Andi_aus_K
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ich bin ein Mann und war in einer 4-monatigen Beziehung. Seit gestern ist Schluss damit. Heute weiß ich, es war nur eine Liebesaffäre und ich der Geliebte. Sie nannte es eine heimliche Beziehung.
Wir haben uns in der Firma kennengelernt. Ich war Single und sie in einer Beziehung, von der sie sich innerlich bereits getrennt hatte (was sie so berichtete und wie ich es verstand oder verstehen wollte). Dazu kam es nicht aus Rücksicht auf ihre Kinder von ihrem Ex-Mann (es wird zu kompliziert und privat, daher belasse ich es dabei).
Gestern war sie mit ihrem Freund, von dem sie sich trennen wollte, feiern. Ich bekam im Laufe des Abends die SMS, dass ihr Freund ihr einen Antrag gemacht hatte und sie ihm das Ja-Wort gab. Es traf mich aus heiterem Himmel.
Heute kündigte sie an, mit mir in einem persönlichen Gespräch darüber reden zu wollen. Ich stellte klar, dass ich nach der SMS vermutlich so ein Gespräch nicht verkrafte. So erhielt ich Gründe genannt, was sie an mir stört. Sie hatte demnach die Überlegungen schon seit längerer Zeit. Alle Gründe wären wahrscheinlich lösbar gewesen. Für mich heute ein Zeichen, dass sie kein (großes) Herz mehr für mich hatte.
Ich habe viel hier und woanders gelesen und bereits erste Maßnahmen ergriffen:
- ich verspürte gestern Abend und heute Bewegungsdran: also Spazierengehen und Radfahren... das tat gut
- ich habe alle Dinge von ihr inkl. Bilder, SMS etc. gelöscht - das tat weh
Eine Herausforderung muss ich noch meistern, bin mir aber sehr unsicher:
Ich sehe sie täglich auf der Arbeit. Wir müssten uns ganz normal verhalten, da die Kollegen nichts von unserer Affäre wissen. Ich bin ein Mensch, dem man die Stimmung und Gefühle schnell ansieht. Mit einem bedröppelten Gesicht und schlechter Laune durch die Firma laufen wäre zwar authentisch, aber führt nur zu nachfragen oder, dass andere mir aus dem weg gehen. Meine erste Idee war, in der Abteilung bei der nächsten Besprechung zu berichten, dass ich verlassen wurde und daher traurig, ggfs. auch reizbar bin - und
mich dafür vorab entschuldige (ohne ihren Namen zu nennen). Sie wird bei der Abteilungsbesprechung wohl anwesend sein.
Es tut mir leid, dass ich etwas weiter ausgeholt habe.
Wie seid ihr mit einer ähnlichen Situation umgegangen? Was könnte mir helfen? Welche Tipps habt ihr bzw. wovon ratet ihr ab?
Danke
Andi aus K am R