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Es hört einfach nicht auf weh zu tun

G
@DieDirekte Vielen Dank für deine lieben Worte. Das Ganze fällt mir glaube ich so schwer, weil es so etwas in meiner Welt nicht gibt. Jemanden sagen, dass er meine für immer Liebe ist, ich noch nie so geliebt habe, Zukunftspläne etc. und dann drei Tage später ist das alles nichts mehr Wert und nach keine Ahnung 4-6 Wochen eine andere. Wenn ich jemanden liebe, könnte ich mich niemals von jemand anderen anfassen lassen, sei es auch nur aus Ablenkung. Daher ist das für mich so schwer in meinem Kopf zu verarbeiten. Ich glaube zwar auf keinen Fall, dass er wieder kommt, es ist ja jetzt auch schon 6 Monate her, aber selbst wenn, ich könnte nie wieder zurück. Wie sollte ich jemals nochmal ein Wort das er sagt glauben, wie sollte ich die Bilder von ihm und ihr aus dem Kopf bekommen und wie sollte ich ihm all die Monate verzeihen in denen es mir so furchtbar schlecht ging und was er mir emotional angetan hat. Das letzte an was ich denke ist eine neue Beziehung mit jemanden, aber wenn es irgendwann doch mal so weit sein sollte, weiß ich gar nicht, wie ich je wieder vertrauen sollte und mich sicher fühlen sollte. Ich habe nie leicht vertraut, ihm komischerweise 100%. Dem Mann dem ich am meisten vertraut habe, hat mich am meisten verletzt und alles wovor er immer Angst hatte, dass ich ihn verlassen könnte, dass er damit nicht klar kommen würde, dass ich ihn für einen jüngeren verlassen könnte etc., habe ich ironischerweise alles abbekommen.

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FloraVita
Zitat von hotte:
Das mag sein, wobei ich tatsächlich Menschen die eine bewusste physische Konfrontation suchen nur um die gewalt zu erleben (aka. die dritte halbzeit) grundsätzlich und pauschal für Problembehaftet erklären würde. Meine These bezog sich darauf das wenn ich als mann eine Frau liebe und ihr pausenlos meine liebe gestehe weil ich gerade so fühle, dann werden andere Frauen für mich uninteressant.

So wie sich das hier jedoch darstellt kam es zu love bombing, also angeblichen großen Gefühlen aber dann relativ schnell zu einem Wechsel der Prioritäten. D.h. entweder hat er die Gefühle die er hatte aufgebauscht oder die ganze Zeit eine "Taktik" angewendet.


Im Normalfall, ja.
Bei Menschen mit bestimmten Erlebnissen kann es anders sein.
Was keine Entschuldigung ist, aber ein Grund sein könnte und besser zu verstehen wäre.

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A


Es hört einfach nicht auf weh zu tun

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D
Liebe @Giosy1
schau‘ mal bitte etwas mehr auf deine Warnlampen, wenn du magst; du beschreibst sie in deinen Postings öfter.
Wieso hast du nicht etwas mehr auf deine Warnlampen geachtet, denn angesprungen sind sie schon. Diese „Zuviel“. Dieses „zu schön um wahr zu sein“.

Wenn man zum ersten Mal so einem Gesicht begegnet, hat man meistens noch gar nicht das Wissen und die Erfahrung, dass es eben solche Charaktere gibt - und dass diese mittelfristig / langfristig nicht gut tun.
Insofern ist dein Verhalten absolut nachvollziehbar und menschlich. Und es ist gut, dass deine Warnlampen schon funktionieren (es gibt Menschen, bei denen die Warnlampen aufgrund ihrer Erfahrungen in der Kindheit zum Beispiel, fast gar nicht mehr funktionieren).

Daher wie heißt es so schön: Krone richten, Staub abklopfen, weitergehen. Und falls dir mal wieder so ein ungewöhnlich schillerndes Gesicht begegnet, wärst du zumindest schneller hellhörig, vorsichtig, würdest genauer hinsehen 😘

x 1 #18


M
Zitat von Giosy1:
Wenn er nicht diese harte Vergangenheit gehabt hätte, hätte ich ihm das wohl auch gar nicht abgekauft, aber ich dachte einfach, er hatte so etwas vielleicht wirklich noch nie und sucht einfach jemanden bei dem er ankommen und sich sicher fühlen kann. Er hat mich angeschaut, wie es noch nie jemand getan hat und bei der kleinsten Unstimmigkeit hat er sich sofort entschuldigt, obwohl es da nichts zu entschuldigen gab, einfach nur, weil er Angst hatte, mich verlieren zu können.

