Mein Senf auch noch dazu :bin gerade 56 geworden.
Ich kann nicht bestätigen, dass ich für Männer unsichtbar geworden bin. Gut, ich sehe ca 10 Jahre jünger aus, das hab wohl von meiner Mutter geerbt.
Meine Ängste bzw Respekt vor dem Alter habe ich schon immer.
Mein Vater, der echt ein A.... Sein konnte, hat sich schon sehr früh über ältere Frauen sehr herablassend und sorry, dumm, geäußert.
"Wenn die Frauen verblhen, verduften die Männer" war sein liebster Satz.
Mir hat sich der lang und tief eingeprägt.
Als ich die 50 er Marke durchschlug, baute ich mein komplettes Leben um.
Verlies den Partner, packte meine paar Sachen und verschwand 200 km weiter, im Allgäu.
Nach 2 recht einsamen Jahren, begann ich mit Ausdauersport (war schon immer sportlich)
Ziemlich zur selben Zeit fing ich an, abends tanzen zu gehen.
2Jahre fast jedes Wochenende 1-2 mal ausgegangen, Spass gehabt, neue Leute kennen gelernt, Party gemacht bis zum Abwinken

viele Männer kennen gelernt, auch S. Abenteuer nachgeholt. Yes!
Auch mal ordentlich Liebeskummer abkassiert, das war nicht so toll.
Meine Erfahrung ist :
Sorge dafür dass du dich als Frau gut findest, Pflege deine äußere, aber noch mehr, deine innere Attraktivität.
Sei positiv, Mundwinkel nach oben!
Achte auf deine Körperhaltung, Stimme.. freu dich des Lebens.
Es gibt die Männer, die sehr wohl die Qualität einer Reifen, positiven, lebensfrohen Frau sehr zu schätzen wissen.
Sei glücklich, dann machst du andere glücklich...
Alt werden wir alle, früher oder später.
Sei dankbar, wenn du gesund bist. Ich bin es körperlich nicht mehr, trotzdem hol ich mir das vom Leben, was mag und gestatte mir, für mein Glück zu sorgen.
Seit 6 Jahren arbeite ich für und mit Senioren. Was ich da schon gesehen habe, ei ei ei.
Das blüht uns allen in der einen oder anderen Weise, früher oder später.
Die meist tapferen Senioren, alle über 80-90 Jahre, leiden oft sehr, man ahnt es kaum, was da auf einen zukommt. Zb kannte ich eine alte Dame, die über 2 Jahre nicht mehr nach draussen kam. Die Beine waren dahin, die Tochter hatte selten Zeit. Das Essen kam von unserer Sozialstation, der einzige regelmäßige Kontakt für sie.. Sie ist schon verstorben mittlerweile. Es dürfte eine Gnade gewesen sein.
Diese Beobachtung hilft mir, täglich dankbar zu sein für alles was ich JETZT NOCH HABE UND MACHEN KANN.
Dies alles, also das alt sein, bleibt einem nur erspart, wenn man früh diese Erde verlässt.. Will auch keiner.
Angst habe ich auch, aber nur ganz selten, da ich an mehrere Leben glaube.
Aber das ist ein anderes Thema.
Gehabt euch wohl!
