Malde
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Die Wochenenden waren eine ewige Quälerei, ja! Aber auch in der Woche, immer dann, wenn ich alleine nach Hause gegangen bin.
Die Zeit, die man bis dahin gemeinsam verbracht hat ist zunächst einmal ja über und man weiss nichts mit sich anzufangen. Die schlimmste Qual eigentlich. Irgendwann macht es aber klick (hoffe ich), dann begreift man letztlich, dass man die Zeit für sich und nicht für jemand anderes über hat.
Nur finde ich es schwierig im Berufsleben, noch viele andere Leute kennenzulernen. Zu Studienzeiten war das das einfachste der Welt!
Ich glaube man sollte nicht kategorisieren. Natürlich sollte ich mir primär wichtig sein, andererseits sollte man dem Partner damit nicht den Zutritt zu seinem Innersten verwehren.
Zu einer intensiven Beziehung ist es für mich absolut notwendig, mit dem Partner alles teilen zu können, z.B. eigene Freunde gemeinsam treffen zu können. Und dennoch ist es genauso wichtig, das auch alleine tun zu können und zu wollen und auch den Partner gewähren zu lassen.
Krank wird es wahrscheinlich erst bei dem Wunsch nach völliger Symbiose! Man sollte sich stets bewusst sein, dass man IMMER für sich alleine lebt, man selbst ist der letzte, der irgendwann geht. Alles andere kann auch vorher enden und egal wie man etwas verliert, ob durch Tod, durch Trennung, wie auch immer, man MUSS mit sich selbst zurechtkommen. Dabei kann uns niemand helfen.
Also stehen nicht die Hobbies oder Freunde im Vordergrund, sondern das eigene Leben, dessen Bestandteil eben auch andere Interessen als Beziehung sind.