Militärdienst macht Menschen kaputt und Kriegserlebnisse traumatisieren Menschen. Diese Menschen sinf für "normale" Beziehungen oft nicht mehr zu gebrauchen, weil die inneren Dämonen toben. Daher seine übertriebenen Liebesbekundungen, sein Klammern, seine permanente Entschuldigungen. Der Mann sucht ein sicheres Leben, einen Hafen in dem er bleiben kann und dann dockt er wieder bei der Ex an. Ziemlich sicher wird die Beziehung mit ihr auch nicht funktionieren, aber das ist für dich ohne Belang.

Du warst skeptisch, wolltest ein wenig auf die Bremse treten, denn das alles was er auffuhr an Geständnissen von der großen Liebe, die ihm jetzt alles gibt, was er sich erträumte, war eigentlich zu viel. Dein Bauch hat dir das gesagt, aber auf den wolltest du nicht hören, dass so ein Lovebombing zwangsläufig ein Verfassdatum hat.
Ich glaube, es ist weniger dieser Mensch, der dir wirklich fehlt, es ist die Zufuhr, die er dir gab. Er vermittelte dir dass dein Leben einen Sinn hat, dass Du wichtig für jemanden bist und dass du gebraucht wirst. Und das alles fehlt und hinterlässt eine Leerstelle, mit der du haderst.

Und dann solltest du dich vielleicht mal fragen, ob ein kriegsgeschädigter US-Soldat tatsächlich die richtige Wahl für eine Beziehung ist. Wenn er durch den Krieg beschädigt ist, kannst du ihn auch nicht retten, denn das ist dir auf Dauer eine Schuhnummer zu groß.
Die US-Soldaten sind für die Truppe nur Verbrauchsmaterial. Wer nicht mehr funktioniert, kann gehen und wird mit seinen posttraumatischen Belastungsstörungen, Panikattacken, Depressionen u.ä. allein gelassen.


Zitat von Giosy1:
Ich glaube auch einfach, dass er ein wirklich kaputter Mann ist.

Ja, das wird mit ziemlicher Sicherheit so sein. Wie willst Du mit einem Mann eine Beziehung aufbauen, der innerlich völlig instabil ist? Er versucht sich mit emotionalen Kicks zu helfen und wenn der Kick ihm nicht mehr das erhoffte Erlebnis gibt, zieht er weiter und sucht woanders.Es ging dabei nicht um Dich, Du warst nur das gutgläubige Werkzeug. Wahrscheinlich bräuchte er eine langwierige Psychotherapie um das Erlebte halbwegs verarbeiten zu können. Aber nicht selten sind die Männer (und wenigen Frauen) durch Kriegserlebnisse so verändert, dass sie zu einem normalen Alltagsleben nicht mehr fähig sind. Es gibt auch genügend Beispiele bei der deutschen Bundeswehr, dass ein Einsatz in Afghanistan einen Menschen seelisch verändert. Ein Leben in Gefahr ist der Seele nicht zuträglich und wenn dann noch schreckliche Kriegserlebnisse dazu kommen, erst Recht.

So schlimm es jetzt ist, es ist vielleicht besser so, denn es kann dich davor schützen, sich tatsächlich mit einem kaputten Menschen abgeben zu müssen. Wärst du mit ihm verheiratet, wäre es auch für dich eine massive Beeeinträchtigung, die dir jetzt erspart bleibt. Es ist wahrscheinlich im Endeffekt besser für dich.
Ich glaube wenn du die Minderwertigkeitsgefühle, die enttäuschten Hoffnungen verarbeitet hast, wirst du merken, dass es das Leben gut mit dir meinte.

Zitat von Giosy1:
Vielleicht ist er auch einfach nur ein mieser Typ, der Frauen benutz um sein Ego aufzupolieren und Anerkennung und Körperlichkeiten zu bekommen. Es war auch einfach im Nachhinein alles viel zu perfekt.

