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Freund hat mich plötzlich verlassen und nun? Schock

Pinkstar

Pinkstar


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Zitat von Samuela:
dass die Rentenversicherung dem nur zustimmt, wenn man bereits erfolglos eine Therapie beendet hat.


In Akutfällen, also sage auch, dass du ab und zu schlechte Gedanken hast, wird auch so schnell wie möglich eine Reha bewilligt!

23.04.2021 12:32 • x 1 #226


Samuela


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Zitat von Pinkstar:
In Akutfällen, also sage auch, dass du ab und zu schlechte Gedanken hast, wird auch so schnell wie möglich eine Reha bewilligt!


Danke für den Hinweis

23.04.2021 12:35 • x 1 #227



Freund hat mich plötzlich verlassen und nun? Schock

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Samuela


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Wieso so ein gefühlschaos?
Bin aufgewacht mit tollen Erkenntnissen, Zukunft wird besser, in der Partnerschaft war vieles nicht mehr rosig (oft Kleinigkeiten, und alles Dinge an denen man vielleicht hätte arbeiten können). Vielleicht wirklich besser so.
Juchuh, es wird besser.
Stunde später... alte Leier:( Ich will dass er zurück kommt, will nicht ohne ihn leben. Liebe ihn doch!

Mit dem Job ... (vgl. Beitrag 223)... Vollzeit traue ich mir nicht mehr zu. Was, wenn ich es nicht schaffe. Aber aus finanziellen Gründen muss es ja sein. Auch wenn nicht da, dann ja anderswo.

25.04.2021 09:39 • #228


Pinkstar

Pinkstar


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Zitat von Samuela:
Aber aus finanziellen Gründen muss es ja sein. Auch wenn nicht da, dann ja anderswo.


Sollte deine Psyche nicht besser werden, solltest du dich an einen Psychiater wenden. Denn dann hast du nämlich die Möglichkeit, in einer Werkstatt für psychisch kranke Menschen zu arbeiten. Dort kommst du nur hin, wenn deine psychische Erkrankung eine Diagnose hat, die eben ein Psychiater stellen kann. Ich war da 9 Jahre und möchte in zwei Jahren wieder dort weitermachen. Ist ne gute Sache. Verdienst da ein bisschen Geld, aber es gibt dort keinen Druck und dort sind Gruppenleiter mit denen du über alles reden kannst.

Wieder nur eine Idee von mir

25.04.2021 10:57 • #229


Samuela


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Man sieht nix, man hört nichts. Selbst im Internet scheint heut nicht viel los zu sein.
War spazieren und habe mich gefragt ob die Ausgangssperre auch tagsüber gilt weil man niemanden sieht.
So einsam.

Dazu kaputten Finger, kann nicht mal groß schreiben.


Arbeite 75%, damit komme ich gut zurecht. Ist irgendwie was anderes mittags gehen zu können und Freizeit zu haben als jeden Tag erst gegen 18 Uhr daheim zu sein und so gut wie keine Freizeit mehr zu haben... Lebe einfach nicht um zu arbeiten. Nur weil ich Geld für Wohnung, essen und so benötige... Wie die meisten anderen halt auch . Teilzeit finde ich ok, aber bis 17.30 ist halt nicht mehr viel da vom Tag.

25.04.2021 16:01 • #230


Samuela


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Zitat von Samuela:
Irgendwie hoffe ich leider gar etwas, dass die mir Absagen, damit ich die Entscheidung gar nicht treffen muss...


Da bisher keine Rückmeldung kam denke ich, dass die mich nicht wollen. Gut so. Vielleicht. Immerhin muss ich das so jetzt nicht entscheiden.

Ansonsten durchlebe ich gerade die typischen Ups and Downs, mal geht es mir sehr gut und ich spüre irgendwie Hoffnung, Freude auf das neue Leben & was da kommen mag... und dann will ich ihn wieder unbedingt zurück. Frage mich ab und an was er wohl gerade macht... Und fing gestern an spazieren zu gehen nur um zu schauen ob er noch bei der Arbeit ist (brennt Licht?), aber Bewegung tut ja gut und die Wahrscheinlichkeit, dass ich ihn dabei sehe (oder er mich) ist äußerst gering. Nur halt die Motivation (nur wegen ihm!) des Spaziergangs gefällt mir nicht! (Bevor es wieder Missverständnisse gibt: ich gehe sonst auch spazieren, aber mit einer anderen Motivation (Briefe versenden, irgendwo was einkaufen, öffentlichen Aushang der Tageszeitung lesen, zur Psychologin, ...)

