Moin, ich glaube, wenn man/frau sich immer über das Äußere definiert hat ( so wie ich viele Jahre lang) kommt dann irgendwann der Punkt, an dem das Äußere sich nach und nach zum Nachteil verändert, und das ist dann erst mal hart.
Mir wird oft gesagt, dass ich jünger als 64 aussehe, aber jung sehe ich deshalb ja trotzdem nicht aus. Wobei bis wann ist man jung? Bis 30? 40? Keine Ahnung...
Und jung, heißt ja nicht unbedingt attraktiv
Mein Wohlbefinden hängt immer noch viel von meinem Aussehen ab. Wenn ich wieder diese blöden 8 kg zu viel habe, fühle ich mich unattraktiv.
Letztens hat eine Freundin spontan ein Foto von mir gemacht, als ich mich grade auf etwas konzentriert habe, nicht geschminkt und müde war. HILFE! sah ich da shice aus.
Dann gibt es Fotos auf denen ich so aussehe, wie ich gerne aussehen würde.
Im Spiegel guckt mir auch manchmal ein unbekanntes Gesicht entgegen.
Was ich damit sagen will, ich weiß nicht genau wie ich aussehe und wie andere mich sehen.
Ich fühle mich teilweise sehr jung und bin positiv gestimmt, und sehe dann bestimmt besser aus, als wenn ich griesgrämig durch Gegend laufe.
Trotzdem muss ich akzeptieren, dass der Zug:
ich bin jung und knackig und die Männer sind hinter mir her abgefahren ist.
Und damit kann ich sehr gut leben, weil ich mich nicht mehr darüber definiere, ob ein Mann mich toll findet.
Natürlich freue ich mich aber, wenn ein netter Mann mal mit mir flirtet.
Ich glaube das nennt man Reife