Das glaube ich in seinem Fall eigentlich nicht. Aber Auslandseinsätze bedeuten immer auch Gefahr und das beschädigt die Seele und macht sie kaputt. Er konsumiert, ja, aber ich glaube, er sucht nach Bewältigung, nach Davonlaufen. Denn Stress verträgt er nicht. Negativer Stress ist nie gut, aber es kann auch sein, dass er krampfhaft versuchte seinen Stresslevel niedrig zu halten. Indem er sich in die perfekte Liebe flüchtete, versuchte er sich selbst zu helfen.

x 2 #19


G
@DieDirekte Danke und ja, ich hatte so ein paar Warnlampen gesehen, aber zum einen dachte ich auf Grund seiner Vergangenheit, dass es bei ihm ja vielleicht wirklich so sein könnte, weil er auch nicht nur in Worten, sondern auch in Taten gesprochen hatte und er wirklich jedes Mal panisch wurde, wenn er dachte, er könne mich verlieren. Ich glaube bei jedem Anderen, hätte mich das sogar ein wenig abgeschreckt und abgestoßen, wenn jemand so bedürftig nach mir gewesen wäre und so geklammert hätte. Bei ihm sprang irgendwie auch noch mein Helfersyndrom an, was teilweise etwas ausgeprägt ist und da er auf der anderen Seite eine sehr männliche, starke uns maskuline Seite hat, war er eine wirklich extrem anziehende Person für mich. Zumal ich in dieser Zeit gar nicht das Gefühl hatte, dass ich dem Ganzen so verfallen bin, das kam erst, als ich es nicht mehr hatte. Ich hatte so etwas wie "love bombing" tatsächlich noch nicht. Ich hatte auch noch nie davon gehört, erst jetzt wo ich mich mit diesem Thema beschäftige. Ich kann teilweise immer noch nicht glauben, dass es Menschen gibt, die das tun und dann auch noch so überzeugend. Schrecklich wie viele Opfer es gibt und in welchem emotionalen Zustand sie sich danach befinden. Ich bin ehrlich gesagt geschockt und mein Weltbild ist, was Liebe angeht, wirklich etwas ins Wanken geraten Trauriges Gesicht auch wie viele verletzte Menschen da draußen sind, die emotional so viel schlimmes in Partnerschaften erlebt haben und da spreche ich nicht mal von körperlicher Gewallt, das kommt ja auch noch hinzu. Davon hört man ja immer wieder, aber ich wusste nicht wie viele Menschen Opfer von emotionaler Gewalt werden und was da teilweise alles passiert. Ich bin zwar schon Ende 40 und hatte auch schon einige Beziehungen, sowohl gute als auch schlechte, aber das wusste ich in dieser Form nicht Trauriges Gesicht bis ich es selbst erlebt habe, was dieser Kummer in dieser Form aus einem machen kann und wie sehr man verletzt werden kann. Das ist ja nochmal eine andere Art von verlassen werden.

x 3 #20


Heloise
@Giosy1

Krass. 🥴

Aber jetzt mal ganz klar betrachtet: Wenn du dasGeschwätz von ihm mal völlig unbeachtet lasst: Was hat er nun genau für dich gemacht?
Ich lese hier nur, dass er dir einen Ring geschenkt hat. Hast du ihn schon schätzen lassen? Was ist er wert? Ist das der Ring wert, dass du dem so einen Einfluss auf dein Befinden gibst?

x 2 #21


G
@Margerite ja du hast Recht, ich war da relativ naiv, aber wann lernt man mal einen Soldaten kennen der im Krieg war und was das alles mit sich bringen kann. Er hat so einen extrem gefassten und souveränen Eindruck gemacht. Er war so klar und wenn wir über Beziehungen und Probleme im allgemeinen gesprochen haben, war er ebenfalls so klar und hatte so viele tolle Ansätze und ja vielleicht hat es mir auch imponiert, dass ich angeblich die Frau war, die er liebt wie angeblich keine zuvor und dass ich die erste sei, der er von solchen Dingen erzählt, das hätte er nicht einmal bei seiner Exfrau gemacht. Im Nachgang sind da so viele Dinge, die auffällig waren. Die zeitliche Abfolge seiner Beziehungen, die ständigen Vorfwürfe, dass er so einsam ist, wenn ich nicht da war, dass er nachts nur 3 Stunden schlafen kann, weil sie im Irak nachts immer bombadiert wurden und er dann Nachmittags immer noch schlafen musste, sein strikter Tagesablauf, das tägliche exesive Putzen seiner Wohnung, das abschließen der Schlafzimmertür, wenn er alleine schläft, seine Aussage am Anfang, dass ich endlich die Frau sein werden, bei der er Nachts bestimmt endlich wieder schlafen kann etc. Wenn ich heute über so viele Dinge nachdenke, frage ich mich auch, wie blauäugig und naiv ich war. Ich bin normalerweise jemand der alles analysiert, zisch mal durchdenkt und alle Seiten von etwas betrachtet, weil ich von Grund auf eher ein misstrauischer Mensch bin, aber da scheine ich wirklich sonst wo gewesen zu sein. Wahrscheinlich hat er meine Bedürftigkeit einfach auch gestillt und ich wollte vielleicht auch vieles nicht sehen, weil es zu schön war. Und selbst jetzt sucht mein Kopf manchmal noch nach Rechtfertigungen und Entschuldigungen und Ausreden für Ihn, weil ich es manchmal einfach nicht wahr haben will und die Schuld dann auch immer wieder bei mir suche und mich frage, was ich hätte anders machen können. Ein einziger Wahnsinn Trauriges Gesicht

