Zitat von 08Nerd11:Ich habe ihr auch schon mehrmals gesagt, dass ich ihn nicht mehr sehen werde, wenn sie das möchte... Das möchte sie nicht...
Es gehört also viel mehr zu der Geschichte, aber es ist ja immer einfacher, die andere Frau zur Schuldigen zu machen... Einer muss ja der alleinige Sündenbock sein...
Aber diese Frau ist nicht dafür verantwortlich, wenn eine Beziehung am Ende ist, denn es wird schon vorher was nicht gestimmt haben...
Du machst es mit obiger Diskussion schon sehr leicht, dich nicht als Schuldige anzusehen. Aber dein Gewissen sagt dir natürlich sehr eindeutig, dass du einen Tabubruch begehst. Ich finde Verliebtheit ist ein sehr schlechter Grund dafür, anderen Menschen heimlich Leid zuzufügen. Ja, das gegenwärtige (nur noch) Schreiben kitzelt dein Ego und bringt deine Hormone zur Wallung, aber auf Kosten eines anderen Menschen, der sich dir mit seinen Problemen unwissend anvertraut.
Ich verstehe absolut nicht, warum du jetzt den Kontakt wieder intesivierst und dich nicht komplett zurückziehst. Willst du deren Beziehung jetzt sprengen oder nicht? Falls ja, machst du eben so weiter. Falls nein, ist kompletter Rückzug die einzige Option. Triff eine Entscheidung und zieh die konsequent durch! Hast du nicht das Zeug dazu, hol dir professionelle Hilfe/Beratung bei der Umsetzung.
Zitat von 08Nerd11:Ich mische mich auch nicht in ihre Beziehung ein, auch das habe ich geschrieben... Ich sage ihr nur, sie sollte mit ihm reden, bevor sie etwas überstürzt...
Also wenn eine Affäre nicht die wohl massivste Form der Einmischung in eine Beziehung ist, was dann? War das mit der Nicht-Einmischung als ironischer Scherz gemeint?
Zitat von La-Fleur:Und ganz ehrlich: Die Moralkeule schwingen nicht Leute hier.
Doch tun sie!
Ich werde nie verstehen, was falsch daran sein soll auf ethische oder moralische Grundsätze hinweisen. Ihr tut als so, als ob ethische einwandfreie Standpunkte und Vorschläge etwas negative wären. Dabei basiert jede Gesellschaft auf gemeinsamen ethischen Normen. Die ihr eigentlich auch alle gut findet, solange sie euch in den Kram passen. Ihr wollt weder gemobbt, noch angestarrt, angegrapscht, übervorteilt, angeschrien oder sonstwie mies von anderen Menschen behandelt werden. Alles moralische / ethische Grundsätze. Was also soll falsch daran sein, in Erinnerung zu rufen, dass solche Grundsätze nicht nur für alle anderen Menschen, sondern auch für den oder die TE bzw einen selbst gelten?