Zitat:nur so hast du vielleicht noch eine chance - DU musst dich verändern - nicht mehr so durchschaubar sein ...
Da hast du wohl recht. Das ist auch das, was ich mir immer sage: Kopf hoch, Brust raus...gerade ihr gegenüber oder gemeinsamen Bekannten. Heute Abend beispielsweise bin ich auf einem Treffen unserer ehemaligen Kollegen. Eigentlich wollte sie auch kommen aber nach der Sache mit uns, hat sie das Treffen abgeblasen. Kommen werden aber gemeinsame Freunde von uns. Ich weiss noch nicht, wie ich mich präsentieren soll. Wenn ich mich so zeige, wie ich mich gerade fühle, dann erweckt es Mitleid. Zeige ich mich selbstbewusst, geht sie vielleicht erst Recht auf Abstand, weil sie weiss, dass ich keinen Kontakt mehr benötige. Erfahren wird sie es auf jeden Fall von den beiden.
Es ist jedenfalls ein einziges Auf und Ab gerade. Am Freitag ging es bescheiden los und hat sich dann doch zu einem passablen Abend entwickelt. Gestern der Tag ähnlich. Heute bin ich erstmalig wieder richtig down und habe sogar geheult, was ich von mir gar nicht kenne. Aber dieses Gefühl in einer Sackgasse zu stecken, die Einsamkeit und die schwache Hoffnung in mir...das hat mich eben einfach umgerissen.
Ich fühle mich nicht mehr ganz so niedergeschlagen und geschockt wie Anfang letzter Woche...nur noch allein und ratlos.
Ich bewundere die Menschen, die gut mit sich alleine klarkommen. Eine Freundin von uns beiden (meiner Ex und mir) ist so ein Typ. Immer alleine unterwegs, alleine auf Reisen. Ich habe sie mal gefragt, wie sie damit klarkommt immer wieder Freunde hinter sich zu lassen, wenn sie in andere Länder geht. Nuja, sie hätte kaum welche was den Vorteil bieten würde, dass man ungebunden ist. Das mag stimmen aber wird man so glücklich?
Ich brauche Menschen um mich herum (privat) und das Gefühl geschätzt oder/und geliebt zu werden. Ich teile mich gerne mit, teile meine Gefühle und Gedanken. Aktuell bleibt mir nur dieses Forum - und ich bin dankbar, dass es existiert.
Zitat:Ich wünsch dir alles gute, und hoffe du verlierst dich nicht.
Das hoffe ich auch. Ich arbeite dran, nach vorne zu schaun und mich zusammenzureissen. Das muss ich einfach in der derzeitgen Situation. Sonst verbaue ich mir durch Trauer und Frust auch noch die Möglichkeit auf einen neuen Job. Irgendwo muss ich anfangen den Teufelskreis zu durchbrechen.