Wie machen andere das, über 10 Jahre das Leben teilen, man weiß alles über die andere Person, weiß immer wo er/sie gerade ist - und plötzlich ist er/sie weg und man weiß überhaupt nichts mehr...
Tat mich schon immer schwer damit, wenn Leute nicht mehr in meinem Leben sind. Suche auch immer mal wieder im Netz nach Freunden und Bekannten von früher (egal ob ich sie damals interessant fand oder es nicht gemochte Klassenkameraden waren)... Warum fällt es mir so schwer Leute aus meinem Leben zu lassen?

27.04.2021 12:47 • #231


Samuela


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Zitat von Samuela:
Da bisher keine Rückmeldung kam denke ich, dass die mich nicht wollen. Gut so. Vielleicht. Immerhin muss ich das so jetzt nicht entscheiden. ..


Nun haben sie doch gerade gemailt, ich solle bitte zurück rufen. Oh je. Dachte das Thema wäre bereits vom Tisch.

Gestern bei der Psyoglogin ging es darum, meine Stärken, Interessen und Co. hervorzuholen, auch hier im Forum und im Internet allgemein wird ja auch dazu geraten, nach Trennungen sich neu zu entfalten und in diese Richtung geht das ja. Leider überlege ich schon seit Jahren was mir Spaß machen könnte... bisher fiel mir da nichts ein. (Außer halt Dinge, die total utopisch sind, z.B. ich wäre gerne in einer Band obwohl ich total unmusikalisch bin ) So saß ich da auch gestern und konnte ihr keine Antworten geben. Nun ist meine Hausaufgabe da etwas zu finden. Das wird spannend. Ich freue mich sehr, dass sie mich da unterstützt irgendwas zu finden.
Oft probierte ich Dinge aus, die mir dann aber nach kurzer Zeit nicht mehr gefielen. Und irgendwann kam dann der Punkt, wo ich gar keine Ideen mehr hatte, was ich denn überhaupt gerne mal ausprobieren möchte. Oder mir fielen nur Dinge ein, die man gar nicht alleine ausprobieren kann, weil es nur zu zweit geht.

Sie schlug mir auch vor, ehrenamtlich was zu machen, ich sagte ihr, dass ich mich derzeit erstmal auf mich konzentrieren möchte.
Und wenn ich den Vollzeitjob wirklich bekomme, werde ich mir nicht zusätzlich noch etwas ehrenamtliches aufhalsen... Neben dem Vollzeitjob sehe ich irgendwie sowieso keine Freizeit mehr (Vollzeitjob, Arbeitsweg, Haushalt, schlafen). Und wo keine Freizeit ist, bleibt auch keine Möglichkeit, zu mir selbst zu finden - da liegt mein Zweifel an derzeitiger Vollzeitarbeit.

Insgesamt denke ich, dass der Besuch bei der Therapeutin hilft oder helfen kann und es definitiv kein Fehler war mir Hife zu suchen.

29.04.2021 09:42 • x 2 #232


LostGirl1


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Zitat von Samuela:
Neben dem Vollzeitjob sehe ich irgendwie sowieso keine Freizeit mehr (Vollzeitjob, Arbeitsweg, Haushalt, schlafen). Und wo keine Freizeit ist, bleibt auch keine Möglichkeit, zu mir selbst zu finden - da liegt mein Zweifel an derzeitiger Vollzeitarbeit.

Neee, das geht schon.
Gehe auch Vollzeit plus Fahrtweg, Haushalt, Kind und hab Hobbies. Klar, muss man strukturieren. Aber geht, also da keine Sorge

29.04.2021 09:53 • #233


Samuela


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Zitat von LostGirl1:
Neee, das geht schon. Gehe auch Vollzeit plus Fahrtweg, Haushalt, Kind und hab Hobbies. Klar, muss man strukturieren. Aber geht, also da keine Sorge


Klar geht das, schaffen ja viele

Was mir halt so durch den Kopf geht:
Kenne es halt einfach nicht, selbst in Vollzeit hatte ich immer gegen 16 Uhr Schluss (oder wohnte noch bei den Eltern). Nun gibt es dann die wunderbare Arbeitszeit von 8-17:30, das sind 9,5 Stunden Tag für Tag. 3 Pausen dazwischen, aber was macht man mit dieser Zeit? Ich brauche keine 3 Pausen, lieber eine Pause und eher gehen...
Und erst um 18 Uhr zu Hause zu sein... obwohl ich z.B. nach 18 Uhr nichts mehr esse... Dann hätte ich frühstens um 19 Uhr Essen auf dem Tisch... In einer halben Stunde Pause sich was kochen und dort essen, ist auch zu knapp und keine Ahnung, gibts da überhaupt eine Küche... Sich was holen kann man auch nicht jeden Tag (Geld, Kalorien).
Wochenende geht dann für Putzen, Einkaufen, Wäsche,... drauf... Allein diese Vorstellung, ich lebe doch nicht um zu arbeiten ... Mein komplettes Leben wird sich ändern... obwohl es sich doch grad schon gewaltig geändert hat....
Ich bin nicht der Typ, der sagt "mach ich einfach, Augen zu und durch"... mache mir leider vorher Gedanken (wie man liest ) und denke mir auch schon mal die Dinge schlimmer als sie dann werden.

