Jane3006
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Seit 3 Jahren liebe ich einen verheirateten Mann und er liebt mich. Es hat sich über ein halbes Jahr entwickelt und uns war schnell klar, dass wie unseren Menschen gefunden habe. Ich habe eine 9jährige Tochter, habe mich aber vor 2 Jahren vom Vater getrennt und wohne nun ca 500m entfernt in einer Wohnung. Unsere Tochter lebt immer im Wechsel eine Woche bei ihm und eine Woche bei mir und es klappt gut.
Mein Problem-Mensch tut sich leider schwerer. Direkt nachdem wir uns verliebten, wurde bei seiner damals 9jährigen Tochter Diabetes diagnostiziert. Leider nimmt das Mädchen die Krankheit nicht an und überlässt alles den Eltern. Auch psychologische Betreuung hilft nichts.
Seine Frau ist Fachärztin mit eigener Arztpraxis und ist bis auf ihr Fachwissen absolut lebensunfähig. Sie kann nicht kochen, macht nicht den Haushalt, lernt nicht mit den Kindern und muss sich selber bei einfachen Online-Überweisungen von ihm helfen lassen.
Die Tochter (jetzt 13) hat Corona nicht gut verkraftet. Sie musste die Schule wechseln, boykottiert das Lernen und liegt den ganzen Tag in ihrem Bett.
Die Stimmung ist Haus ist katastrophal. Es wird nur gestritten und überhaupt nicht geredet. Sie gehen seit ca. 1 Jahr zur Therapie trotzdem bekommen sie es nicht hin, sich zu trennen.
Inzwischen haben sie eine Art wöchentliche Einteilung etabliert, die es ihm ermöglicht, in den Wochen, in denen meine Tochter bei ihrem Vater ist, auch mal an ein/zwei Tagen bei mir zu schlafen. Daheim erzählt er, er schläft im Garten (ein Gartengrundstück mit Laube, welches ihm schon früher ab und an mal als Rückzugsort diente). Seine Frau weiß von mir.
Seit 2 Jahren verspricht er mir immer wieder, endlich mit seiner Frau zu reden und Regelungen für die Kids (13 & 17) zu treffen und immer wieder wird nichts draus.
Seit 2 Jahren schläft er im Gästezimmer und die Eltern fahren getrennt mit den Kindern in den Urlaub. Die Trennung ist eigentlich schon vollzogen; aber er bekennt sich nicht zu mir und darunter leide ich so sehr.
Morgen fährt er mit seiner Tochter 2 Wochen campen und im Anschluss zu dritt (also mit Frau) für 3 Tage in ein Diabetes Camp. Wir haben ausgemacht, dass wir in diesen 2 Wochen Funkstille halten damit er Kraft sammeln kann für den letzten Schritt. Ich würde so gerne glauben, dass er es schafft.
Ich mache ihm das Leben schwer, weil ich einfach nicht mehr hinnehmen kann, dass er nicht endlich Klar-Schiff macht.
Ich dränge ihn fast schon täglich, endlich mit seiner Frau zu reden; aber er steckt den Kopf in den Sand und igelt sich ein, wenn es zu diesem Thema kommt.
Ich weiß, ich sollte ihm die kalte Schulter zeigen aber mir fehlt die Kraft dazu. Ich bin 46 Jahre und habe in den letzten 3 Jahren soviel geweint wie in den vorherigen 43 Jahren nicht zusammen.
Wie sollte ich mich verhalten? Ich brauche Rat. Ich bin am Ende!
. Ist er finanziell von ihr abhängig? Dann sollte er sich nicht beschweren, wenn er überhaupt die Online-Überweisungen tätigen darf.