wo man sich bei Bedarf mehr voneinander abgrenzen kann ? -Vielleicht wäre das
etwas ?!

Das mit dem Betreuer würde ich mir auch nochmal ganz genau überlegen.
Wenn Du das erstmal in Gang gesetzt hast,
kannst Du das nicht wieder einfach so zurücknehmen. -Und nicht jeder Mensch
möchte einen Betreuer,
im Gegenteil fühlen sich Etliche bevormundet !
Wenn er zunächst dem gegenüber offen war,
so könnte sich seine Meinung da auch noch ändern,
und dann bist Du die Böse ! -Wahrscheinlich dann auch wieder für Deine Tochter !


Zitat von Karinchen:
Ach Mensch. Das ist alles nicht so einfach.



Da gebe ich Dir vollkommen Recht !
Deshalb kann ich gerade in Bezug auf Deine Tochter nur raten.:
Keine unüberlegten Schnellschüsse !
Tu' alles wohlüberlegt bzw. mit Bedacht !

x 4 #79


B
Zitat von Karinchen:
ich habe mich vor einiger Zeit von meinem Mann getrennt, nach 19 Jahren Beziehung und 17 Jahren Ehe.

Du hast dich getrennt, das kommt vor, wie du damit umgehst, empfinde ich als befremdlich.
Zitat von Karinchen:
Er macht den ganzen Haushalt, ist sehr aufmerksam zu mir, geht raus, zum Schwimmen, zu seinem Freund, sagt, er will jetzt wieder aktiver werden und zum Arzt gehen, auch wenn er Angst hat.

Besser spät als nie. Dein Ex versucht offensichtlich sein Leben trotz Erkrankung wieder in die Hand zu nehmen, vielleicht hat er den Impuls der Trennung gebraucht, um aufzuwachen. Dann werden deine Aussagen für mich spooky.
Zitat von Karinchen:
Wie gesagt, Wohnberechtigungsschein wird beantragt und dann wird ihm hoffentlich eine Sozialwohnung zugewiesen.

Du hast dich getrennt. Was hält dich davon ab, die Konsequenzen zu ziehen, deinem erkrankten Ex die Wohnung zu überlassen und dir selbst ein neues Nest zu suchen. Die Tochter, die offensichtlich am Papa hängt, wird vermutlich viel Zeit mit ihrem Papa verbringen wollen, sie kann dort ihr Zimmer erst einmal behalten, selbst wenn sie mit dir auszieht.
Zitat von Karinchen:
Sollte das nicht klappen, gibt es hier auch eine Einrichtung für psychisch kranke und von Obdachlosigkeit bedrohte Männer. Da kommt er notfalls unter, wenn es nicht mehr geht. Aber: ich weiß nicht, ob ich das fertigbringe, seine Tasche zu packen und ihm zu sagen, er soll gehen. Damit schicke ich Ihn doch quasi von seinem Zuhause fort in ein Obdachlosenheim, und das bei einer psychischen Erkrankung.

Während des Trennungsjahres hat er das selbe Recht wie du in der Wohnung zu verbleiben. Aus welchen Gründen willst du deinen erkrankten Ex, der gerade versucht, sich zu stabilisieren, rausschmeißen, ich verstehe diese Entsorgungstaktik null und fürchte, dass auch eure Tochter an dieser extrem leiden wird. Was ist mit Trennungsunterhalt für deinen Ex, bist du nicht leistungsfähig?
Zitat von Karinchen:
Ein Freund meinte, es wäre hilfreich, einen Betreuer für meinen Mann zu bestellen, der dann halt die Wohnungssuche in die Hand nimmt, weil mein Mann dazu nicht in der Lage ist. Werde ich mich auch drum kümmern.

Crazy. Nur weil du beschlossen hast, nicht mehr mit deinem Ex zusammenleben zu wollen, soll ein "Betreuer" bei der Wohnungssuche helfen, obwohl dein Mann gar nicht ausziehen will, wow.
Zitat von Karinchen:
Ich würde ihn gerne in der Psychiatrie sehen, und das meine ich nicht böse.

