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Fehlende Kommunikation in der Ehe

A
@justawoman ich hab schon immer ein Problem gehabt Ordnung zu halten ja

#46


Gorch_Fock
Okay, zusammengefasst:
- er beleidigt Dich
- er kommuniziert nicht
- sein Fokus liegt auf der Arbeit
- geringer Sechsdrive insg.
- vertritt Werte von 1950
- Frau soll kochen und putzen
- Putzhilfe ist nichts, da die Familie es mitbekommen würde
- Ehewohnung im Haus der Eltern
- Mängel der TE: Unordentlich, impulsiv, Gelfprobleme in der Vergangenheit

Ganz ehrlich? Mit 24 kannst Du eigentlich mit einmal Fingerschnippen einen neuen Partner bekommen. Die Ehe war verfrüht und mit der Einstellung beim Mann sehe ich keine Veränderungsmöglichkeit.

Du solltest zeitnah nach einer eigenen Wohnung schauen, diese anmieten und dann die Beziehung beenden. Und tunlichst jetzt die Abhängigkeit nicht noch durch Kinderwunsch erhöhen. Sonst kommst da gar nicht mehr raus.

x 4 #47


A


Fehlende Kommunikation in der Ehe

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alleswirdbesser
Zitat von Aurora2:
dann ist die Frage kann ich meinen Kinderwunsch für diese Beziehung aufgeben ?

So wie ich es lese, könnte das Chaos dann aber noch größer werden, sobald auch noch die Kinder dazu kommen. Oder denkst du er würde dich dann mehr unterstützen und weniger Stunden arbeiten gehen? Kannst du dir das vorstellen?

Wie war das vor ihm? Hast du auch Vollzeit gearbeitet und den Haushalt nebenbei locker gewuppt oder war es dir schon damals zu viel? Oder habt ihr jetzt ein großes Haus und er macht nicht mal den Garten am Wochenende?

x 1 #48


Worrior
@Aurora2
Glaunst Du dass eine Rettungsaktion noch Sinn machen würde?
Sein Verhalten und seine Ausdrucksweise Dir gegenüber zeigt nicht gerade dass er überhaupt Interesse hat.
Wie schätzt Du das ein?
Es gehören ja immer zwei dazu wenn sich was ändern soll.

x 1 #49


alleswirdbesser
Zitat von Aurora2:
@justawoman ja sehr strukturiert und sehr sauber alles aber seine Mutter hat 4 Kinder bekommen und war somit auch zuhause und hat bis heute nur einen ...

4 Kinder sind ein Vollzeitjob und dazu die Hausarbeit, die nicht weniger ist bei 6 Personen, sondern mehr.

x 1 #50


QueenA
@Aurora2 Guten Morgen

Deine Beiträge lesen sich insgesamt sehr belastend, anstrengend und teilweise chaotisch. Die Zusammenfassung von @Gorch_Fock bringt es aus meiner Sicht gut auf den Punkt. Beim Lesen kommt mir vor allem ein Gedanke: Kinder sollte man mit einem Menschen bekommen, weil sich die Beziehung gut und stabil anfühlt, weil der andere als Partner im Alltag verlässlich ist und weil beide diese gemeinsame Entscheidung tragen. Nicht, weil ein einseitiger Kinderwunsch besteht oder Kinder als eine Art „Kleber“ für eine Beziehung gesehen werden.
Dabei sollte man die Realität nicht ausblenden:

-Kinder sind weder ein Kleber noch eine Rettung für eine bereits nicht funktionierende Beziehung.
-Mit Kindern werden Faktoren wie Zuverlässigkeit, gegenseitige Unterstützung, Wertschätzung und klare Kommunikation noch wichtiger als zuvor.
Wenn eine Beziehung bereits ohne Kinder angespannt und wenig liebevoll ist, stellt sich die Frage, warum man unter diesen Umständen überhaupt ein Kind in diese Situation bringen möchte. Kinder sollten entstehen, weil beide sie wollen und die Beziehung zu diesem Zeitpunkt als grundsätzlich positiv erlebt wird.
Kinder sind zudem kein Garant für eine dauerhaft gelingende Beziehung. Menschen können sich verändern oder auseinanderentwickeln.

Gerade deshalb sollte der Wunsch nach Kindern Hand in Hand damit gehen, dass es aktuell keine grundlegenden Zweifel an der Passung oder am Umgang miteinander gibt.
Denn erfahrungsgemäß gilt: Nach der Geburt wird es nicht automatisch besser und oft werden bestehende Probleme eher verstärkt. Abschließend finde ich einen Punkt besonders wichtig:
In der aktuellen Situation sollte die größere Angst nicht darin bestehen, alleine zu sein oder alleine durchs Leben zu gehen.
Die größere Sorge sollte vielmehr sein, ein Kind in eine Beziehung zu bringen, die schon jetzt nicht tragfähig ist.