#22


QueenA
@Giosy1 Hi,

das lesen tat mir weh, denn kognitiv hast Du das genau verstanden. Emotional tut es weh. Hier wäre es symbolisch hilfreich das Pflaster schnell abzuziehen um die Wunde heilen zu lassen. Wenn er erneut Käme, wünsche ich Dir die Kraft, ihn nicht zurückzunehmen. Sein Konzept mit Partnerinnen umzugehen würde Dich sicherlich ein weiteres mal enttäuschen.
Gleichzeitig stärke dein Selbstbewusstsein, wer dich liebt, für den wäre eine Jüngere nicht das Ziel, denn er ist aus guten Gründen genau mit Dir zusammen.
Achte gut auf dich und verlier nicht dein Strahlen und Lachen. Es sind zum Glück 5 Monate und nicht 50 Jahre 😉🍀

x 1 #23


QueenA
Zitat von Giosy1:
dass ich endlich die Frau sein werden, bei der er Nachts bestimmt endlich wieder schlafen kann etc.

Das hat mir beim lesen gerade auch schwer gefallen nicht den Kopf zu schütteln.
Hier sollte sich die Frage stellen, wieso tat dir das anscheinend so gut?
Wie würdest du heute darüber denken und wie damit umgehen?
Was brauchst du um das Pflaster abzuziehen und dich nicht wegen der Wunde selbst schuldig zu fühlen?

x 2 #24


D
Liebe @Giosy1
kannst du auch Wut spüren? Wut wäre gut für deine gesunde Abgrenzung.

Dass du eben so nicht mit dir umgehen lässt. Dass du eher froh bist, ihn los zu haben. Dass du so einen Kerl generell nicht in deinem Leben haben möchtest.

Dass du eine gesunde, wohltuende, ehrliche, aufrichtige und unkomplizierte Partnerschaft möchtest und auch verdient hast, - und auch keine Seelen-Krankenschwester bist.

x 3 #25


G
@Heloise na ja, da war eine ganze Menge. Er hat mir viel Liebe gegeben, war immer da und erreichbar, wenn ich ihn gebraucht habe. Er hat eigentlich sein ganzes Leben nach mit ausgerichtet, wann immer ich Zeit hatte, hat er es möglich gemacht. Er hat notfalls Termine verschoben (obwohl ich es ich es nicht gefordert oder erwartet habe). Er war immer darauf bedacht, dass es mir gut geht. Er hat sich immer wie ein Gentleman verhalten, er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass ich das wichtigste für ihn bin und das hat er nicht nur gesagt, sondern sich auch so verhalten. Wenn ich beim Arzt war, hat er sofort nachgefragt wie es war und ob alles ok ist, wenn ich irgendwo hin musste, hat er immer gefragt, ob er mich fahren soll, ob er etwas tun kann etc. Ich habe den Ring nur erwähnt, weil es ein Beispiel dienen sollte, dass er sehr früh eigentlich schon sehr viel gemacht hat, was teilweise in der kurzen Zeit eher unverhältnismäßig ist wie z.B. extreme Liebesbekundungen, teure Geschenke etc. und ja, der Ring war sehr teurer, zumindest für mein Empfingen und es war mir ehrlich gesagt auch etwas unangenehm. Der Ring hat 2400 Euro gekosten und ich habe den Ring bei ihm gelassen, ich wollte ihn nach all dem nicht mehr haben. Das waren alles Dinge die mir bereits damals etwas auffällig vorkamen, aber die ich auf Grund seiner Vergangenheit und dem was ich empfunden habe, gerechtfertigt habe. Daher war der Schock auch so groß, als er einfach nach ein paar Unstimmigkeiten einfach von heute auf morgen alles hingeworfen hat.