Jau, Hauptsache weg, oder?

Klingt vermutlich nach dem ganzen Zuspruch hier sehr hart. Aber ich bin sicher, in der umgekehrten Konstellation wäre das völlig anders. Ich empfehle dir, genau zu überlegen, inwieweit du deine Pläne gegen den Willen deines Mannes durchziehen willst. Gerade vor dem Hintergrund der psychisch angeschlagenen Tochter, die dabei zuschaut, was bei euch passiert, wie ihr miteinander umgeht. Ihr zu erklären, dass du dein Leben nicht mehr mit deinem Ex teilen willst, wird sie vermutlich noch verstehen. Alles, was du danach planst, um deine Ex, ihren Papa, aus der Wohnung zu entfernen, wird Spuren hinterlassen. Lass dich auch anwaltlich beraten, inwieweit du deinem Mann gegenüber unterhaltspflichtig bist.

#80


Ema
Zitat von Brightness2:
Dann werden deine Aussagen für mich spooky.

Echt jetzt?
Hast du gelesen, was dieser Mann alles gebracht hat? Hast du gelesen, wie sehr der ganz offensichtlich psychisch gestört ist?
Das ist es nämlich, was ich spooky finde.

Und du glaubst, es läge an Karinchen, das jetzt irgendwie in den Griff zu bekommen? Du meinst, das könnte sie auch nur annähernd?
Hast du mit so jemandem schon einmal zu tun gehabt?

Ja, für die Tochter ist das tragisch. Noch tragischer als für die Ehefrau. Und du meinst echt, diese Tochter könne, wenn Karinchen ihm jetzt diese Wohnung überlässt, ihr Zimmer dort behalten und allein mit diesem Mann dort zeitweise leben?
Hast du gelesen, dass Karinchen seit geraumer Zeit zusieht, dass sie diesen psychisch schwer kranken Mann nicht mehr mit der Tochter allein lässt, damit er nicht seine Selbstmordankündigungen doch noch vor deren Nase durchführt?

Zitat von Karinchen:
sie hat Angst um ihren Vater, und deswegen möchte sie nicht, dass er auszieht.

Das ist mir bewusst, ebenso wie die Tatsache, dass sie versucht, für das Wohl ihres Vaters zu sorgen.

Das oben ist einer der harmloseren Auszüge.
Du bist echt der Ansicht, dass man diese vom Vater bereits schwer parenzifizierte Tochter mit ihm allein lassen kann? In der alten Wohnung?
Damit er sich dort vor ihren Augen wieder auf den Boden legen, stöhnen und totstellen kann?

Zitat von Brightness2:
Jau, Hauptsache weg, oder?

Äh, ja.
In so einem Fall schon. Manchmal ist das echt alles, was man noch machen kann.
Hauptsache er ist weg. Und kann die Leute in seinem engsten Umfeld nicht mehr pausenlos traumatisieren.
Vor allem die Tochter nicht.

x 2 #81


B
Zitat von Ema:
Du bist echt der Ansicht, dass man diese vom Vater bereits schwer parenzifizierte mit ihm allein lassen kann? In der alten Wohnung?

Das kann ich nicht beurteilen. gelesen habe ich, dass Kinderschutzbehörden bereits Anläufe unternommen haben, die Tochter in einer Wohngruppe unterzubringen, weil beide Eltern handlungsunfähig sind. Die Tochter ist doch bereits hoch traumatisiert, wenn ich die Geschichte lese. Die ganze Schuld dem Vater zuzuweisen, erregt in mir ein lautes Störgeräusch.
Zitat von Karinchen:
Wir haben dann richtig Ärger bekommen mit der Schule und dem Gesundheitsamt, waren auch bei der psychiatrischen Institutsambulanz, Ergotherapie, Jugendamt und mehreren Therapeuten, bzw. ich war alleine dort, und ich hatte richtig Angst, dass mein Kind in eine therapeutische Wohngruppe kommt.

Da ist doch schon die gesamte Helferindustrie unterwegs. Das entsteht nicht von heute auf morgen.
Zitat von Ema:
Hauptsache er ist weg.