Alles Gute! 🍀

x 4 #51


alleswirdbesser
Zitat von Aurora2:
@justawoman ich hab schon immer ein Problem gehabt Ordnung zu halten ja

Dann liegt es weniger daran, dass er nicht mitmacht. Denn wenn er jetzt weg sein sollte, müsstest du es auch ohne ihn tun.

Was machst du am Wochenende? Mein Samstag ist zum Beispiel mit Einkaufen und Putzen fast ausgefüllt, wenn ich nicht ausgehe. 4 bis 5 Stunden putzen und unter der Woche aufräumen und staubsaugen. Ich lebe mit meinen Kindern allein und mache die Hausarbeit komplett selbst plus Vollzeitjob. Auch ich muss mich dazu zwingen, an manchen Tagen ganz besonders, wenn ich krank bin zum Beispiel. Aber es führt einfach kein Weg daran vorbei.

Jedenfalls hättest du durch eine Trennung eine Person weniger im Haushalt, die Hausarbeit bleibt jedoch erhalten. Du bist halt sehr jung habe ich gesehen, vielleicht gibt sich das noch mit der Zeit. Meine Kinder helfen leider auch nicht und eventuell fällt ihnen das irgendwann auf die Füße, denn ich wurde schon früh als Kind zum putzen angehalten plus andere Arbeiten. Ich kenne das quasi nicht ohne, wollte meinen Kindern aber nichts aufzwingen. Mal schauen wie das wird bei ihnen. Der Große lebt alleine und kann putzen und kochen, er ist älter als du. Wie gesagt es wird vielleicht noch 😉

x 2 #52


Blind-Meg
Zitat von RoteTablette:
Ich werde da nicht schlau draus. Das macht keinen Sinn für mich.
Irgend eine wichtige Info fehlt hier noch

Sinn macht es nicht, aber mein Exmann war genauso. Da fehlt keine Info. Es gibt Männer, die das so machen. Offenbar mindestens 2 - diesen hier und meinen Ex.

@Aurora2
Ich habe das mit meinem Ex exakt so erlebt wie du, nur dass wir ein Kind haben.
Ich habe allerhand Strategien versucht, die Beziehung zu verbessern, halt alles, was man als einer alleine verändern kann, denn er wollte ja nicht. So habe ich nochmal 3-4 weitere Jahre rumgebracht. Aber irgendwann konnte ich nicht mehr und habe mich getrennt.
Mein eigener Anteil war wohl, dass ich nicht deutlich genug gemacht habe, was mich stört und wie sehr. Hätte es ihn aber interessiert, wie es seiner Frau geht, hätte er es definitiv mitbekommen können.
Ich kann dir nur raten, sag deinem Mann deutlich, was dir fehlt, wie es dir geht und dass du die Beziehung auf diese Art nicht mehr fortsetzen wirst (wenn das so ist). Je nachdem, wie er dann reagiert, macht Ihr (beide! Er muss mit ins Boot, sonst wird das nix) weiter oder eben auch nicht.

x 4 #53


alleswirdbesser
@Aurora2 bist du zufällig auch @Mond2?

x 1 #54


Stella31
Zitat von RoteTablette:
Aber sie wünschte in ihrem Eingangsbeitrag, sie hätte gerne, wenn möglich, eine konstruktive Lösung.

Du denkst, dass es eine konstruktive Lösung ist,mit anderen Männern zu flirten. Da möchte ich gerne mal wissen, was daran konstruktiv ist.

Damit geht die TE doch raus aus der Beziehung. Das macht absolut keinen Sinn und würde den Streit erst Recht eskalieren.

MMn hilft erstmal Klarheit darüber, was ihr nächstes Ziel sein soll.

@Aurora2 Wenn du merkst, dass du so nicht mehr kannst, ist ein ehrliches Gespräch mit deinem Mann dringend notwendig.
Sag ihm, dass du so nicht weitermachen kannst und unglücklich bist.
Und dass du dir wünschst, gemeinsam eine gute Lösung zu finden, wie ihr zukünftig miteinander umgeht.

Wenn er dann alles wieder abblocken sollte, dann kannst du ihm auch sagen, dass seine Blockadehaltung dauerhaft zu Trennung führen würde und er sich für sich überlegen kann, ob er das wirklich will.

Wenn ihr beide allerdings von jeher nicht besonders gut miteinander reden konntet und er auch nicht bereit ist, an sich zu arbeiten und derart hinterwäldlerische Ansichten hat, sehe ich da auf die Dauer nicht viele Gemeinsamkeiten zwischen euch.

x 1 #55


Stella31
Zitat von RoteTablette:
Dazu muss man ihm zeigen, was passieren wird oder kann. Und nicht darüber reden; das wäre kontraproduktiv (weil das Widerstand hervorruft).

Woher hast du denn deine psychologischen Ansätze?

#56


alleswirdbesser
Zitat von Aurora2:
weil wir im Haus seiner Familie leben und er will wahrscheinlich nicht das die was mitbekommen davon.

