Zitat von Hugo1:Der Mann ist Priester und die Frau verwirklicht sich da....
Das einzig Verkehrte ist die krankhafte Eifersucht!
Hallo Hugo1,
Ich sehe bei dem TE keine kranke Eifersucht.
So, wie er in seinem Einstiegsthread berichtet, geht das jetzt schon seit 5 Jahren so.....und wir tuen das ab, als ob Priester immer jenseits von Gut und Böse wären.
Nein, die meisten haben durchaus menschliche Bedürfnisse. Das sollte man im Auge behalten, wenn über das Zölibat gesprochen wird.
Nun muss das nicht unbedingt auf die Frau des TE zutreffen, dass sich bei den beiden eine Liebesbeziehung entwickelt hat.......5 Jahre sind allerdings eine lange Zeit, die ehrenamtliche Arbeit gibt der Frau Anerkennung, die ihr fehlte und die Interessen beider Personen sind identisch.
Das schweißt zusammen....ergibt eine Verbindung...ob nun nur freundschaftlich oder auch sexuell, wer weiß das?
Der Ehemann bleibt außen vor.....denn was nicht sein darf in der Öffentlichkeit, das darf nicht sein.......jedenfalls nicht in der Kirche
Ich habe da mal einen kurzen Bericht gefunden, der diese Aussage bestätigt:
Die katholischen Seelsorger quält die eigene Seele: Sie zweifeln am Zölibat, aber auch beruflicher Stress und Unzufriedenheit mit ihren Chefs lasten schwer auf vielen Priestern in Deutschland.
"Emotionale Einsamkeit" Der Untersuchung zufolge würde sich nur etwa jeder zweite Priester wieder für eine zölibatäre Lebensform entscheiden, wenn er nochmals die Wahl hätte. Ein Viertel würde nicht wieder zölibatär leben wollen, ein weiteres Viertel ist unentschlossen. Diese Hälfte könnte aber nach dem geltenden Kirchenrecht nicht Priester werden.
Dass Sex für katholische Priester kein Tabuthema ist, zeigen auch andere abgefragte Themen.
Über die Hälfte der Priester nannte den Verzicht auf körperlich praktizierte Sexualität, partnerschaftliche Bindung und auf Kinder eine besondere Herausforderung.
Im Gegensatz zu Diakonen sowie Pastoral- und Gemeindereferenten litten Priester stärker unter "emotionaler Einsamkeit", weil ihnen eine dauerhafte Beziehung zu einem anderen Menschen fehle. Priester haderten auch häufiger mit ihrer Sexualität und in einigen Fällen mit der eigenen sexuellen Orientierung.
In vielen Punkten zeigt sich, dass die Seelsorger ganz ähnlich denken wie viele ihrer Gemeindemitglieder: So mögen sie etwa ihr Kirchenleben vor Ort, sind aber eher unzufrieden mit den Strukturen und der Leitung der Kirche.
Auch in Bezug auf ihre Sünden sind die katholischen Priester inzwischen sehr weltlich geworden. 54 Prozent von ihnen gehen laut der Studie höchstens einmal pro Jahr zur Beichte.
Liebe Grüße
Santosha