Naja, ich bin ja nicht mehr 20. Mit 8Kindern wird das zeitlich nichts mehr
Ich hätte auch nichts gegen 5 oder 6 gehabt. 4 war für mich immer noch ne gute "Mitte" zwischen Kleinbus und Einzelkind.
Woher das Gefühl? Schwer zu sagen.
Schwanger sein und ein Kind zur Welt bringen zu können ist für mich das wunderbarste und großartigste Gefühl eine Frau zu sein und ein Erwachsener Mensch zu sein. Leben schenken zu können, es zu behüten und zu pflegen, das ist es, was ich als Kern meines Daseins empfinde.
Das Beste und Wertvollste zu behüten, was ich in diesem Leben hervorbringen kann.
Auch wenn es überkommen ist heutzutage, glaube ich, dass eine Großfamilie, so wie ich sie kenne, das sicherste System an Rückhalt und Kraft für einen Menschen ist.
Ich ziehe Kraft und Energie daraus , die Kinder zu versorgen Sie zu beobachten und für sie da zu sein.
Das ist natürlich auch bei zwei Kindern so.
Die Zeit in der die Kinder klein sind, ist so schnell vorbei.
Sie sind anstrengend, ja. Wenn sie streiten oder beide krank sind oder beides. Aber so lange ich kann und will, kann und will ich eben. Will ich rein in dieses Leben aus Wildheit und Freiheit. Wünsche ich mir eine Piratenbande in den Garten.
Das Spielen von mehreren Kindern miteinander ist einfach was anderes als zu zweit
Mein Mann hat in der Hinsicht keine Ängste.
Er sagt, ihm reichen einfach zwei Kinder. Die sind ihm anstrengend genug. Er ist froh, dass sie inzwischen groß genug sind um auch mal bei meinen Eltern zu übernachten und er will nicht nochmal von vorne anfangen.
Schon gar nicht mit über 40.
Wenn der Abstand zwischen den ersten beiden und dem letzten dann irgendwann zu groß ist, ist es für das Nesthäkchen ja auch nicht so prima.
Er findet Babys auch süß und so aber vor allem eben anstrengend, wenn sie z.B. weinen und er nicht weiß warum und sie nicht reden können oder so im Alter von 1,5 Jahren überall rumklettern und versuchen sich umzubringen. Das ist für ihn Stress.