tina1955
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Zitat von will_hunting:Das war nur ein kleiner Teil. Wir haben als Bezugsgruppe einfach viel nach Feierabend oder am Wochenende unternommen. Das war gut, um aus der Isolation und der Depression besser rauszukommen. Mit einigen aus der Gruppe stehe ich bis heute in gutem Kontakt und das möchte ich nicht missen.
Das ist vielleicht der Unterschied, ich war von den Behandlungen total ausgepowert und bin lieber am Abend noch meine Bahnen im Schwimmbad geschwommen.
Selbst bei den Vorträgen am Abend merkte man mitunter, dass sie nur verkaufsorientiert waren und mit Beratung zur Erkrankung wenig zu tun hatten.
Eine Rentenberaterin versuchte sogar, die Patienten schnell in die Rente zu bringen..
Wie gesagt, bereits bei der Eingangsuntersuchung legte man mir einen Antrag auf Verlängerungswoche vor, wenn ich das Ziel verfolge, als krank entlassen zu werden.
Die Wochenenden habe ich genutzt, mir Umgebung anzusehen und bin sogar nach Hause gefahren.
Da interessierte es niemanden, wo man war. Hauptsache abgemeldet.
Sollte ich noch mal eine Reha angeboten bekommen, dann verzichte ich freiwillig darauf und würde versuchen, Rehasport oder ambulante Behandlungen zu bekommen.