So, mal an alle zusammen:
meine Herzdame ist mit mir in der Zeit von Februar bis Sommer durch die Hölle gegangen. Sie hat viel Zeit und viel Energie in etwas investiert, was sich ihrer Meinung nach lohnte, in es zu investieren. Auf Deutsch gesagt hat sie dafür den größten Ar. kassiert, den sie sich wohl vorstellen konnte. Ganz geschweige von dem Tritt, den sich ihr Ex erlaubt hat, sie monatelang nach der Geburt ihres Sohnes mit mehreren Frauen zu betrügen. Sie muss sich von der Männerwelt derart verarscht fühlen, um sich überhaupt wieder öffnen zu können. Sie investiert und zahlt noch drauf.
Den Preis, den wir jetzt bezahlt haben, ist mit unserer Beziehung. Das sieht sie genauso. Und es tut ihr immer noch weh, da sie dies auf die Kindesmutter meines Jungen projeziert.
Sie hat mir zwei Wochen nach meinem Ausraster alles aufgezeigt, was sie an mir in meinem Wesen an Veränderungen wahrgenommen hat. Sie hat mir aufgezeigt, was sie vermisst. Und auch gezeigt, wie schön die gemeinsame Zeit mit uns war und das sie diese auch vermisst.
Es folgte dann der Versuch, dass sie Abstand von mir wollte. Abstand zu mir, obwohl sie mal über eine Trennung im Vorwege nachgedacht hatte, diese aber schlussendlich nicht wollte, ich ihr diese aber dann durch die Trennungs-Aus-Drohung in den Mund gelegt hatte. Das hat sie dann überhaupt nicht mehr verstanden und hat sich dann komplett zurück gezogen, um nicht an den ganzen Problemen selbst zu zerbrechen.
In den Wochen der gewünschten Ruhe und des Abstandes, um Zeit für sich zu haben und den Kopf frei zu bekommen, habe ich sie dennoch kontaktiert. Sie sagte ich solle es lassen, es würde sie noch weiter von mir wegtreiben.
Dennoch muss sie Interesse an mir und meiner Person haben, und vielleicht auch irgendwie Empathie und Sympathie empfinden, in welchem Maß auch immer, denn sonst wären die letzten drei Wochen mit den Kindern und auch unser Einzeldate so nicht verlaufen, geschweige denn hätten stattgefunden.
Sie hält mir m.E. nach immer noch eine Tür auf. Sonst wäre die Tür ins Wohnzimmer am Mittwoch verschlossen gewesen. Ob es in eine Freundschaftsschiene mündet, kann ich nicht sagen. Dies möchte ich nicht.
Mir fehlt es derzeit bei ihr an Anziehung ohne Ende, die Emotionen sind nicht ausreichend, es gibt keinen Sex.
Und Sex hatten wir bis in der Woche vor meinem Ausraster zu genüge. Sie hat dies auch mir gesagt, dass es immer wieder gute Phasen gab und sie immer darauf gehofft hat, dass es irgendwann mit dem schrecklichen Kram um das Gericht und die Präsenz der Kindesmutter sich gibt, oder vernünftig einpegelt.
Fakt ist: das Faß ist übergelaufen am 23. Juli diesen Jahres. Das war zuviel. Alles andere hat sie bis dato verkraftet, hätte sich nun, wie wir durch den weiteren Verlauf der Akten, zeitnah erledigt und beruhigt. Demnach wäre auch unsere Beziehung dann in eine andere, wohl dem vorigen Ursprung und unserer vertrauten Basis, wieder verlaufen.
Auch ein Zusammenziehen wäre dann wohl möglich gewesen, bzw. ein Zweitwohnsitz des einen beim anderen.
Und wie sie sagt, erfolgte die Trennung nicht wegen fehlender Liebe oder fehlender Gefühle. Die Beziehung ging in die Brüche, weil sie keine Kraft mehr hatte, den in mir schlummernden Druck zu halten und abzuwarten, wann ich wieder explodiere. Ich hatte mich zu sehr verändert. Wir hatten zu wenig persönliche Zeit miteinander. Wir haben täglich nur über das leidige Thema gesprochen.
Und da muss nun ein Schlussstrich und eine Änderung drunter!
Ich weiss, dass sie nun die Saison bis April nächsten Jahres auf dem Campingplatz beendet hat. Auch hier war immer ihr Wunsch, dass ich es mir anders überlege und zu ihr zurück komme.
Nächste Woche hat sie zwei sehr lange Tage. Montag um sechs Uhr los, Dienstag identisch. Mittwoch bis Freitag Online-Tagung. Das Wochenende kinderfrei. Samstag fährt sie zum CP den Strom ablesen und abrechnen. Sonntag kommen ihre Eltern, die sie wieder vom Schiff abholen muss.
Erst Oktober gleich letzte Woche vor den Ferien. Erste Ferienwoche sind die Kinder beim Papa, mein Sohn ist bei seiner Mutter. Zweite Woche fährt sie mit ihren Kids zu ihren Eltern, ich fahre mit meinem Lütten nach Berlin.
Nun brauche ich Schwarmwissen, um mich interessant ins Licht zu rücken, sie nicht zu bedrängen, ohne bedürftig und anhänglich zu wirken. Aber dennoch möchte ich Zeit mit ihr verbringen.
Was kann ich nun machen? Und vor allem wie gehe ich auf sie zu?