#26


Heloise
Zitat von Giosy1:
Der Ring hat 2400 Euro gekosten und ich habe den Ring bei ihm gelassen, ich wollte ihn nach all dem nicht mehr haben.

Wenn du das nicht überprüfen kannst, ist er nicht mehr wert als einer aus dem Kaugummiautomaten.

Alles andere, was du beschreibst, wäre für mich eher gruselig als ein Liebesbeweis. Das klingt eher nach Kontrollieren und damit hättest du auf Dauer ein schönes Problem bekommen. Denn so wie du das beschreibst, ist der mit der obsessiven Verlustangst auch sehr gestört. Sei froh, dass der das jetzt woanders auslebt.

Wart ihr im Urlaub? Gemeinsame Unternehmungen? Wandern, Komzerte, Festivals?

Hat er dir eine Niere gespendet, dir den Rücken für eine Prüfung freigehalten? Für dich gekocht? Ich meine irgendwas was mit mehr Aufwand verbunden ist, als per Telefon nachzufragen?

x 1 #27


Hola15
Zitat von Giosy1:
und er wirklich jedes Mal panisch wurde, wenn er dachte, er könne mich verlieren. Ich glaube bei jedem Anderen, hätte mich das sogar ein wenig abgeschreckt und abgestoßen, wenn jemand so bedürftig nach mir gewesen wäre und so geklammert hätte. Bei ihm sprang irgendwie auch noch mein Helfersyndrom an, was teilweise etwas ausgeprägt ist

Genau die beiden Punkte wollte ich anmerken und dann kamen sie von dir selbst.

Ich sag’s mal so: sei froh ihn los zu sein. Diese Bedürftigkeit und das Klammern hätten dich erstickt. Das ist kein gesundes Beziehungsverhalten. Das ist das kleine Kind das nach seiner Mutter schreit. Und zwar ganz egozentrisch.

Relativiert und rationalisiert hast du das mit deinem Hang zum Helfersyndrom.
Und genau da ist deine Achillesferse.

Abgesehen evtl von deinem Wunsch ganz und gar geliebt zu werden. Eine symbiotische Liebe, die in ein anderes Entwicklungsstadium gehört, die aber möglicherweise ein attraktives Angebot für dich darstellte.

Ich kann mir vorstellen, wie tief das gerade bei dir geht. Das sind die Menschen die sich genau an alte Wunden andocken oder sie sich (unbewusst oder bewusst) zunutze machen.

x 1 #28


Hola15
Doppelt

#29


G
@QueenA vielen Dank für deine lieben Worte und ja, ich versuche den Schmerz nicht zu übergehen, auch wenn ich wünschte ich könnte es. Ich habe so viel seit dem gemacht. Ich habe mir einen Therapeuten geholt, Hypnose gemacht, zisch Bücher gelesen, Energiearbeit gemacht etc., nur damit es endlich aufhört weh zu tun und es ist auch schon besser geworden, aber das loslassen fällt mir einfach immer noch so schwer. Ich verstehe es ja selbst nicht. Die ersten drei Monate waren Horror, ich dachte wirklich ich sterbe. Ich habe all die Dinge auch gemacht um zu verstehen, warum mir das passiert ist, warum er mich emotional, trotz der Warnzeichen, so binden und verletzen konnte. Da steckt ja oft noch mehr dahinter, auch alte Wunden und Ängste und vielen ist mir heute auch bewusst, aber trotz allem kann ich dieses Thema immer noch nicht wirklich hinter mir lassen. Es tut immer noch so weh und manchmal will ich einfach immer noch nicht glauben, dass mir das passiert ist und dass das alles nicht echt war oder zumindest nicht stabil von seiner Seite aus war. Ich hoffe, ich komme da irgendwann hin, dass ich nicht ständig darüber nachdenke, die Bilder von ihm und ihr sehe und die Wut darüber wie sehr er mich verletzt und verraten hat. Ich glaube wenn ich das selbst nicht erlebt hätte und was ich fühle würde ich es nicht verstehen können, wenn eine Freundin mir das erzählen würde. Wie man einer Sache immer noch nach 6 Monaten nachhängen kann, obwohl man alle Fakten kennt.

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A


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