Wenn du die Userin bist, die ich vorher erwähnt habe, geht es um ein Kinderzimmer, das ihr bewohnt und um Mithilfe im Haushalt seiner Eltern?

x 1 #57


RoteTablette
Zitat von Stella31:
Du denkst, dass es eine konstruktive Lösung ist,mit anderen Männern zu flirten. Da möchte ich gerne mal wissen, was daran konstruktiv ist.

Damit geht die TE doch raus aus der Beziehung. Das macht absolut keinen Sinn und würde den Streit erst Recht eskalieren.

MMn hilft erstmal Klarheit darüber, was ihr nächstes Ziel sein soll.

Beachte bitte, was ich dazu noch gesagt hatte: "dezent". Also nicht offensiv, nicht so, um direkt begründete Eifersucht hervorzurufen. Eher ein Abchecken des eigenen Marktwertes.

Was ihr nächstes Ziel ist, ist ja noch nicht ganz klar. Es mag sein, dass sie ihre Beziehung retten kann. Dann ist die Erhöhung des eigenen Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens, wie man es durch die Bestätigung der eigenen Attraktivität erfährt, gut, um die eigene Ausgangsbasis in der (geretteten) Beziehung zu verbessern.

Oder es könnte sein, dass sie dabei jemanden kennenlernt, der besser zu ihr passt. Da würde ich an ihrer Stelle überlegt und vorsichtig vorgehen. Sich nicht sofort verlieben (nicht sofort zusammen in die Kiste hüpfen). Aber wenn der Betreffende nach reiflicher Abwägung wirklich eine deutliche Verbesserung zu ihrer gegenwärtigen Situation darstellt, dann wäre ein Wechsel für sie doch auch ein positives Ergebnis.

@Aurora2 :
Aus den Beiträgen geht hervor, dass du offenbar ein Problem mit Chaos (d.h. Nicht-Aufräumen) in der Wohnung hast. Ich gehe mal davon aus, dass es primär deine Sachen sind, die da unaufgeräumt sind. Dann:
Häufig ist es so, dass äußeres Chaos Ausdruck einer inneren Unaufgeräumtheit ist. Das könnte etwas sein, mit dem du dich befassen solltest. Woher kommt das? Wie kannst du das angehen? Solche Fragen.

Was das konkrete Aufräumen angeht: Fang einfach an einem Fleckchen an und mach dann weiter. Wenn er sich aufregt, dass du nicht "alles" geschafft hast (sprich: Er weist dich auf die vielen anderen Stellen hin, wo es noch unaufgeräumt ist), dann würde ich antworten: "Wäre es dir lieber, ich hätte diese Stelle hier nicht aufgeräumt?" Da wird er natürlich sagen: "Nein". Darauf du: "Dann hör auf, mir die Lust am Aufräumen zu verderben, indem du anschließend an mir rumnörgelst. Wenn du das nämlich tust,mach' ich lieber was anderes, z.B. x., so dass ich mir das nicht anhören muss."

x 1 #58


Stella31
Zitat von RoteTablette:
dann wäre ein Wechsel für sie doch auch ein positives Ergebnis.

Das sind alles völlig ungelegte Eier und für mich überhaupt kein sinnvoller Rat in der Situation der TE.

Hier geht es doch in erster Linie darum, zu sehen, in wie weit die bisher mangelnde Kommunikation zu verbessern ist.

Ihr da zu raten, sich mal umzugucken und möglicherweise wen zu finden, der besser passt, ist total kontraproduktiv.

Außerdem sollte die TE ihren Selbstwert nicht durch die Bestätigung fremder Männer erlangen, sondern sich so auf ihre Stärken fokussieren.


Zitat von RoteTablette:
Ich gehe mal davon aus, dass es primär deine Sachen sind, die da unaufgeräumt sind

Und wieso gehst du davon aus?
Die TE hat geschrieben, dass sie unordentlich ist.
Aber auch, dass ihr Mann es für normal hält, dass sie, neben ihrem Vollzeitjob, auch noch alleine für den Haushalt zuständig ist.

Da wird er wohl auch Dreck machen.
Alleine, dass derart überholte Vorstellungen des Ehemannes existieren, die die TE selbst nicht gut findet, kann nur mithilfe beider angegangen werden.

Wenn die Bereitschaft durch den Ehemann nicht gegeben ist, muss sich die TE Konsequenzen überlegen.

#59


J
Zitat von alleswirdbesser:
Jedenfalls hättest du durch eine Trennung eine Person weniger im Haushalt, die Hausarbeit bleibt jedoch erhalten. Du bist halt sehr jung habe ich gesehen, vielleicht gibt sich das noch mit der Zeit.

Hier muss ich etwas korrigieren, wenn du alleine im Haushalt bist, dann wird auch weniger Dreck gemacht = weniger putzen 😄 . Nur halb so viele Wäsche.
Wenn wie bei dir noch Kids mit im Haushalt sind, dann sieht es wieder anders aus. Nach dem Wochenende mit meiner Tochter ist es meist so "dreckig" wie wenn ich 10 Tage alleine drin wohne. Habe auch einen Vollzeitjob und noch einen Nebenberuf.

#60


A


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