Zitat von Delphin123:Seitenlang Tipps dazu, wie man(n) im mittleren Alter einer Welt voller Abschaum-Frauen begegnet, die sich egozentrisch nehmen, was fairerweise euer sein sollte.
In einem Thread einer jungen Frau, die nach Tipps gefragt hat, eine Elternschaft mit ihrem Beruf partnerschaftlich mit einem Mann zu teilen.
Wie das "faire" Teilen von Platz und Ressourcen aussieht und wieviel Gehör ihr Anliegen bei einem durchschnittlich begabten Mann finden wird, kann sie hier sehr schön sehen.
Aber Hauptsache der Schlaubi kommt mit vereinter Kraft aus dem Keller gekrabbelt und belämmert die nächste Frau mit seiner Kritik an ihren Vorgängerinnen.
Wenn du diese seitenlangen Tipps gelesen hättest, wüsstest du, dass man sich oft nur auf eine kleine Gruppe von Frauen bezogen hat - besonders mit dem Wort Abschaum.
Und Elternschaft mit Beruf zu kombinieren ist löblich aber bei dieser Diskussion muss man berechtigterweise auch eingestehen, dass Menschen nunmal eine andere Grundeinstellung zu einem Thema haben.
Gerade im Bereich Partnerschaft kann man eigene Meinung haben, wenn Ehe und/oder Kinder dazu kommen bekommt das ganze auch noch rechtliche Aspekte, die zu berücksichtigen sind und zwar für alle Parteien, nicht nur für die Frau.
Und hier ist schon auch lehrreich sich unterschiedliche Meinungen anzuhören. Die TE hat ja beschrieben, wie schwer es ihr fällt einen passenden Mann dazu zu finden, Schlaubi hat beschrieben, wie schwer es ihm fällt eine passende Frau zu finden.
Wir alle haben ja mehr oder minder das gleiche Problem und die ganzen Meinungen dazu zu hören/lesen kann nicht verkehrt sein, auch wenn sie nicht unsere Meinung widerspiegeln.
Dein Grundverständnis von Fairness scheint z.B. ein anderes zu sein als meins.
Meine Fairness fängt bei 50 % an und zwar zu je 50 % naturelle Verantwortung aber auch zu je 50 % finanzielle Verantwortung. Mama und Papa haben in meinr Welt genau diese Pflichten und ja in meiner Welt wäre es unfair, dass einer 20 % naturell und 100 % finanziell die Verantwortung übernimmt und sich der andere Part mit 80 % naturell und 0 % finanziell in Teilen aus der Verantwortung stiehlt.
Also nebenbei zu arbeiten und seinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, von niemanden abhängig zu sein sind in meiner Vorstellung super Eigenschaften und Charakterzüge. Ich beglückwünsche die TE dazu.
Ich denke es macht bei der Betrachtung Kind und Beruf durchaus Sinn aus der Brille der verschiedenen Rollen zu schauen um sich ein Bild zu machen. Denn man ist ja nicht nur Ehefrau und Ehemann sondern auch Partner, Mutter, Vater, Arbeitnehmer, Mieter, Pendler, Steuerzahler, Individuum etc etc.
Schlaubi scheint sehr viele schlechte Erfahrungen gesammelt zu haben. Ich habe einen Freund, der ähnlich depressiv ist und da nicht mehr raus kommt, trotz prof. Hilfe. Wenn nicht hier, wo soll er sonst hingehen? Und manchmal geht es hier ja nicht nur darum Rat zu erhalten, sondern auch mal sich einfach alles von der Seele zu reden. Ja mag sein, dass so ein Thread dann von der Richtung abweicht aber das muss ja nicht schlecht sein.