Das mag ja sein. Würde hier ein Mann schreiben, so wäre der allgemeine Tenor, du willst dich trennen, dann pack deine Sachen -wenn nötig mit der Tochter- und geh. Dass hier so heftig um die Wohnung gekämpft wird, zeigt mir, dass es vielleicht doch nicht nur um die Gefahr für die Tochter geht. Ich lese da viel Trotz und "ich will".

#82


Ema
Zitat von Brightness2:
gelesen habe ich, dass Kinderschutzbehörden bereits Anläufe unternommen haben, die Tochter in einer Wohngruppe unterzubringen, weil beide Eltern handlungsunfähig sind

Weil beide Eltern handlungsunfähig waren.

Der Vater ist es noch, der ist offenbar sehr schwer psychisch gestört.
Die Mutter wurde so eingeordnet, weil sie trotz des offensichtlichen Horrors, der dort stattfand, nicht in der Lage war, das Kind vor dem Vater zu schützen. Und zwar, in diesem Fall, tatsächlich durch vollständigen Entzug und räumliche Trennung.
Und bis das Jugendamt so etwas sagt, muss viel passiert sein und ist es ja auch.

Jetzt ist die Mutter aber endlich (!) willens und fähig zu handeln.
Und da kommst du und machst ihr Vorwürfe?

Diesem Mann sollte man nur noch beaufsichtigten und betreuten Umgang mit seiner Tochter erlauben. Wenn überhaupt. Und zwar beaufsichtigt und betreut von Fachpersonal. Nicht von der Mutter.
Und zwar bis er sich eines Tages womöglich ausreichend hat therapieren lassen.
Und ich bezweifle nach den Schilderungen stark, dass das je der Fall sein wird.

#83


B
@Ema Über den Umgang werden andere Stellen, die vor Ort und in der Thematik sind, sich äußern. Mir geht es um den move, den kranken Mann mit allen Mitteln aus der Wohnung befördern zu wollen, ohne ernsthafte Anstrengungen zu unternehmen, selbst auszuziehen. Das eh schon psychisch labile Mädchen sieht doch, was vor sich geht.
Zitat von Karinchen:
In der letzten Zeit scheint es, als sei er aufgewacht.

Er macht den ganzen Haushalt, ist sehr aufmerksam zu mir, geht raus, zum Schwimmen, zu seinem Freund, sagt, er will jetzt wieder aktiver werden und zum Arzt gehen, auch wenn er Angst hat.

Was passiert wohl, wenn er jetzt, in dieser Situation, hochkant aus seinem Geschützen Raum fliegt? Mir geht es nicht darum, ob die Trennung richtig oder falsch ist, auch nicht um den Umgang des Mädels mit Papa, da sind schon Stellen involviert. Mein Punkt ist der Umgang mit der Trennung und den Konsequenzen für einen kranken Menschen. Warum zieht nicht die Mutter, die diese prekären Verhältnisse lange zumindest mitgetragen hat, wenn nötig mit der Tochter in eine neue Wohnung?

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alleswirdbesser
Zitat von Brightness2:
obwohl dein Mann gar nicht ausziehen will, wow.

Wahrscheinlich spielt hier auch die Finanzierung der Wohnung eine Rolle. Kann er das allein? Eine Sozialwohnung mit WBS ist definitiv günstiger.

#85


alleswirdbesser
Zitat von Ema:
Und du meinst echt, diese Tochter könne, wenn Karinchen ihm jetzt diese Wohnung überlässt, ihr Zimmer dort behalten und allein mit diesem Mann dort zeitweise leben?
Hast du gelesen, dass Karinchen seit geraumer Zeit zusieht, dass sie diesen psychisch schwer kranken Mann nicht mehr mit der Tochter allein lässt, damit er nicht seine Selbstmordankündigungen doch noch vor deren Nase durchführt?

Das sehe ich auch so, die Tochter versteht es vielleicht nicht, aber sie mit ihm alleine lassen, würde ich auf keinen Fall, schon gar nicht, wenn er wirklich allein bleibt und keine Hilfe in Anspruch nimmt.

#86


A


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