Sobald die Idealosierungsphase bei Next vorbei ist, wird sie sich mit Kontaktbemühungen bei Dir melden. Aber nicht um Dich zurückzunehmen, sondern um die Kontrolle über Dich zu erhalten. BL sind hier sehr kreativ darin, "Kontaktgründe" zu finden, warte mal ab.
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x 2#76
N
Niklas1205 Mitglied
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@Gorch_Fock Warum will sie den die Kontrolle über mich? Sie hat doch Schluß gemacht und bin dann final entwertet. Ich versteh das alles einfach nicht
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#77
A
Ex Borderlinern kommt zurück?
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Gorch_Fock Mitglied
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Weil das zum Krankheitsbild gehört, Niklas. Eine BL hat sog. fei flottierende Ängste. Die Angst pendelt zwischen Symbiose auf der einen Seite, auf der anderen Seite die Angst vor dem Verlassen werden. Um diese Ängste in Schach zu halten wird manipuliert. So nutzen BL z.B. die abstrusesten Konstruktionen um ggf. In 2023 wieder Kontakt mit Dir aufzunehmen, da ja dann Freund XY Geburtstag hat und Du "doch mal Grüße ausrichten" könntest oder ähnliche Situationen zur Kontaktaufnahme werden genutzt.
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x 1#78
Votava Mitglied
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@Niklas1205 Es ist auch einfach nicht zu verstehen. Borderliner sind widersprüchlich, sprunghaft, emotional instabil, unlogisch. Es gibt einige schöne Bücher, die dies gut beschreiben (z.B. "Am Ende bleibt der Schmerz: Warum?" von Suzana Pavic). Ich habe solche Bücher sogar mehrmals gelesen, bis ich diese Unlogik verstanden habe. Es ist nur mit einer inneren Zerrissenheit, fehlender Objektkonztanz, Idealisierung/Abwertung und psychischer Störung zu erklären. Etwas emotinal aufbauen, um es wieder zu zerstören. Das ist leider toal gestört. Diese BL-Geschichten ähneln sich fast alle. Das ist fast witzig, wenn es nicht so schmerzhaft wäre.
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Jeremy32337 Mitglied
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Hier wird wahrscheinlich sowieso niemand mehr antworten, weil dieser Beitrag eigentlich von 2022 ist. Aber es ist krass, wie manche Sachen wirklich ähneln bei Borderlinern.
Ich bin auch jung und war in meiner ersten, richtigen Beziehung mit einer Borderlinerin zusammen. Manipulationen, enormes Love-Bombing, Nähe-Distanz-Problematik, starke Intimität und starkes Verlangen nach Sex und danach wieder Distanz. Bei mir gab es auch Übergänge zu Schizophrenie, da manchmal ihr "Kopf" ihr irgendetwas gesagt und manchmal ihr gesagt hat, wie sie fühlen muss oder soll.
Ich empfehle jeden Einzelnen, sich einfach fernzuhalten von solchen Personen. Zumindest auf der romantischen Ebene. Ansonsten wird es viel Kopfschmerzen, falsche Versprechen, Manipulationen, starke auf und wieder ab, Verwirrtheit und vieles Weitere geben.
Wenn man allerdings eine Beziehung führt mit einer gesunden Person, dann wird es das alles nicht geben. Zumindest nicht so.
Irgendwie immer das gleiche in den Borderline-Threads. Jemand verliebt sich in die Borderlinerin, weil ihre Art Gefühle intensiv auszuleben so anziehend ist. Dieses Temperament und diese Offenheit..! Wenn aber die Gefühle ins Negative schwanken, Borderline seine hässliche Seite zeigt, da wird die "ich verstehe die Borderlinerin nicht"- Keule geschwungen, wieso ist sie so zu mir?
Mir wurde vor 20 Jahren auch zuerst Borderline diagnostiziert. Habe sehr unter dieser Diagnose gelitten. Wenn man sich jemandem anvertraut hat, wurde man ganz genau beäugt. Jedes Verhalten war gleich Borderline.
Inzwischen hat sich herausgestellt, dass ich nie unter Borderline gelitten habe (was einen ja auch quasi Beziehungsunfähig machen kann), sondern unter einer neurologischen "Erkrankung" Namens ADHS. Auch hier immer wieder :" deine Art ist so ungewöhnlich toll! Wie offen und lustig du bist, unkonventionelle und gefühlvoll, kreativ!" Da bin ich einfach eine tolle Persönlichkeit. Aber wehe, man ist man unkonzentriert oder hat zu viel Energie, da ist man dann der nervige, anstrengende ADHSler.
Will gar nicht wissen, unter was die Menschen so leiden und undiagnostiziert durch die Welt laufen, aber rufen: "der hat dies, die hat das!" Und manchmal gibt es auch einfach doofe Menschen. Mit oder ohne Krankheit. Aber dieses reduzieren mag ich nicht.
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x 1#81
Votava Mitglied
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Meines Erachtens geht es hier nicht um Reduzierung oder Vorwürfe. Für Borderliner ist es ein wirkliches Dilemma. Es ist eine ernsthafte Störung der Psyche. Und es ist überhaupt nicht böse gemeint, wenn ich sage, dass sich ein Borderliner drum kümmern sollte. Kümmern heißt Therapie. Ich lasse alle anderen Erkrankungen ja auch behandeln. Die Schwierigkeit dieser Störung liegt auch darin, dass Partner (oder Familienangehörige) verletzt werden. Da geht es dann nicht mehr nur um den Borderliner, sondern auch um andere. Wenn ein Borderliner für sich entscheidet, in dieser schwierigen Störung zu bleiben, dann bitte. Das ist dann wirklich traurig. Aber sobald eine andere Person in Mitleidenschaft gezogen wird, finde ich es verantwortungslos. Niemand ist dafür verantwortlich, was dem Borderliner in der Kindheit passiert ist. Der Borderliner auch nicht. Er hat aber diese Störung und sollte unbedingt daran arbeiten. Schon alleine aus Eigeninteresse.