Und ja, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Noch bin ich es nicht gewohnt. Werde mich aber wohl dran gewöhnen.
Hoffentlich.

29.04.2021 10:17 • #234


BernhardQXY


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Lieb Samira, ich verstehe, was Du so schreibst, aber aus einer anderen Perspektive heraus kann man sich bei veränderten Lebensumstände auch mit Allem anpassen und Dinge verändern.

29.04.2021 10:19 • #235


Samuela


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Und, dort verdiene ich für Vollzeit dann weniger als hier in Teilzeit (wo aber das Gehalt nicht pünktlich kommt).
13 Uhr Feierabend mit mehr netto versus 17:30 Uhr Feierabend mit weniger netto.
Ca. 25% Brutto weniger!
Macht man das? Ich würd's nur machen um im Zweifelsfall nicht zum Arbeitsamt zu müssen weil die Arbeitslosigkeit dann doch noch eintritt. Aber ist Arbeitsamt wirklich so schlimm.... Und natürlich für einen regelmäßigen Gehaltseingang.

29.04.2021 10:35 • #236


Samuela


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Zitat von Samuela:
Und, dort verdiene ich für Vollzeit dann weniger als hier in Teilzeit (wo aber das Gehalt nicht pünktlich kommt). 13 Uhr Feierabend mit mehr netto versus 17:30 Uhr Feierabend mit weniger netto. Ca. 25% Brutto weniger! Macht man das? Ich würd's nur machen um im Zweifelsfall nicht zum Arbeitsamt zu müssen weil die ...


Ich kann den Job nun wirklich haben . Etwas mehr Brutto als erwartet. Immer noch weniger als jetzt in Teilzeit. Da habe ich fürs Wochenende eine Denkaufgabe.... Mach ich's, mach ich's nicht? Irgendwo sagt eine innere Stimme "du musst". Eine andere sagt "ich will das nicht" (wegen langer Arbeitszeit).

Was mir auffiel: oft liest man, wenn jemand dem Ex begegnet, er wirkt kalt, ist unfreundlich, "böse". Meiner ist nicht so. Der redet GENAUSO wie vorher, als wir noch zusammen waren. Als wenn nichts wäre. Warum macht er das?

30.04.2021 11:12 • #237


WhatHappend


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Ich kenne diese Dilemma zwischen pro und contra. Wünsche dir alles Gute bei deiner Entscheidung. 17:30 Uhr wäre auch nichts für mich und Geld ist nicht alles im Leben, wenn dort wenigstens alles andere stimmt.

30.04.2021 12:01 • #238


Samuela


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Zitat von WhatHappend:
wenn dort wenigstens alles andere stimmt.


Das weiß man ja erst wenn man da anfängt
Habe beim Gespräch nur einen kleinen Einblick bekommen. Mit 2 Leuten geredet (waren nett), eine am Empfang (war auch nett), eine nur gesehen (sah auch nett aus). Und alle wirkten ziemlich entspannt, auch kleidungstechnisch (nicht mit Bluse und Blazer).
Selbst zur Arbeit direkt habe ich keinen großen Einblick bekommen, was genau ich da überhaupt hauptsächlich tun werde (hatte zwar gefragt, aber eine sehr schwammige Antwort erhalten). Auch nicht ins Büro (wollte aber nicht fragen wegen Besichtigung wegen Corona - möglichst wenig Kontakt), meinen Arbeitsplatz habe ich nicht gesehen. Nicht mal den Typen, für den ich dann arbeiten soll. Hab ihn mir im Netz nun mal angesehen ("schmierig"). Frage mich auch, warum ich ihn nicht kennen gelernt habe beim Gespräch?

30.04.2021 12:13 • #239


WhatHappend


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Nunja das Gehalt ist auch eine Form der Wertschätzung. Wie ist das Gehalt branchentechnisch angesiedelt? Weit unter dem normalen Niveau? Ich gebe nicht mehr so viel auf erste Eindrücke. Irgendwie habe ich da ein Händchen für, dass mir Menschen im ersten Moment sympatisch erscheinen und sich dann als die schlimmsten Feinde entpuppen.

Dass du nicht weißt, was dein Aufgabengebiet sein wird, lässt mich aufhorchen. Hake bitte bei der Firma nochmal nach und stell deine Fragen. Corona hin oder her - eine Führung durch das Unternehmen und das Vorstellen deiner direkten Kollegen und Vorgesetzten gehört zum guten Ton und zeigt, dass du nicht naiv und gutgläubig an die Sache herangehst.

30.04.2021 12:50 • x 1 #240



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